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Auch wenn am kommenden Mittwoch in Greifswald der Pokalhit zwischen der TSG Neustrelitz und Hansa Rostock steigt, sollten sich die Residenzstädter erst einmal auf morgen konzentrieren. Da gastiert um 13.30 Uhr keine geringere Elf als die des FC Carl Zeiss Jena im Parkstadion. Hier sind Hausaufgaben zu machen. Und die Gastgeber haben bei den letzten Pflichtspielen in der Regionalliga Nordost nicht wirklich überzeugt.

Daran ändert auch nicht, dass Coach Andreas Petersen mit der Punkteteilung des Titelverteidigers gegen den Aufsteiger in Bautzen hoch zufrieden war. Ich werte die Partie anders. Wieder desolate Abwehr, der Sturm eine Wundertüte, auf deren Inhalt man sich nicht verlassen kann. Der zuletzt verschossene Elfer, der drei Punkte kostete, scheint sich übrigens in Luft aufgelöst zu haben. Macht wohl nichts! Offensichtlich ist Petersen vor dem Pokalfight um prima Klima bemüht. Was man ihm wiederum vielleicht nicht verdenken kann. Ein bisschen Strategie schadet nie.

Morgen also in Neustrelitz vor hoffentlich gut gefüllten Rängen der aktuelle Achte mit Heimvorteil gegen den Sechsten. Die TSG kann bei einem Sieg bis auf Rang 5 vorstoßen, denn die vor den Neustrelitzern platzierten Teams des Berliner AK zu Hause gegen den Tabellendritten Hertha BSC II als auch der BFC Dynamo auswärts gegen den Tabellenführer 1. FC Magdeburg haben harte Nüsse zu knacken. Da ist noch was drin!

Ich habe ein bisschen Mathematik betrieben, und wenn ich mich nicht vertan habe, können unsere Kicker in der Abrechnung der Saison im Idealfall noch bis auf Rang 3 kommen. Was dem Meister 2014/15 durchaus gut zu Gesicht stehen würde. Schließlich stehen noch zwei Spieltage aus, auch wenn die nicht gerade Spaziergänge versprechen. Von wegen, es geht um nichts mehr! Einige Strategen in der TSG-Führungsriege tun so, als wenn es in dieser Saison nur Anliegen war, den Abstieg zu verhindern. Auch das sehe ich anders.