Es geht wieder los: vorn von links Martina Wenk, André Gross, Marlies Kahl, Monika Meyer, hinten von links Roland Tuma, Martina Buchert, Hannjörg Guhl und Gerhard Möhl. Es fehlen Holger Bednarz und Kathrin Müller.
Frohe Kunde für alle Freunde der in Mirow beheimateten Kellerbühne FreiGespielt: Bei einem gemeinsamen Essen am Freitagabend haben die Mimen einstimmig beschlossen, nach der langen, pandemiebedingten Pause im August die Proben zu ihrer zehnten Komödie „Club der Pantoffelhelden“ wieder aufzunehmen.
Ziel ist es, um Pfingsten kommenden Jahres das Stück auf die Bühne zu bringen. Natürlich hoffen die Schauspieler, dass ihnen Corona nicht erneut einen Strich durch die Rechnung macht. 2022 begeht die Kellerbühne FreiGespielt ihr zwanzigjähriges Bestehen. Sie wurde im Ritterkeller auf der Mirower Schlossinsel aus der Taufe gehoben und hat vor ein paar Jahren im Familienzentrum eine neue Spielstätte gefunden. Den Namen Kellerbühne hat die Truppe aber beibehalten.
Eben hat mich noch ein Tipp für Schnellentschlossene aus dem Landestheater Neustrelitz erreicht. Aufgrund der Wetterprognose für heute Abend wurde die Aufführung der Komödie „Extrawurst“ vom Theatervorplatz in den großen Saal des Landestheaters verlegt. Da dort ein paar Plätze mehr angeboten werden können, gibt es noch Karten für heute Abend!
Wer also Lust hat, dem Regen zu trotzen und sich bei der bitterbösen und urkomische Komödie „Extrawurst“ amüsieren, kann dies um19.30 Uhr tun. Karten gibt es an der Abendkasse, unter 03981 206400 oder unter http://www.tog.de. Der Einlass erfolgt zehn Minuten vor Vorstellungsbeginn!
Ich wüsste ja, was der Tennisclub Neustrelitz ganz schnell angehen sollte. Ins Theater gleich nebenan pilgern und zuvor noch grillen. Besser noch tags darauf an den Rost, mit mehr Erfahrung. Immerhin, vier Mal besteht noch die Möglichkeit, die Komödie „Extrawurst“ in der Residenzstadt anzuschauen: am 12., 13., 19. und 25. September. Auch wenn mir nicht bekannt ist, wie hoch der Anteil von Neustrelitzer Clubmitgliedern ist, die einen Migrationshintergrund haben.
Allen anderen kulturfreudigen Menschen kann ich nicht minder empfehlen, das Stück anzuschauen. Es ist ja so was von aus dem Leben gegriffen und auf den Punkt gebracht. Die sparsame Inszenierung, wer braucht mehr, ist ein Volltreffer. Oder, um beim Tennis zu bleiben: ein Ass.
Neuer Anlauf: Corona macht ganz offensichtlich erfinderisch. Die aus der Not geborene Freiluftaufführung vor dem Landestheater ist eigentlich ein Geniestreich. Das ehrwürdige Haus im Hintergrund, Schlossberg und Prinzengarten zur Seite, warum ist es nicht früher eingefallen, hier ausgangs der warmen Jahreszeit zu spielen? Das konnten nicht einmal strenge Auflagen verderben, tolle Idee und intelligente Umsetzung.
Inszenierung bis zum Bierbecher
Zurück zum Stück: Nicht oft so gelacht wie gestern Abend, und das, obwohl uns das Thema alle umtreibt, wenn auch hierzulande vielleicht ein bisschen weniger heftig. Wie gehen wir ach so weltoffenen Demokraten mit unseren Mitbürgern um, deren familiäre Wurzeln nicht in Deutschland liegen, die vielleicht gar noch einer nichtchristlichen Religion folgen? Wollen die überhaupt besonders behandelt sein? Oder braten wir einfach eine „Mehrheitswurst“?
Die Gutmitglieder im Tennisverein von Lengenheide/Utterforst sind der Meinung, dass nur noch kein Moslem den Grand Slam gewonnen hat, weil es beim vereinseigenen Vergnügen keinen separaten, schweinefleischfreien Grill mit „Türkenwust“ gegeben hat. Das andere Extrem: Wir stellen in euren Moscheen auch keine Ballmaschinen auf, meinen die Hardliner.
