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Eis, Hund, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Rettung, Wesenberg

Dramatische Szenen gestern Mittag gegen 11.30 Uhr in Wesenberg unterhalb der Siedlung. Ein Hund war auf der Woblitz ins Eis eingebrochen, die Feuerwehr wurde alarmiert. „Bereits bei unserer Anfahrt hatten wir nicht mehr viel Hoffnung, das Tier lebend retten zu können, da wir durch die Leitstelle die Information hatten, dass das Tier bereits vor über 30 Minuten ins Eis eingebrochen war. Da der Besitzer, ein Herr im hohen Rentenalter, ohne Handy unterwegs war, eilte er nach dem Unglück erst wieder zu Fuß nach Hause, um vom Festnetztelefon den Notruf zu wählen“, schildert Wehrführer René Deparade die Situation.
Ca. 20 Meter vom Ufer entfernt war der Vierbeiner ins Eis eingebrochen. Sein Besitzer war inzwischen wieder vor Ort, stand hilflos am Ufer und konnte nur zusehen, wie sein „bester Freund“ um sein Leben kämpfte. Blacky hielt sich jaulend mit den Vorderläufen am Eis fest und den Kopf über Wasser. Ein Feuerwehrangehöriger, welcher sich bereits am Gerätehaus und auf der Anfahrt mit einem Überlebensanzug ausrüstete, bahnte sich mit Hilfe von Steckleiterteilen zur besserer Gewichtsverteilung und gut gesichert durch eine Feuerwehrleine den Weg zu dem sichtlich entkräfteten Tier. Die selbe Technik und Vorgehensweise wird übrigens auch bei im Eis eingebrochenen Personen angewendet. Mit einem beherzten Griff wurde das Tier aus seiner misslichen Lage befreit und mit vereinter Kraft an Land geholt.
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