Schlagwörter

, , , ,

Die Veranstalter des in diesem Jahr ausgefallenen Fusion Festivals in Lärz vom Kulturkosmos e.V. haben unter dem Eindruck der Pandemie eine lang diskutierte Entscheidung getroffen: Das Festival soll im kommenden Jahr in seiner Größe halbiert und auf zwei hintereinander liegende Wochenenden (24. bis 27. Juni 2021, 1. bis 4. Juli 2021) mit je 35.000 Tickets verteilt werden. Das geht aus dem jüngsten Newsletter der Fusionisten hervor.

Bis dahin gebe es aber noch einen holprigen Weg zu beschreiten. „Trotzdem wollen wir es möglich machen, in solch einer nach wie vor schwierigen Situation diesen einmaligen Ort mit Festival und Leben zu füllen, gemeinsam mit euch zu feiern und diesen kulturellen Freiraum zu verteidigen. Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken, weil wir wissen, wie viele von euch genau wie wir die Fusion schmerzlich vermissen und sehnlichst hoffen, dass wir hier im kommenden Sommer wieder zusammen kommen“, heißt es in der Mitteilung.

Die Fusion Crew geht davon aus, mit zusätzlichen Auflagen konfrontiert zu werden und daher zu ihrem Sicherheitskonzept ein aktuelles und realitätsbezogenes Hygienekonzept erstellen zu müssen. Dies müsse sich an dem im Frühjahr absehbaren Infektionsgeschehen orientieren.

„Forderungen, mit denen wir rechnen müssen, könnten eine Maskenpflicht beinhalten, sowie aktuelle oder vor Ort Corona-Tests. Inwieweit es im nächsten Jahr sichere Schnelltests geben wird, bleibt abzuwarten. Von einer lückenlosen Erfassung aller Besucher:innen auf dem Festivalgelände müssen wir auf jeden Fall ausgehen“, heißt es weiter.

Ob und unter welchen Auflagen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen im kommenden Jahr wieder zugelassen werden, sei noch nicht absehbar. Die Nutzung der geschlossenen Locations und Hangars bleibe unwahrscheinlich.

Abstand halten könnte nach wie vor das Gebot der Stunde sein. „Wir wollen mit der Aufteilung auf jeweils 35.000 Tickets pro Wochenende allen Besucher:innen ermöglichen, sich auf dem Gelände und den vielen Outdoor-Floors so frei bewegen zu können, dass Abstand halten möglich ist. Ein Experiment mit noch vielen offenen Fragen.“ Mehr zum Konzept und zur Ticketfrage unter

www.fusion-festival.de