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Malerei 025

Nachdem es mir am „Ansommern“-Wochenende nicht gelungen ist, ein Foto von dem fertigen 3D-Gemälde in Neustrelitz zu schießen, bin ich gestern Abend extra noch einmal in die um diese Zeit menschenleere Innenstadt gefahren. Das Licht war nicht mehr das beste, aber ich denke, das Wunder der „Auferstehung“ der Figuren in der Strelitzer Straße ist trotzdem nachvollziehbar.

In den kommenden Tagen hat jedermann Gelegenheit, sich selbst ein Erinnerungsbild zu machen, vorausgesetzt, er hat eine Kamera dabei. Einfach auf die mit aufgemalten Füßen markierte Stelle und abdrücken. Man kann sich auch selbst zum Teil des Gemäldes machen, verblüffend.

In dem Punkt Linse scheiden sich übrigens die Geister. Gleich zwei Stadtvertreter haben sich Strelitzius gegenüber ein bisschen enttäuscht von der Aktion gezeigt. Ihnen sei im Vorfeld der Eindruck vermittelt worden, das Gemälde sei auch mit bloßen Augen dreidimensional zu sehen.

Zugegeben, auch ich war davon ausgegangen. Was aber meine Freude an der außergewöhnlichen Arbeit nicht schmälert. Und deswegen an dieser Stelle noch einmal ein „Wunderschön!“ an Frederike Wouters und ihren Partner Roberto Carlos Trevino Rodriguez. Schade, dass ich sie nicht vor ihrem fertigen Werk ablichten konnte.