Schlagwörter

,

Bloggen kann immer wieder überraschend sein. Wie die Sache mit dem Rosenkohl. Den hatte ich vor Weihnachten auflaufen lassen, also käsebestreut in der Röhre. Dazu gab es den Verweis, dass ich das Rezept unter simpel verbuche und durchaus als Alternative zur feiertäglichen Fettlebe verbuche. Prompt flogen mir die Klicks um die Ohren, und ich will hier niemanden verkohlen, wenn ich von einem der erfolgreicheren Beiträge des Jahres 2022 schreibe. Näheres zu den am meisten gelesenen Artikeln ist im traditionellen Jahresrückblick von Strelitzius zum Jahreswechsel zu erfahren.

Als einen Evergreen kann man wohl einstufen, was ich bereits vor fünf Jahren hier im Blog abgesondert habe. Damals hatten wir aufgeschriebene Premiere mit dem Niedriggaren unserer Heiligabend-Ente. Alle Jahre wieder tauchen seitdem die Leser ins Strelitzius-Archiv.

Das küchenfertige, glücklich gelebte Federvieh kam auch diesmal von den letzten Ackerbürgern unserer Ackerbürgerstadt. Nur so viel an Bäuerin und Bauer Lindstädt: Die neue Entenrasse hat nach neun Stunden den Röhren-Test bei Strelitzius mit Auszeichnung bestanden. Das extrem schmackhafte Fleisch warf vor lauter Dankbarkeit ob der Schonbehandlung die Knochen auf dem Teller geradezu von sich. Na, und dann anbei mein Grünkohl nach Mutters Rezept… Ich hoffe, meine Altvordere liest das jetzt da oben.