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Bürgermeister Andreas Grund (links) gratuliert Max Odebrecht zu seiner Wahl, im Hintergrund Ernst-August von der Wense.

Auf Vorschlag der CDU-Fraktion ist der 30-jährige Max Odebrecht am Abend von den Vertretern der Residenzstadt zum neuen Stadtpräsidenten von Neustrelitz gewählt worden (Strelitzius berichtete). Die Christdemokraten hatten zur Begründung unter anderem Odebrechts fundiertes Wissen um die in der Kommunalverfassung festgeschriebenen Rechte und Pflichten der Stadtvertretung ins Feld geführt. Fast sein halbes Leben habe Odebrecht bereits Kontakt zu Politik und Verwaltung. Er sei bestens geeignet, eine Brücke zwischen Bürgern, Stadtparlament und Rathaus zu bauen.

Der neue Stadtpräsident bedankte sich für den ihm gewährten Vertrauensvorschuss. Das Votum zeige, dass auch junge Menschen in Neustrelitz die Chance bekommen an vorderster Stelle bei der Gestaltung der Stadt Verantwortung zu übernehmen. Max Odebrecht würdigte auch im Namen der Bürger von Neustrelitz seinen Amtsvorgänger Ernst-August von der Wense, der in den vergangenen Jahren viel Herzblut in seine Arbeit als Stadtpräsident und als Stadtvertreter investiert habe.

Er werde sein Bestes geben, so der neue Präsident, um die großen Fußstapfen zu füllen, die von der Wense hinterlasse. Quer durch alle Fraktionen wünsche er sich Anstand, Fairness und Respekt im Umgang miteinander. „Letztlich muss es unser aller Ziel sein, das Beste für unsere schöne Stadt und die Menschen zu erreichen, die hier leben. Ich freue mich auf konstruktive Diskussionen, auch mal mit Emotionen, nach denen wir uns aber alle wieder in die Augen schauen können“, betonte Odebrecht. Außerdem wünsche er sich eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadtvertretung und Verwaltung, um die gemeinsamen Herausforderungen zu meistern.