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Es geht los: Maik mit Mitarbeitenden der Kinderchirurgie und den
Männern vom DRK-Fahrdienst vor der Abfahrt auf der Station. Foto: DBK

Maik hat es doppelt hart getroffen. Nach einem schweren Verkehrsunfall musste der Jugendliche mehr als drei Wochen lang in der Klinik für Kinderchirurgie und –urologie des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg behandelt werden. Und dann fiel auch noch sein 16. Geburtstag in die Zeit des Klinikaufenthalts.

Das Klinik-Team und seine Mutter wollten ihm an diesem Tag gern ein paar Stunden zu Hause ermöglichen, aber ein Transport im Taxi oder Pkw war aufgrund der Verletzungen nicht möglich, und über die Krankenkasse kann so ein Ausflug nicht finanziert werden. Chefärztin Dr. med. Annekathrin Tiedtke fragte bei Andreas Horn vom
Fahrdienst der DRK Sozialdienst gGmbH nach, ob seine Firma Maik mittels Krankentransport nach Hause bringen und wieder abholen können. Sie wolle sich um Spenden bemühen, um die Fahrten für den Jugendlichen zu finanzieren.

„Da habe ich sofort gesagt, dass wir ihn natürlich fahren und die Kosten übernehmen, sozusagen als Geburtstagsgeschenk“, sagt der
Fahrdienstleiter, der Maik selbst mit einem Kollegen von der Station
abholte, nach Hause fuhr und später wieder zurück ins Krankenhaus
brachte. In so einem Fall zu helfen, sei doch selbstverständlich, meint
Andreas Horn.

Maik hatte einen tollen Tag mit Geschenken und Geburtstagstorte, wie er erzählt. Klar, dass er traurig war, als er wieder auf die Station
musste. Aber immerhin hat er den Krankenhaus-Aufenthalt jetzt geschafft und soll in einer Reha-Einrichtung wieder richtig auf die Beine kommen.