Eben hat mich eine späte Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes Mecklenburgische Seenplatte zur Delegiertenversammlung am 21. März in der Scheune Bollewick erreicht. „Die geplanten Wahlen von zwei stellvertretenden Verbandsvorsitzenden sowie drei Beisitzern konnten aufgrund der aktuellen Situation im Verband nicht durchgeführt werden. Im Vorfeld hatte sich der Verbandsausschuss darauf verständigt, diese Wahlen zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen“, heißt es in der Information.
Im Gebäude des Ministeriums für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin ist heute ein Brandalarm ausgelöst worden. Die Schweriner Berufsfeuerwehr und Polizei überprüften daraufhin umgehend das Gebäude und stellten schnell fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Eine Gefährdung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Besucher bestand zu keinem Zeitpunkt.
Amtsleiter Zentrale Dienste/Schulverwaltung Dirk Rautmann, Amtsleiter Ordnungsamt Peter Handsche, der Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz Sebastian Buse, Sachbearbeiter Zentrales Gebäudemanagement Hans-Jürgen Frehse und Landrat Thomas Müller (von links) nach dem Richtspruch. Foto: LK MSE
Nach der Fertigstellung wird es unter den Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns ein Alleinstellungsmerkmal darstellen: Am heutigen Montag wurde am Standort der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Neuendorf Richtfest für das neue Feuerwehrübungshaus gefeiert.
Das Übungshaus soll in Zukunft die Ausbildungssituation insbesondere bei der Feuerwehrgrundausbildung deutlich verbessern. Künftig wird es möglich sein, die unterschiedlichsten Einsätze, von der Brandbekämpfung über die Personensuche bis zur Personenrettung, realitätsgetreu zu simulieren, ohne einen tatsächlichen Brand erzeugen zu müssen. Auch der Einsatz von Löschwasser kann geübt werden, das Abwasser wird anschließend über ein Leitungssystem aus dem Gebäude geführt. Ebenfalls lassen sich mittels künstlichem Rauch und einer Verdunklung des Gebäudes Einsätze unter Nullsicht darstellen, also Situationen in denen dicker Brandrauch die Sichtweite auf Null reduziert.
Feuerwehrleute aus Priepert und aus Strasen waren am heutigen Sonntag erneut gefordert. Nachdem sie gestern den überschwemmten Fürstenberger Weg in Strasen wieder verkehrsfähig gemacht hatten (Strelitzius berichtete), verschärfte sich die Lage über Nacht und die Einsatzkräfte konnten im ununterbrochenen Regen und bei Tautemperatur von vorn beginnen, wie mir der Strasener Feuerwehrchef Fred Zell schilderte.
Das Desaster kam mit Ansage. Bereits letztes Wochenende war klar, dass bei steigenden Temperaturen die Lage an diesem Wochenende dramatisch wird. Bei Temperaturen um 8 Grad und reichlich Niederschlag drang das Wasser nun von den Feldern im Umkreis von mehr als 1 km auf die Landesstraße L 28 in der Ortslage Sandhagen vor.
Feuerwehreinsatz heute Nachmittag in Strasen, Ortsteil von Wesenberg. Das einsetzende Tauwetter hatte nicht nur den Fürstenberger Weg in ein Gewässer verwandelt, der für den Verkehr gesperrt werden musste. Das vom angrenzenden tiefgefrorenen Acker stammende Nass begann auch in Wohngrundstücke zu laufen.
Die FFW Innenstadt. Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg
Am heutigen 11. Februar macht der europaweite Notruftag auf die Bedeutung der einheitlichen Notrufnummer 112 aufmerksam. In der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg rückt in diesem Jahr besonders die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in den Fokus. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Stadt – im Ehrenamt und rund um die Uhr.
Wer in Neubrandenburg den Notruf 112 wählt, erreicht die integrierte Leitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Von dort werden Feuerwehr- und Rettungseinsätze koordiniert. Neben der Berufsfeuerwehr sind es vor allem die Freiwilligen Feuerwehren, die im Ernstfall schnell zur Stelle sind.
Die Freiwillige Feuerwehr Wesenberg hat am heutigen Sonnabend auf dem Weißen See das Ausbildungsthema Eisrettung abgearbeitet. Begonnen wurde mit einer Theoriestunde im Feuerwehrgerätehaus. Hier ging es um Techniken, Taktiken, Vorgehensweisen, Ausrüstungsgegenstände, Hilfsmittel, Physiologie usw. „Für die meisten von uns Auffrischung und Wiederholung“, schreibt mir mein Blogpartner René Deparade.
Ein eCall hat heute Mittag gegen 12.15 Uhr unter anderem die Wesenberger Feuerwehr auf die B 122 in Richtung Wustrow gerufen. „Dabei handelt es sich um ein automatisches Notrufsystem in Fahrzeugen, welches software-sensorisch funktioniert, eine Kollision erkennt und automatisch Kontakt zur Leitstelle aufbaut und den genauen Standort übermittelt. Die Leitstelle kann dann über die Freisprecheinrichtung Sprechkontakt herstellen und die erforderlichen Rettungsmittel entsenden. Kommt kein Sprechkontakt zustande, geht die Leitstelle vom Schlimmsten aus“, erläutert mein Blogpartner René Deparade.
Die Wesenberger Feuerwehr musste am Neujahrstag zum ersten Mal 2026 ausrücken. Ein trockener Baum, der vom starken Wind gefällt worden war stürzte am Ortsausgang in Richtung Wustrow auf die B 122. Die Gefahrenstelle war jedoch in kurzer Zeit unter Einsatz der Motorkettensäge beseitigt, und der Verkehr konnte wieder rollen.