Ab dem 16. Oktober werden auf Wunsch des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte durch die MVVG zusätzliche Leistungen u.a. insbesondere auf folgenden Buslinien am Wochenende oder in den Abendstunden bereitgestellt: Linie 11, 12, 20, 300, 301, 400, 401, 403, 500, 504, 528, 600 und 615.
Alle aktuellen Fahrpläne, weitere Informationen und Auskünfte über die Linien sind auf der Webseite www.mvvg-bus.de unter Fahrpläne (PDF), über die Mobilitätszentrale Mecklenburgische Seenplatte am Zentralen Omnibusbahnhof Neubrandenburg, werktags von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr, telefonisch unter der Rufnummer 0395/35176350 oder per E-Mail an mobilitaetszentrale@mvvg-bus.de zu erhalten.
Die „Rethra“ wird zur Winterpause festgemacht. Foto: Stadtwerke Neustrelitz
Das neu.sw Linienschiff „Rethra“ geht in die Winterpause. Trotz des teilweise durchwachsenen Sommerwetters, war die vergangene Saison eine der besten der vergangenen Jahre, so die Bilanz der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe. 9.000 Fahrgäste zählten die Kapitäne vom 29. April bis zum 1. Oktober. Die meisten kamen im Juli und August. Viele nahmen ihr Fahrrad mit an Bord, um die Umrundung des vergleichsweise großen Tollensesees abzukürzen. Sonderfahrten werden in diese Statistik nicht mit eingerechnet.
Das neu.sw Linienschiff legt innerhalb der Saison jeweils zweimal täglich vom Anleger am Badehaus ab. Die Fahrt führt über den Tollensesee zu den Haltestellen Wassersportzentrum, Gatsch Eck, Klein Nemerow, Alt Rehse, Nonnenhof und wieder zurück. Ab dem 30. Juni darf auch die Lieps als Naturschutzgebiet befahren werden, mit Stopp am Anleger Prillwitz.
Im Zeitraum von Dienstag, den 19., bis Donnerstag, den 21. September, werden an 32 Zählstellen im gesamten Stadtgebiet der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg Verkehrszählungen mit Videotechnik durchgeführt. Hintergrund ist die Fortschreibung von Analysen im Fuß- und Radverkehr als Grundlage der städtischen Verkehrsplanung. Von zentralem Interesse für die Verkehrsplaner sind dabei die Mengen im Fuß- und Radverkehr.
Im Rahmen der Erhebung wird die Videotechnik so installiert und konfiguriert, dass weder Personen noch Fahrzeugkennzeichen identifiziert werden können. Das entsprechende Informationsblatt gemäß Datenschutzgrundverordnung kann auf der Internetseite der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg eingesehen werden.
Am heutigen Freitag wurden die Verkehrssicherungsmaßnahmen auf der Peenebrücke in Wolgast schrittweise zurückgebaut und ab 15.30 Uhr beide Spuren mit eingeschränkter Fahrspurbreite wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Sonntag, den 10. September, andauern.
„Die Arbeiten an der Peenebrücke in Wolgast können nach fünf Tagen vorzeitig beendet werden. Planer, Bauteams, die Rettungsdienste und viele weitere Beteiligte haben hervorragend zusammengearbeitet, um die Auswirkungen der Sperrung so schnell wie möglich zu verkürzen – dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken! Die guten Wetterverhältnisse hatten ebenfalls den erhofften positiven Einfluss auf den Verlauf der Arbeiten an der Peenebrücke“, so Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer am Nachmittag vor der Freigabe für den Fahrzeugverkehr.
In den letzten Tagen haben die Brückenklappe eine neue Schicht Spezialbelag bekommen, die festen Brückenfelder neuen Asphalt erhalten, Schadstellen wurden beseitigt und neue Schutzplanken sind aufgebaut. Ebenso sind die Sicherheitseinrichtungen eingerichtet, die notwendig sind, weil das Brückengeländer auf der nördlichen Seite demontiert ist. Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, den Verkehr wieder über die Peenebrücke zu leiten.
„Es hatte alles gepasst. Alle am Bau beteiligten Personen haben super Arbeit geleistet und sich ins Zeug gelegt, damit die Einschränkungen so kurz wie möglich andauern. Auch die Pendler und Gäste der Region haben sich hervorragend auf die Situation eingestellt“, erklärte die verantwortliche Ingenieurin Annemarie Schaak vom Straßenbauamt Neustrelitz. Zudem wurden die Arbeitsprozesse während der Instandsetzung immer weiter optimiert.