Dirk Schmidt, Michael Goralczyk, Felix Erdmann, Josefin Ristau und Daniel Felix Adolf bringen bei der Mitgliederversammlung in begeisternder Ensembleleistung die Vorlage von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob ebenso glaubwürdig wie unterhaltend auf die Bühne. Das hat schon Klasse, so lieben wir unser Landestheater und seine Schauspieltruppe. Die Regie führte Oliver Trautwein, die Dramaturgie besorgte Joris Löschburg. Nach einer kurzweiligen Stunde glaubten erprobte Theatergänger an eine Pause, aber da war leider schon Schluss. Zumindest wäre ein zweiter Akt gut denkbar gewesen, die Idee gäbe es allemal her.
Auch im Schauspielhaus Neubrandenburg wird mit einer Komödie (Strelitzius berichtete) in die neue Spielzeit gestartet. Am Freitag, den 28 August feiert „Wohnen. Unter Glas“ Premiere.
Mit unverkennbarer Situationskomik und hyperrealistischer Sprachakrobatik entführt Autor Ewald Palmetshofer in die Welt der sogenannten Mittdreißiger. Dabei laden seine Figuren trotz oder gerade wegen ihrer geradezu befremdlichen Selbstbezogenheit auch zu einer Reflexion über das eigene Lebensglück ein. Urkomisch und nachdenklich machend zugleich!
In der Inszenierung von Andreas Kloos spielen Momo Böhnke, Anika Kleinke und Judith Mahler. Die Ausstattung besorgte Esther Bätschmann.
Für die Premiere am 28. August gibt es nur noch wenige Karten. Weitere Vorstellungen: 29.08., 04.09., 05.09., 11.09., 13.09., 24.10.
„Extrawurst“ – mit einem bitterbösen und urkomischen Stück auf dem Neustrelitzer Theatervorplatz startet die Theater und Orchester GmbH in die neue Spielzeit. Der Stoff stammt von den bekannten Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die mit Fernsehformaten wie „Die Wochenshow“, „Ladykracher“ oder „Stromberg“ sehr erfolgreich sind. Die Inszenierung der Freiluftaufführung besorgte Oliver Trautwein, die Ausstattung Alexander Martynow, es spielen Daniel Felix Adolf, Felix Erdmann, Michael Goralczyk, Josefin Ristau und Dirk Schmidt.
Die Mitglieder eines Tennisclubs in der deutschen Provinz sollen über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen – eigentlich ganz einfach, gäbe es da nicht den Vorschlag, auch einen zweiten Grill für das einzig türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn bekanntlich dürfen gläubige Muslime ihre Grillwürste nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.Die gutgemeinte Idee stellt den Verein vor eine Zerreißprobe: Die Vereinsmitglieder entpuppen sich als Atheisten und Gläubige, Gutmenschen und Hardliner, Vegetarier und verbitterte Verteidiger der Vereinsgeschichte. Schnell wird klar: Es geht um sehr viel mehr als einen Grill…
Die Premiere am Freitag, 21. August, ist schon ausverkauft! Weitere Vorstellungen: 22., 23., 28., 29., 30.8., 4., 12., 13., 19. und 25.9.
„Ladies Night“ habe ich Silvester 2015/16 am Landestheater in Neustrelitz gesehen, es war echt der Kracher. Foto: Jörg Metzner
Im März gibt es wieder THEATER-FRAUENTAGE im Schauspielhaus Neubrandenburg! Die Komödie „Ladies Night“ von Stephen Sinclair und Anthony McCarten kommt nun zum letzten Mal auf die Bühne! Sechs mutige Männer lassen sich nicht unterkriegen, sie haben keine Lust mehr auf Sozialhilfe und werden Stripper. Dabei riskieren sie alles und gewinnen die Sympathien der Zuschauer.
Seit 2014 haben in 38 Vorstellungen über 7800 Zuschauer die Komödie in Neustrelitz und Neubrandenburg gesehen. Nun gibt es die vier letzten Vorstellungen! Am Mittwoch, 4. März, 19.30 Uhr, Donnerstag, 5. März, 15 und 19.30 Uhr und am Sonnabend, 7. März, um 19.30 Uhr.
Die Komödie „Das Schlafzimmer von Alice“ war im Neubrandenburger Schauspielhaus immer ausverkauft und ist ab dem 1. Februar nun endlich im Landestheater Neustrelitz zu erleben. Im Schlafzimmer von Alice geht es stürmisch zu, denn dort versucht sie, die Silvesterturbulenzen und ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen, und das ist nicht einfach. Ihr Mann ist Bürgermeister, Schürzenjäger, und er muss sein Image aufpeppen. Deswegen sind am Silvesterabend auch der PR-Manager, der Polizeipräsident und eine Journalistin (seine Geliebte) zu Gast, doch plötzlich wird ihr Mann überfallen und ausgeraubt. Die Ereignisse überschlagen sich…
Ulrich Hubs ereignisreiche Komödie nimmt wunderbar komisch das Beziehungsgeflecht und die Kumpanei der kleinstädtischen Hautevolee aufs Korn. Vorstellungen: 1. und 7. Februar, 14. März, 4. April, jeweils 19.30 Uhr, sowie am 13 April um 16 Uhr.
