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Foto: Axel Hirsch

Der einmal im Jahr stattfindende Flohmarkt des Wesenberger Burgvereins hat mächtig zugelegt. Mit 23 Ständen am vergangenen Sonnabend unterhalb der Burg auf der Festwiese hat sich die Zahl der Anbieter im Vergleich zum Markt davor fast verdoppelt.

Aus Wesenberg und Fürstenberg, Neustrelitz und sogar aus Altentreptow kamen die Händler. Offeriert wurde von Nähmaschinen-Untergestellen bis zu Geschirr, von Kinderfahrrädern und Rollern bis zu jeder Menge Bekleidung so ziemlich alles, was man sich aus zweiter Hand vorstellen kann. Selbst eine Haushaltsauflösung war auf den Markt verlagert worden. Auch ganz lütte Händler hatten sich eingefunden und auf einer Decke ihr ausgedientes Spielzeug offeriert.

Die brenn:werk Genossenschaft nutzte die Gelegenheit, ihr Projekt noch bekannter zu machen und selbstgebrautes Bier an die Durstigen zu bringen. Meine Holde war angetan von einer Händlerin aus Fürstenberg, die unter anderem riesige grüne Bio-Äpfel einer alten Sorte aus eigenem Garten an die Woblitz gebracht hatte.

„Wir haben uns sehr über das große Interesse an unserem Flohmarkt gefreut“, so Axel Hirsch, Vorsitzender des Wesenberger Burgvereins. „Das ursprünglich vorgesehene Gelände hat gar nicht ausgereicht, wir mussten noch etwas erweitern. Und mit Petrus waren wir auch im Bunde.“

Vor das Kuchenessen sind die Tränen gesetzt

Inzwischen dürfen sich Wesenberger, Leute aus dem Umland und Gäste auf den nächsten Höhepunkt im Kalender des Burgvereins freuen. Am 10. September gibt es im Burghof von 17 bis 22 Uhr einen weiteren Weinabend. Diesmal wird Rebensaft aus der Bodensee-Region kredenzt. Zwiebelkuchen, Schmalzstullen und Käsespieße werden gereicht, und die Band „Grandma’s Darling“ sorgt mit Oldies für den passenden Sound. „Zuvor werden aber wieder jede Menge Tränen der Vereinsmitglieder fließen“, merkt mein Blogfreund Axel Hirsch an. Für den Kuchen sind 30 Kilo Zwiebeln zu schälen.

Unbedingt vormerken: Im Hof der urigen Wesenberger Burg wird am 10. September Bacchus gehuldigt.