Fabian Suarez (e.Ray), Toni Hauck (LK MSE), Karen Wegener (Landgesellschaft M-V), Toni Goldacker (IKT-Ost), Thomas Müller, Sebastian Lemke (e.Ray), von der Stadt Penzlin Daniela Melz, Mirko Meinhart und Uwe Brandt, Cindy Dobberstein (LK MSE) und Torsten Fritz, Dezernent für Bau-, Kataster- und Umwelt LK MSE (von links).
Am gestrigen Mittwoch, den 19. März, wurde am Großen Stadtsee in Penzlin eine neue Anlage zum Wasser-Monitoring (Wamo) eingeweiht. An der Badestelle wurde die Sonde zu Wasser gelassen und später an ihrem Standort verankert. Die Anlage überprüft zukünftig dauerhaft die Badewasserqualität des Großen Stadtsees.
Die Neubrandenburger Strandbäder Augustabad, Broda und Reitbahnsee wurden für ein sicheres und gefahrenfreies Baden hergerichtet und stehen auch in diesem Jahr wieder allen Besuchern zur Verfügung. Ab heute werden sie wieder von Mitarbeitenden im Bäderbetrieb gesichert. Diese werden durch Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbandes unterstützt.
Eine Bewachung erfolgt in den Monaten Mai und September im Regelfall von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr und in den Monaten Juni, Juli und August von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Grundsätzlich gilt allerdings, dass das Baden nur bei gehisster Rot-Kreuz-Flagge beaufsichtigt wird. Jeder badet auf eigene Gefahr.
In der Saison wird die Badewasserqualität regelmäßig geprüft und die aktuellen Ergebnisse veröffentlicht. Beauftragte Firmen pflegen während der Saison die Anlagen. Die Toiletten werden täglich geöffnet und gereinigt sein. Für ein ungestörtes und vor allem sicheres Baderlebnis gelten die vor Ort ausgehängten Badeordnungen. Die städtischen Strandbäder stehen den Gästen kostenfrei zur Verfügung.
Immer an Neujahr um 14 Uhr steigen die Eisbader in Mirow in die Fluten. Die „Mirower Dickhäuter“ gibt es seit 1982, gegründet von Helmut Zander, Ludwig Brähmer und noch ein paar Mirowern. Die jetzige Stammgruppe besteht aus den Mirowern Katrin Brähmer und Dirk Ptakowski, Gitti Hantel aus Wesenberg und Sybille Loch aus Neustrelitz. „Wir wären gern mehr, aber die Temperaturen sind schon gewöhnungsbedürftig“, schreibt mr Katrin Brähmer. „Es macht uns sehr viel Spaß, besonders, wenn eine Zugabe ‚gefordert‘ wird und wir ein zweites Mal eine Runde im kühlen Nass drehen. So, wie in diesem Jahr. kommen noch ein paar Badegäste dazu. Jeder ist willkommen.“
Zahlreiche Zuschauer gesellen sich jedes Jahr dazu und applaudieren den Badenden. Der Wasserskiclub sorgt für Essen und Trinken und steuert, wenn wie zum Start 2024 kein Eis auf dem See ist, eine kleine Show auf den Fluten bei.
Wegen der sehr guten Wetterlage hat Mirows Bürgermeister Henry Tesch die DLRG-Ortsgruppe Strelitz gebeten, den Rettungsschwimmer-Wachdienst am Badestrand Mirow bis zum 15. September jeweils am Nachmittag aufrecht zu erhalten. Der Bitte wurde entsprochen. Die DLRG-Ortsgruppe konnte erfreulicherweise auch als Partner für den Wachdienst 2024 am Mirower See gewonnen werden.
Nachdem am vergangenen Sonntag wiederum bei einer Badeleiter am Weißen See in Wesenberg eine Stufe durchgebrochen ist (Strelitzius berichtete), hat Bürgermeister Steffen Rißmann auf Grund der Verkehrssicherung den Rückbau der verbliebenen zwei Leitern durch den Regiehof veranlasst. Am Montag erfolgte dann die Montage einer Ersatzleiter als Probeexemplar. Nach Begutachtung durch das Bauamt der Kleinseenplatte wurde grünes Licht für die weitere Lieferung und Montage der fehlenden drei Leitern gegeben. „Nunmehr sind wieder alle vier Leitern montiert und machen nach eigener Inaugenscheinnahme am heutigen Morgen einen sehr soliden und stabilen Eindruck“, meldet der Bürgermeister mir soeben Vollzug. „Auch die Plattform ist nun wieder jedermann zugänglich und nicht den sehr Sportlichen vorbehalten.“
Bauleistungen vergeben
Und noch eine gute Nachricht in Sachen Weißer See gibt es. Eine wichtige Entscheidung für den Tourismus im Allgemeinen und das Strandbad im Besonderen war die Vergabe der Bauleistungen für den Ersatzneubau des Sanitär- und Umkleidegebäudes bei der jüngsten Stadtvertretersitzung. Die Bauarbeiten sollen nach der Saison im Herbst dieses Jahres aufgenommen werden. Die Fertigstellung ist schon für das kommenden Jahr zur nächsten Saison geplant. Damit wird auch der provisorisch aufgestellte Sanitärcontainer überflüssig.