Die Kellermimen wünschen frohe Weihnachten: von links Roland Tuma, Marlies Kahl, Gerhard Möhl, Hannjörg Guhl, Monika Meyer, André Gross, Martina Wenk, Martina Buchert und Holger Bednarz. Es fehlt Souffleuse Kathrin Müller.
Immer wieder nachgefragt, nun ist es amtlich: Die in Mirow ansässige Kellerbühne FreiGespielt wird Anfang November kommenden Jahres ihre neue Komödie „Club der Pantoffelhelden“ ins Familienzentrum bringen. Meine Schauspielkollegen und ich haben uns bei der gestrigen Weihnachtsfeier im Mirower Strandrestaurant noch einmal tief in die Augen geschaut und uns dann auf den Termin festgelegt.
Gespielt werden soll aufgrund der erfahrungsgemäß großen Nachfrage bis ins erste Quartal 2021 hinein. Wer also jetzt schon an die Weihnachtsgeschenke 2020 denkt, plant vielleicht Tickets für eine Aufführung der FreiGespielten ein.
Die Proben laufen wöchentlich einmal, und die Kellermimen können ihren treuen Fans versichern, dass der Dreiakter von Hans Schimmel wirklich köstlich ist. Selten wurde schon beim Einstudieren so viel gelacht.
Allen ihren Anhängern wünscht die Kellerbühne FreiGespielt ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes Hinüberkommen ins neue Jahr. Man sieht sich im Familienzentrum am Peetscher Weg, es sind ja nur noch knapp elf Monate bis zur Premiere.
Das Opernhaus von Cleveland ist am gestrigen Sonnabendabend kurzerhand nach Neustrelitz verlegt worden. Schon vor dem Landestheater begann der Spaß, der dann auch einschließlich Pause zwei Stunden und zwanzig Minuten lang nicht enden wollte. Mit „Otello darf nicht platzen“ hat Regisseur Oliver Trautwein eine Erfolgskomödie auf die Bühne gebracht, an der man eigentlich nichts falsch, aber alles richtig machen kann.
Letzteres ist der vom Premierenpublikum mit minutenlangem Beifall und Jubelrufen gefeierten Inszenierung unbedingt zu bescheinigen. Alles richtig gemacht, da war ich mir mit meinem Nachbarn im Parkett Dietmar Lahaine einig. Der Schauspieler kann immerhin schon auf weit über 100 Bühnenstücke mit ihm am Neustrelitzer Theater verweisen, darunter 100 Vorstellungen mit der Komödie „Eine schöne Bescherung“. „Ein Schauspieler ist immer so gut, wie es ihm erlaubt wird“, so aus berufenem Mund zur Regiearbeit von Oliver Trautwein. Er fühle sich da einmal mehr in seiner Theorie bestätigt, bekräftigte Dietmar Lahaine.
Morgen wird es im Neustrelitzer Landestheater so richtig turbulent. Die Komödie „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig in der Inszenierung von Oliver Trautwein hat um 19.30 Uhr Premiere, und es gibt noch Karten.
Zum Inhalt: Der weltberühmte Tenor Tito Merelli (Frank Metzger) hat zugesagt, als „Otello“ im Opernhaus Cleveland zu gastieren. Die ganze Stadt ist im Opernfieber! Doch Merelli fällt durch zu viele Tabletten aus. Eine Absage kommt nicht infrage und so schlüpft Max (Michael Goralczyk), die rechte Hand des Operndirektors und selbst passionierter Tenor, in die Rolle… Die Vorstellung findet statt, das Publikum merkt den Betrug nicht. Doch Merelli wird kurz vor Vorstellungsbeginn wieder wach! Panisch springt er in das zweite Kostüm und rast zur Opernbühne… Aber dort steht ja schon sein Doppelgänger! Außerdem zu erleben Michael Kleinert, Benjamin Muth, Angelika Hofstetter, Martina Block, Anika Kleinke und Judith Mahler,
Weitere Vorstellungen: 23., 29. November, 13. Dezember. jeweils um 19.30 Uhr, sowie am 31. Dezember um 16 und 20 Uhr (Restkarten).