Marc Reinhardt (Mitte) wurde erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt.
Beim Kreisparteitag der CDU-Mecklenburgischen Seenplatte, der am vergangenen Samstag in Demmin stattfand, wurde ein neuer Kreisvorstand gewählt. Der Landtagsabgeordnete Marc Reinhardt wurde mit einer beeindruckenden Mehrheit von 96 Prozent der Stimmen erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Der Neukalener bedankte sich für das große Vertrauen und versprach, den eingeschlagenen Kurs der Kreispartei und den engagierten Wahlkampf im Superwahljahr 2025 in der Mecklenburgischen Seenplatte fortzusetzen. Der Parteitag in Demmin unterstrich einmal mehr die Geschlossenheit der CDU in der Mecklenburgischen Seenplatte und setzte ein klares Zeichen für eine zukunftsorientierte Politik im Kreis, heißt es in einer Pressemitteilung.
Der 1991 gegründete Zusammenschluss von Kunst- und Kulturinteressierten in Neustrelitz und Umgebung will auch in Zukunft die kulturelle Entwicklung in der Stadt mitgestalten. Dafür hat der Neustrelitzer Kulturrat seinen Vorstand neu gewählt. An der Spitze stehen jetzt der Künstler Dr. Marcus Doering (Vorsitzender), der Theaterregisseur Jürgen Esser (Stellvertreter) sowie der Journalist Matthias Tetzlaff.
Am gestrigen Sonnabend hat die SPD MV ihre Landesvertreterversammlung zur Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl in Güstrow durchgeführt. Im Bürgerhaus der Barlachstadt wurde um die Platzierung zur Aufstellung für die Bundestagswahl gerungen. Auch für den Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt ging es um einen Platz auf der Landesliste. Dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis 17 (Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III) wurde Listenplatz 6 in Aussicht gestellt. Mit der vorgesehenen Platzierung zeigte sich Johannes Arlt nicht einverstanden und verkündete daher noch am selben Tag seinen Verzicht auf einen Platz der Landesliste.
Der Kreisvorstand der SPD Mecklenburgische Seenplatte hat den Bundestagsabgeordneten Erik von Malottki als Direktkandidaten für den Bundestagswahlkreis 16 (Mecklenburgische Seenplatte I/Vorpommern-Greifswald II) nominiert. Erik von Malottki konnte 2021 das Direktmandat gegen Philipp Amthor (CDU) und Enrico Komning (AfD) gewinnen.
In seiner diesjährigen internen Mitgliederversammlung gestern in Groß Nemerow hat der Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern Landrat Heiko Kärger im Amt des Vorstandsvorsitzenden einstimmig bestätigt. Kreistagspräsident Olaf Steinberg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) wurde ebenfalls mit großer Mehrheit zum stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt.
Am Donnerstag, den 7. November, liest Caroline Wahl um 19.30 Uhr in der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz aus „Windstärke 17“. Eine Veranstaltung aus der Reihe „Der Norden liest – Die Herbsttour“ von NDR Kultur. Seit langem ist keine junge Autorin derartig kometenhaft durchgestartet: Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, ein Literaturpreis nach dem nächsten. So war es vor anderthalb Jahren bei ihrem Erstling „22 Bahnen“, und so geht so weiter: Auch ihr aktueller Roman hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling entwickelt.
In „Windstärke 17“ kehrt die 29-jährige Caroline Wahl zu den Schwestern Tilda und Ida zurück, deren Kampf ums Überleben sie in „22 Bahnen“ beschrieb. Diesmal steht die jüngere Schwester Ida im Mittelpunkt, die nach dem Selbstmord ihrer alkoholkranken Mutter nach Rügen flieht und dort ihr Leben in die Hand nimmt.
Juliane Schwab, Hans-Martin Hoeck, Heike Stein, Anne-Cathrin Lüttke, Ines Balke, Marcel Spittel und Helmut Geißler (von links) bilden den Vorstand der GRÜNEN in der Seenplatte. Foto: Wolfgang Borrs
Der Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte der GRÜNEN hat einen neuen Vorstand. Auf der turnusmäßigen Mitgliederversammlung am 27. September in Penzlin wurden Ines Balke und Marcel Spittel als Sprecher*innen gewählt.
Die Marihnerin Ines Balke: „Im Namen des gesamten neugewählten Vorstandes bedanke ich mich für das Vertrauen unserer Mitglieder. Ich freue mich, dass unser Vorstandsteam aus vielen Regionen unseres Landkreises zusammenkommt. Gemeinsam wollen wir das Engagement unserer Mitglieder besser sichtbar machen, uns noch enger miteinander vernetzen und die anstehenden Aufgaben mit Tatkraft und Zuversicht angehen.“
Der Neubrandenburger Marcel Spittel ergänzt: „In den letzten Wochen haben wir ein kompetentes und vielfältiges Team mit Menschen aus allen Ecken unseres großartigen Landkreises bilden können. Ich freue mich, dass wir auch in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen, nun unsere Arbeit aufnehmen können. “
Als Schatzmeister wurde Helmut Geißler aus Röbel gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die vier Beisitzer*innen Heike Stein aus Malchow, Anne-Cathrin Lüttke aus Feldberg, Juliane Schwab aus Wesenberg und Hans-Martin Hoeck aus Neubrandenburg.
