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Eine polnische Version des Virtuellen Landesmuseums Mecklenburg-Vorpommern – die Idee zu einem solchen Angebot für Interessierte aus dem Nachbarland gab der Historiker Patryk Tomala. Der Wahlneubrandenburger beließ es nicht bei der bloßen Anregung, sondern machte sich sogleich selbst an die ehrenamtliche Arbeit. Als erste Ergebnisse sind nun unter www.landesmuseum-mecklenburg.de/pl/ Ausstellungsstücke des Heinrich-Schliemann-Museums Ankershagen und der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. auf Polnisch abrufbar. Das ehrenamtliche Projekt soll Schritt für Schritt weiter wachsen. Hierfür übersetzt Patryk Tomala derzeit Exponattexte des Naturerlebniszentrums Müritzeum.

Über das virtuelle Landesmuseum war dank der engen Zusammenarbeit von Strelitzius mit der Stiftung Mecklenburg hier im Blog bereits mehrfach zu lesen. 51 Museen geben unter der Adresse www.landesmuseum-mv.de Einblick in ihre Ausstellungen. Sie erzählen gemeinsam die Geschichte Mecklenburgs und (Vor-)Pommerns, der drei DDR-Nordbezirke und des 1990 gebildeten gemeinsamen Bundeslandes.

Das Virtuelle Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern ging im Dezember 2014 online und ist seitdem mehrfach erweitert worden, unter anderem um eine plattdeutsche und eine englische Version. Das Onlineportal ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Mecklenburg mit dem Museumsverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V., das durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV gefördert wird.