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Die Europäische Arzneimittel-Agentur wird sich am Ende dieser Woche darüber verständigen, wie mit dem Impfstoff AstraZeneca weiter umgegangen wird. „Die Terminvergabe für AstraZeneca wurde bereits gestern gestoppt. Die Absagen erfolgen über das Callcenter. Sollte AstraZeneca wieder zugelassen werden, übernimmt das Callcenter die Terminvergabe der verschobenen Impftermine. Die Betroffenen werden vom Callcenter angerufen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag. Etwa 800 Termine mit AstraZeneca-Impfungen sind für heute landesweit vergeben. An den anderen Tagen sieht es in dieser Woche ähnlich aus. „Deshalb bitten wir, diese Termine in den Impfzentren nicht wahrzunehmen. Es finden keine Impfungen mit AstraZeneca statt“, appellierte Glawe weiter.

Gesundheitsminister Glawe machte nach dem heutigen Kabinett deutlich, dass in der Priorität 1 weiter geimpft wird. „Wir wollen weiter vorankommen. Es wird deshalb ausschließlich die Priorität 1 geimpft. Hierbei geht es vor allem um die Termine für die über 80-Jährigen. Die zu Impfenden bekommen in der Regel BioNTec/Pfizer oder Moderna“, so Glawe weiter.

Schreiben an über 70-Jährige ab 29. März

Mit Stand heute sind 108.000 Schreiben an über 80-Jährige mit Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern mit den Informationen zum Impftermin versandt worden. „Geplant ist, dass die Anschreiben im Laufe der nächsten Woche beendet werden können. Dann sind insgesamt rund 134.000 Schreiben verschickt worden. Die tägliche Anzahl der Anschreiben ist immer zahlenmäßig gestuft worden auf die verfügbaren Impfstoffdosen im Land. Danach folgen die Anschreiben für die über 70-Jährigen mit Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 29. März“, erläuterte Glawe weiter. Es wird mit den ältesten Personen der Alterskohorte (79 und 78 Jahre alt) begonnen.