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Auch nach der von Coach Andreas Petersen angekündigten intensiven Auswertung des Heimdebakels der TSG Neustrelitz gegen den VfB Auerbach haben die Residenzstädter nicht wirklich in die Erfolgsspur zurückgefunden. Beim Auswärtskick heute Abend in Bautzen gegen den Aufsteiger sind die Neustrelitzer über ein 2:2 nicht hinausgekommen. Sie sind damit vor den übrigen Begegnungen des 27. Spieltages zunächst auf Rang 7 platziert.

Mein Freund Matthias Schütt war in der Senf-Stadt dabei und ist der Meinung, dass die TSG die drei Punkte hier einfach hätte holen müssen. Die Mannschaft ist momentan offenbar nicht in der Lage, 90 Minuten auf einem hohen Level durchzuspielen.

Es schien mal wieder alles nach Maß zu laufen, als die Gäste in der 9. Minute durch Sargis Adamyan das 1:0 schossen. Aber ganze zwei Minuten später klingelte es im Kasten der TSG zum Ausgleich. Und noch einmal sieben Minuten später gehen die Platzherren in Führung. „Man hatte schon bei jedem Ball Angst, der nach hinten kommt“, schildert Matthias die wieder einmal offenkundige Schwäche der Neustrelitzer Defensive.

Nach der Pause erneut Hoffnung. Wieder Adamyan gleicht in der 59. Minute zum 2:2 aus, der überragende Spieler des Tages. In der zweiten Hälfte ist die TSG dann sogar spielbestimmend, aber die Offensive ist nicht besser als die Verteidigung. Die Krone setzt Steve Müller auf die schwache Vorstellung, als er in der 82. Minute einen Foulelfmeter versiebt und damit den Sieg vergibt.

Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, freuen wir uns jetzt auf das Spiel gegen Carl Zeiss Jena am Sonntag, dem 10. Mai, um 13.30 Uhr. Ein großer Klub-Name, und noch einmal die Chance den Fans zu zeigen, dass die Meisterschaft der TSG Neustrelitz 2014/15 keine Eintagsfliege war.