In verschiedenen Bundesländern sind bereits Sommerferien und zumindest die Wassertemperaturen in der Ostsee und in den Binnenseen in Mecklenburg-Vorpommern laden trotz einiger Wolken am Himmel viele Einheimische und Gäste zum Baden ein. Tausende Menschen werden auch in diesem Jahr das Schwimmen und Planschen in unserem Bundesland genießen.
Die bisher in den Laboren des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) vorgenommenen Untersuchungen des Badewassers weisen auf eine sehr gute Wasserqualität hin. An den knapp 500 ausgewiesenen Badestellen, von denen etwa 95 Prozent eine ausgezeichnete oder gute Qualität für die aktuelle Saison attestiert wurde, ist das Baden fast überall uneingeschränkt möglich.
Für den heutigen Tag sagt der Deutsche Wetterdienst auch für Mecklenburg und Nordrügen gebietsweise schwere Sturmböen voraus. Die Wasserschutzpolizei MV warnt die Sportbootführinnen und Sportbootführer sowie Wassersportler im Land Mecklenburg-Vorpommern davor, sich bei der derzeitigen örtlichen Unwetterlage in und auf der Ostsee oder den Binnenseen aufzuhalten.
In der vergangenen Woche kamen Skipper aufgrund der Wetterlage in gefährliche Situationen. So kenterte am vergangenen Wochenende ein Ehepaar mit seinem Sportboot bei 7 Beaufort auf dem Schweriner Innensee. Beide konnten wohlbehalten gerettet werden. Ähnliches passierte einem Segler auf dem Plauer See. Acht Schweriner verspürten am gleiche Wochenende bei bis zu einem Meter hohen Wellen mit Kanus auf den Großen Sternberger See Abenteuerlust. Während der Fahrt kenterten zwei Boote. Glücklicherweise konnten alle Kanuten gerettet werden.
Auch für Badende ist die derzeitige Wetterlage nicht ungefährlich. Also: Lassen Sie bis zur Wetterberuhigung die Boote festgemacht! Gehen Sie bei Gewitter oder Orkan nicht baden und betreiben Sie keinen Wassersport!
Die neuen Badeleitern am Weißen See zu Wesenberg sind nicht zu gebrauchen und müssen ausgewechselt werden.
Dieser Tage habe ich beim Schwimmen im heimischen Weißen See in Wesenberg nicht schlecht gestaunt. Eben noch hatte ich eine Glosse über einen kampflustigen Erpel geschrieben, der die nagelneue Badeplattform für sich beansprucht, da war das Ententier schon unangreifbar allein oben drauf. Weil, es fehlte die Leiter, die den flugfähigen Okkupator mit menschlicher Gesellschaft belästigt hätte.
Da gehen einem ja die krausesten Gedanken durch den Kopf. Von den üblichen einheimischen, auf pure Zerstörung ausgerichteten Verdächtigen, bis zu auswärtigen Metalldieben, selbst militante Tierschützer schossen mir ein, passierten so ziemlich alle in Frage kommenden Leiterkriminellen mein Denkzentrum.
Dabei lag die Wahrheit so nah. Nicht verzagen, den Bürgermeister fragen. Tatsächlich entsprechen die eben erst installierten Ein- und Ausstiegsleitern nicht den Normen, sondern biegen sich bis zum Brechen unter Belastung. Unglaublich, aber wahr, willkommen im neuen Qualitäts-Deutschland! Nun werden die Leitern sukzessive ausgewechselt, und Steffen Rißmann hofft, dass die Sache in den nächsten zwei Wochen ausgestanden ist.
Also, ich sage es mal so: Mein Verhältnis zu Enten ist nicht das beste. Dabei nehme ich unsere alljährliche Weihnachtsente mal aus. Meine Abneigung stammt aus Zeiten, als ich noch Hundehalter war. Mit „Sitz“, „Leg dich hin“, „Bleib“ oder „Komm her“ hatte mein Ricky so seine Probleme. Aber bei „Enti“ wusste er sofort, was Sache ist. Wenn es überhaupt des Hinweises bedurfte. Der Münsterländer stürzte sich zu jeder Jahreszeit in die Gewässer der Region und lebte seinen Jagdinstinkt aus.
Nur hatte er jedes Mal die Rechnung ohne die durchtriebenen Enten gemacht. Die ließen den armen Hund bis auf Bissweite heranschwimmen, ehe sie höhnisch schnatternd aufstiegen und den nicht flugfähigen Vierbeiner allein auf weiter See ließen. Was der immer mit einem markerschütternden Jaulen quittierte. Das kann einen schon fertig machen, wenn man nie ein Erfolgserlebnis hat. Wenigstens eine Ente hätte sich ja mal erbarmen können. Ricky tat mir jedes Mal in der Seele leid. Einmal ist der erfolglose Jäger sogar auf einem zugefrorenen See ins Eis eingebrochen und in Lebensgefahr geraten. Alles wegen der Federviecher. Zum Glück konnte er sich allein aus der Misere befreien.
In den heutigen Mittagsstunden hat eine Spaziergängerin in der Feisneck am Stadtrand von Waren eine offenbar leblose Person im Wasser treibend entdeckt und die Polizei alarmiert. Zur Badestelle kamen Kräfte der Feuerwehr, der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren sowie des Polizeihauptreviers Waren. Die leblose Person wurde ans Ufer gebracht.
Dort konnte der Notarzt nur noch den Tod der 80-jährigen Frau aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte feststellen. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg war für die Spurensicherung vor Ort. Ermittlungen zur möglichen Todesursache dauern an.