Schlagwörter

, , ,

Waldbrände entstehen schnell durch Unachtsam- oder Fahrlässigkeit.

Das Leitforstamt Mirow hat aufgrund anhaltender Trockenheit
die zweihöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. In anderen Teilen Deutschlands, wie etwa im Nationalpark Sächsische Schweiz, kämpfen Feuerwehren und auch Nationalparkmitarbeiter seit Wochen gegen Waldbrände. Im Müritz-Nationalpark konnte vor rund drei Wochen Schlimmeres verhindert werden, als Touristen und Mitarbeiter des Nationalparkamtes ein Bodenfeuer entdeckten und löschten (Strelitzius berichtete).

Durch das anhaltend sonnige und trockene Wetter besteht ab morgen wieder Waldbrandgefahrenstufe 4 an der Mecklenburgischen Seenplatte und im Müritz-Nationalpark. Lange ausbleibender Regen, hohe Temperaturen und trockener Wind haben die aktuelle Situation geschaffen.

Die verdorrten Pflanzen und altes Laub vom Vorjahr am Waldboden stellen eine besonders hohe Brandlast dar. Die Glut beispielsweise einer Zigarette reicht aus, um den Wald in Brand zu setzen.

Dies bedeutet, dass alle Besucher besonders vorsichtig sein müssen. Unachtsamkeit kann jetzt dramatische Folgen haben. Daher hier die Verhaltensregeln:

  • Wald außerhalb der Wege nicht betreten!
  • Rauchen ist in allen Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns gesetzlich verboten!
  • Keine Zigarettenreste aus dem Autofenster werfen!
  • Kein Feuer, auch kein Grillfeuer/Gaskocher etc. im und am Wald (50 m Mindestabstand) machen!
  • Zufahrtswege im Wald und an Waldrändern für Rettungskräfte freihalten!
  • Das Befahren von nichtöffentlichen Waldwegen mit Kfz ist gesetzlich verboten!
  • Das Abstellen von Kfz auf trockenen Wiesen- und Waldflächen ist zu unterlassen!
  • Jeden Brand unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112), Forstdienststelle oder Polizei melden!

Um mögliche Feuer und Gefahren frühzeitig zu entdecken, wird das Nationalparkamt seine Ranger zu speziellen Gebietskontrollen in die Fläche schicken. „Bitte halten Sie sich an die Regeln und tun Sie nichts Unüberlegtes im Wald. Zurzeit ist das wirklich brandgefährlich!“, so Ulrich Meßner, Leiter des Nationalparkamtes.