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Die Bürgerinitiative Umgehungsstraße Mirow e.V. hat gestern nach mehrmonatiger Corona-Pause ihre regelmäßigen Demonstrationen wieder aufgenommen (Strelitzius berichtete). Dr. Stephan Bunge – Bundestagskandidat der CDU im Wahlkreis 17 – sicherte als Gastredner den mehr als 50 Anwesenden seine Unterstützung zu: „Wie ein malerischer Ort im Verkehr erstickt, kann man seit vielen Jahren in Mirow beobachten, wo sich die LKW auf dem Weg zur A19 durch die engen Straßen mühen. Seit Jahren wird geplant, das Projekt ist im Bundesverkehrswegeplan enthalten, das Geld ist bewilligt. Trotzdem behinderten Planungsmängel und laufende Gerichtsverfahren den Baustart.“

Er freue sich, so Bunge in einer Presseerklärung, dass der Strukturierte Dialog zwischen der Bürgerinitiative, dem Bürgermeister, dem Straßenbauamt und dem Landesverkehrsministerium noch in diesem Monat wieder aufgenommen werden soll. „Der quälend lange Prozess des Baus der Ortsumgehung zeigt auch hier in unserer Region, dass wir unser Planungs- und Baurecht dringend verschlanken müssen. Es arbeitet mittlerweile gegen die Menschen statt für sie, dringend notwendige und auch ökologisch sinnvolle Projekte werden behindert. Dass uns andere Länder bei der Infrastruktur mittlerweile überholt haben, verwundert dabei nicht.“

Unabhängig vom Ausgang der Wahl im September könne sich die Bürgerinitiative weiter seiner Unterstützung und Hilfe sicher sein, betonte Bunge. Er ist 41 Jahre alt, Verkehrsingenieur und Direktkandidat der CDU im Wahlkreis 17 (Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III) für die Bundestagswahl am 26. September. Dr. Stephan Bunge wohnt in der Gemeinde Wulkenzin und arbeitet derzeit für eine internationale Unternehmensberatung.