Die Eigentümer des direkt an der B 122 gelegenen Gasthauses Canow haben die Petition mit initiiert.
Die von Einheimischen gestartete Petition „Tempo 30 in ganz Canow“ (Strelitzius berichtete) an das Landesamt für Straßen und Verkehr in MV ist bereits von 475 Leuten unterzeichnet worden. Davon stammen 103 Unterzeichner aus der Gemeinde Wustrow. Noch fünf Wochen besteht die Möglichkeit, sich der Petition anzuschließen, schreibt mir seitens der Initiatoren Sabina Gröner.
Im Rahmen der Kunst- und Einkaufsnacht in Neustrelitz am 9. September ist der Veranstaltungsbereich auf dem Markt und in abgehenden Straßen nicht befahrbar. Eine Umleitung besteht über Zierker Straße, Sassenstraße und Mühlenstraße.
Folgende Vollsperrungen am 9. September 2023 von 7 bis 24 Uhr sind zu beachten: Schloßstraße bis Höhe Kulturquartier, Glambecker Straße bis Röwergang, Strelitzer Straße bis Höhe Husarenmarkt, Katersteig, Rietpietschgang, Elisabethstraße ab Einmündung Venusberg. Die Zufahrt zum Markt ist auch in der Bruchstraße und Töpferstraße nicht möglich. In der Töpferstraße wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, sie ist Sackgasse. Ebenso wird die Einbahnstraßenregelung in der Schloßstraße ab Höhe Kulturquartier aufgehoben.
Bitte bereits an den Tagen vor dem Fest die Ausschilderungen von Parkverboten beachten. Über Änderungen im Busverkehr informieren die Busunternehmen.
Eine Kartoffel, eine große Tonne und aufmerksame Kinder – das braucht es für die neu.sw BusSchule. Einen Stadtbus natürlich auch. Es ist einer der ganz großen, die im Neubrandenburger Stadtverkehr unterwegs sind: 18 Meter lang. Mit dem Start ins neue Schuljahr beginnt auch wieder die BusSchul-Saison. Unterstützt von der DEKRA und der Neubrandenburger Ortsverkehrswacht, freuen sich die BusSchullehrer Andreas Teetz und Silvio Stubbe von den Neubrandenburger Verkehrsbetrieben (NVB) ab dem kommenden Montag, 4. September, wieder auf „ihre“ Erstklässler. Rund 600 ABC-Schützen aus der Vier-Tore-Stadt lernen in diesem Jahr, was beim Busfahren richtig und wichtig ist.
Der Kartoffeltest wird ihnen dabei anschaulich beweisen, dass es besser ist, Abstand zu halten. Wer zu dicht am Bus steht, könnte sich sonst an der Haltestelle beim Absenken des drei Elefanten schweren Gefährts den Fuß zerquetschen. Die Kartoffel „spielt“ bei diesem Experiment den Fuß. Beim zweiten Praxistest übernimmt dann eine große blaue Wassertonne die Rolle eines ungehorsamen Schülers, der bei einer Vollbremsung durch den Bus „fliegt“. Festhalten, so lernen es die Kinder, schützt vor Verletzungen.
Etwa zwei Stunden dauert die neu.sw BusSchule pro Klasse. Natürlich werden die Kinder dazu mit einem Stadtbus abgeholt. Am Ende erhalten sie eine Urkunde, ein Infoheft mit den wichtigsten Regeln, ein Basecap von DEKRA und Ortsverkehrswacht sowie einen großen Bastelbogen zum Nachbauen des 18-Meter-Busses. Die NVB, Tochtergesellschaft der Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw), bieten die neu.sw BusSchule gemeinsam mit DEKRA und Ortsverkehrswacht seit 17 Jahren an. BILDINFORMATIONENPraxistest in der neu.sw Busschule: Einmal eingeklemmt, lässt sich der Schuh unterm Bus nicht befreien. Deshalb heißt es Abstand halten, wenn der Bus an die Haltestelle fährt. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
Am Mittwoch, dem 23. August, ist in Neustrelitz beim Sonderaktionstag des Wochenmarktes ein Straßentheaterfestival zu Gast (Strelitzius berichtete). Während der Veranstaltung ist die Strelitzer Straße zwischen Markt und Katersteig von 11 bis 14 Uhr voll gesperrt.