Bürgermeister Andreas Grund (links) gratuliert Max Odebrecht zu seiner Wahl, im Hintergrund Ernst-August von der Wense.
Auf Vorschlag der CDU-Fraktion ist der 30-jährige Max Odebrecht am Abend von den Vertretern der Residenzstadt zum neuen Stadtpräsidenten von Neustrelitz gewählt worden (Strelitzius berichtete). Die Christdemokraten hatten zur Begründung unter anderem Odebrechts fundiertes Wissen um die in der Kommunalverfassung festgeschriebenen Rechte und Pflichten der Stadtvertretung ins Feld geführt. Fast sein halbes Leben habe Odebrecht bereits Kontakt zu Politik und Verwaltung. Er sei bestens geeignet, eine Brücke zwischen Bürgern, Stadtparlament und Rathaus zu bauen.
Der neue Stadtpräsident bedankte sich für den ihm gewährten Vertrauensvorschuss. Das Votum zeige, dass auch junge Menschen in Neustrelitz die Chance bekommen an vorderster Stelle bei der Gestaltung der Stadt Verantwortung zu übernehmen. Max Odebrecht würdigte auch im Namen der Bürger von Neustrelitz seinen Amtsvorgänger Ernst-August von der Wense, der in den vergangenen Jahren viel Herzblut in seine Arbeit als Stadtpräsident und als Stadtvertreter investiert habe.
Er werde sein Bestes geben, so der neue Präsident, um die großen Fußstapfen zu füllen, die von der Wense hinterlasse. Quer durch alle Fraktionen wünsche er sich Anstand, Fairness und Respekt im Umgang miteinander. „Letztlich muss es unser aller Ziel sein, das Beste für unsere schöne Stadt und die Menschen zu erreichen, die hier leben. Ich freue mich auf konstruktive Diskussionen, auch mal mit Emotionen, nach denen wir uns aber alle wieder in die Augen schauen können“, betonte Odebrecht. Außerdem wünsche er sich eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadtvertretung und Verwaltung, um die gemeinsamen Herausforderungen zu meistern.
Ernst-August von der Wense (links) und Max Odebrecht.
Max Odebrecht (CDU) ist am Abend auf Vorschlag der Christdemokraten von den Neustrelitzer Stadtvertretern zum neuen Stadtpräsidenten gewählt worden. Er konnte in geheimer Wahl 19 Stimmen auf sich vereinen, acht Stimmen gingen an Gegenkandidatin Daniela Preuß, die als Einzelbewerberin in die Stadtvertretung eingezogen ist und von der AfD vorgeschlagen wurde. Ein Stadtvertreter enthielt sich der Stimme, eine Stimmabgabe war ungültig.
Der 30-jährige Odebrecht tritt die Nachfolge seines Parteifreundes Ernst-August von der Wense an, der das Amt des Präsidenten aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellen musste (Strelitzius berichtete). Max Odebrecht, frisch verheiratet, ist studierter Verwaltungsbetriebswirt und Leiter des Bereiches Zentraler Service mit mehr als 20 Mitarbeitern in der Kreisverwaltung der Seenplatte. Seit 15 Jahren ist er Mitglied im PSV Neustrelitz, spielt selbst Volleyball und ist im Verein ehrenamtlich tätig.
Die Neubrandenburger Grünen haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 18. September eine neue Doppelspitze für den Ortsverband gewählt. Sowohl Jutta Wegner als auch Marcel Spittel erhielten ein einstimmiges Votum ihrer Parteimitglieder. Beide sind keine unbekannten Gesichter in der Partei. Jutta Wegner sitzt für die Grünen im Schweriner Landtag und ist Vorsitzende der Fraktion GRÜNE/CaBü im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte. Marcel Spittel ist Berufsschullehrer und für die Grünen Mitglied im Kultur- und Sozialausschuss der Vier-Tore-Stadt.
„Ich bin dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Das Ehrenamt als Sprecherin der Neubrandenburger Grünen bedeutet mir besonders viel, weil es die Arbeit an der Parteibasis ist, die uns Grüne so sehr auszeichnet“, sagte Jutta Wegner kurz nach ihrer Wahl. Marcel Spittel ergänzt: „Nach der Wahlschlappe bei der zurückliegenden Kommunal- und Europawahl haben wir uns neu sortiert und wollen nun wieder nach vorn blicken. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Jutta Wegner und den engagierten Neubrandenburger Grünen unsere Themen Radverkehr, Klima- und Umweltschutz und sozialen Zusammenhalt in den kommenden Jahren voranzubringen.“