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Johannes Arlt (Zweiter von links) musiziert mit seinen Brüdern Jakob und Jonathan sowie dem bekannten Neustrelitzer Musiker Torsten Harder (von rechts) im vergangenen Jahr in der Mirower Kirche. Foto: privat

Im Deutschen Bundestag wurde diese Woche im Rahmen der Abstimmungen über den Haushalt die Einführung eines Amateurmusikfonds mit einem Volumen von fünf Millionen Euro beschlossen. „Damit kann die Arbeit von vielen Musizierenden noch mehr gestärkt und unterstützt werden“, freut sich Johannes Arlt, der Bundesabgeordnete für unsere Region. Nach der Coronapause, die viele musikalische Aktivitäten schwer beeinträchtigt hat, wird damit der bereits bestehende Bundeskulturfonds um eine wichtige Komponente erweitert.

Chöre, Orchester und viele weitere Akteure aus dem Bereich der Amateurmusik dürfen sich über diese neue Fördermöglichkeit auf Bundesebene freuen. „Mit dem Fonds wird nun endlich ein Bereich der Musikszene bedacht, in dem deutschlandweit circa 14 Millionen Menschen und 100.000 Ensembles aktiv sind und diesen seit jeher mit gesellschaftlichem Engagement und Kreativität bereichern“, so Arlt in einer Pressemitteilung. „Ihre Arbeit wurde insbesondere durch die Pandemie zum Teil stark geschwächt: Geplante Auftritte und Probentreffen konnten nicht stattfinden und viele Aufwände nicht finanziell angemessen entlohnt werden. Ich freue mich sehr, dass mit dem diese Woche beschlossenen Amateurmusikfonds nicht nur die pandemiebedingten Schäden abgefedert werden, sondern darüber hinaus auch Investitionen in die Zukunft der Amateurmusik nachhaltig und wirksam gefördert werden können.“

„Alle Amateurmusiker in meinem Wahlkreis und darüber hinaus in ganz MV möchte ich ermuntern, sich auf die zukünftig vom Bundesmusikverband Chor & Orchester verantworteten Ausschreibungen zu bewerben“, meint Johannes Arlt. „Ich habe selbst erfahren dürfen, wie wichtig es ist, begleitet und gefördert zu werden.“ Johannes Arlt spielt seit seiner Jugend in seiner Freizeit Violine und mit ihr in einem Quartett