Für weitere Aufführungen wird die Strelitzer Straße von 15 bis 17 Uhr zwischen der Elisabethstraße und der Aktionsfläche Höhe Strelitzer Straße 46 voll gesperrt. Anlieger werden gebeten, sich auf die zeitweiligen Einschränkungen einzustellen.
Von links Torsten Grahn, Andreas Grund, Axel Malonek, Thomas Müller, Daniela Böss, Dirk Rautmann, MVVG-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Stephan Bunge und Rico Schwendel, Projektverantwortlicher bei der MVVG.
Die ILSE-Rufbusse der MVVG sind nun auch offiziell im neuen Bediengebiet Feldberger Seenlandschaft, Neustrelitz-Land und Mecklenburgische Kleinseenplatte unterwegs. Bereits zum 1. August war das Angebot in den drei Amtsbereichen gestartet worden (Strelitzius berichtete). Heute gab es nun auf dem Neustrelitzer Bahnhofsvorplatz noch eine feierliche Eröffnung. „Wir wollten erst einmal sehen, ob auch alles reibungslos funktioniert“, erklärte MVVG-Geschäftsführer Torsten Grahn den nachträglichen Akt, wie es sich gehört mit Schnittchen und Banddurchschneiden. Mit dabei auch die Bürgermeister von Neustrelitz und Userin, Andreas Grund und Axel Malonek, Amtsvorsteher Neustrelitz-Land, die Leitende Verwaltungsbeamtin Neustrelitz-Land Daniela Böss und der Amtsleiter Zentrale Dienste in der Kreisverwaltung Dirk Rautmann.
Thomas Müller, 1. Stellvertretender Landrat, ordnete das 2021 in der Seenplatte gestartete ILSE-System dem bis 2026 umzusetzenden kreislichen Nahverkehrsplan zu. „Es ist schon eine Herausforderung, im flächengrößten Landkreis Deutschlands einen bedarfsgerechten und kostengünstigen öffentlichen Personennahverkehr zu organisieren. Rufbusse sind dazu eine Lösung.“ Mit ihnen werde „nicht so viel Luft durch die Gegend gefahren. ILSE ist eine gute Sache, die sich bereits im Norden der Seenplatte bewährt hat.“ Müller wünschte der MVVG weiteren Erfolg mit den Rufbussen und den Fahrern unfallfreie Touren. Mit im Boot im neuen Bereich sind die Busunternehmen Braasch, Unger, Tonne und Becker-Strelitz-Reisen.
Am kommenden Sonnabend, dem 19. August, findet im Neustrelitzer Ortsteil Prälank der 29. Jedermann-Triathlon statt. Der Veranstalter erwartet rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl des beliebten Sportereignisses war während der Corona-Zeit zurückgegangen und stabilisiert sich gerade wieder, so Organisator André Lawrenz.
In diesem Jahr steht die Organisation des Triathlons angesichts zahlreicher Verkehrseinschränkungen auf den Bundesstraßen B 96 und B198 rund um die Residenzstadt vor besonderen Herausforderungen. Die Landstraße L 25, auf deren Fahrbahn ein Teil der Radrennstrecke verlaufen wird, ist gleichzeitig ausgewiesene Umleitungsstrecke. In Userin und Groß Quassow finden außerdem Gemeindeveranstaltungen und ein Reitsportturnier statt, die zusätzlich Gäste anziehen werden.
Bei einer Beratung am Tisch des Neustrelitzer Bürgermeisters Andreas Grund, an der heute Vertreter des Straßenbauamtes MV, des Amtes Neustrelitz-Land, der Gemeinde Userin, der Polizei sowie die Veranstalter teilnahmen, verständigten sich alle Beteiligten auf verkehrsorganisatorische Maßnahmen zur Absicherung der Radrennstrecke während des Triathlons. So wird dort am Sonnabend im Zeitraum von 16 bis 17 Uhr die Geschwindigkeit für Kraftfahrzeuge auf 30 km/h herabgesetzt. Außerdem wird Überholverbot ausgesprochen.