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Foto: FFW Wesenberg

Ein eCall hat heute Mittag gegen 12.15 Uhr unter anderem die Wesenberger Feuerwehr auf die B 122 in Richtung Wustrow gerufen. „Dabei handelt es sich um ein automatisches Notrufsystem in Fahrzeugen, welches software-sensorisch funktioniert, eine Kollision erkennt und automatisch Kontakt zur Leitstelle aufbaut und den genauen Standort übermittelt. Die Leitstelle kann dann über die Freisprecheinrichtung Sprechkontakt herstellen und die erforderlichen Rettungsmittel entsenden. Kommt kein Sprechkontakt zustande, geht die Leitstelle vom Schlimmsten aus“, erläutert mein Blogpartner René Deparade.

So auch in diesem Fall. Allerdings lag die Ursache für das Schweigen darin, dass beide Fahrzeugführer ihre Autos umgehend selbstständig verlassen hatten, nachdem diese im Kurvenbereich seitlich auf Höhe der linken Vorderräder kollidiert waren. Infolge dessen waren sowohl der VW Multivan als auch der Volvo SUV an der Vorderachse schwer beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Beide Fahrzeugführer blieben zum Glück unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.

Ein paar Zentimeter mehr hätten hier einen schweren Frontalzusammenstoß bedeutet. Somit brauchten sich die Wesenberger Feuerwehrleute lediglich um die Einsatzstellenabsicherung, den Brandschutz und um etwas ausgelaufene Betriebsstoffe kümmern. Des weiteren kümmerten sie sich mit Hilfe eines Staplers eines ortsansässigen Handwerksbetriebes darum, dass der Volvo an den Fahrbahnrand gelangte, damit der Verkehr bis zum Eintreffen der Abschlepper zumindest wieder halbseitig rollen konnte.