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Die Fahrt zur Arbeit nach Neubrandenburg war heute schon fast wieder entspannt. Schuld daran sind die Straßenbauer, gute Nachrichten von der B 198 und der B 96.

Am neu entstandenen Knoten Below fehlen nur noch die Fahrbahnmarkierungen. Die Jungs in Orange vertrieben sich heute schon die Zeit, indem sie Grassamen in die Böschung brachten. Die Anschlüsse für den Radweg nach Wesenberg und Richtung Groß Trebbow warten dann demnächst auf Fortsetzung der Pedalpiste in beide Richtungen.

So schnell, wie die Baustelle bei Usadel aufgetaucht war, ist sie auch wieder verschwunden. Keine Ampel mehr, freie Fahrt. Kurz dahinter in Richtung Viertorestadt mal etwas ganz Neues in der Region. Auf den neuen Straßenbelag sind nicht nur simple Markierungen aufgebracht worden, sondern die Striche haben auch noch ein Profil erhalten. Was zu einem durchrüttelnden Weckgeräusch unterm Reifen führt, falls der Fahrer abdriftet.

Nun hat der Fortschritt also auch das Strelitzer Land erreicht. Allerdings scheint das Geld nicht ganz gereicht zu haben für die Edelvariante. Hinter Nemerow werden die Linien wieder ordinär.

Die Malerjungs, mit denen ich mich unterhalten habe, verwiesen dann auch darauf, dass sie ja von einer anderen Firma seien als die mit dem Profil. Insofern könnten sie auch das Geheimnis nicht verraten, wie es gemacht wird mit dem Schüttelstrich. Auf jeden Fall waren sie guter Hoffnung, morgen in dem Abschnitt vorläufig das letzte Mal den Pinsel geschwungen zu haben. Ein paar Meter weiter wurden emsig Leitpfosten gesetzt. Herrliche Zeiten für den Pendler brechen an!