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Der SprecherInnenrat der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte hat der Aufnahme des Residenzschlossvereins Neustrelitz in die AG zugestimmt und damit große Freude bei den Vereinsmitgliedern ausgelöst. Wie mir der Neustrelitzer Holger Wilfarth sagte, der die Antragstellung für den Verein federführend begleitet hat, ist die Mitgliedschaft in der bundesweiten, namhaften Vereinigung prominenter Gleichgesinnter ein großer Erfolg.

„Nachdem sich Stadt und Land nach wie vor mit unserem Projekt Wiederaufbau des historischen Schlossturms als „Leuchtturm der Demokratie“ schwertun, verfügen wir nun über eine viel breitere Basis. Die Arbeitsgemeinschaft hat sofort erkannt, welchen Stellenwert Neustrelitz und sein Schloss haben, in dessen Gelbem Saal vom Landtag Mecklenburg-Strelitz 1919 die erste demokratische Verfassung Deutschands verabschiedet wurde.“ Wilfarth sieht durch die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft „viele Anknüpfungspunkte“ und geht davon aus, „dass wir jetzt deutlich vorankommen“.

Wie der Vorsitzende des Residenzschlossvereins Neustrelitz, Jürgen Haase, in dem Aufnahmeantrag hervorgehoben hatte, geht es dem Residenzschlossverein neben dem inhaltlichen Austausch zur Demokratiegeschichte in Deutschland um die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Landesgrundgesetzes des Freistaates Mecklenburg-Strelitz vom 29. Januar 1919 und um die Kräftebündelung für Gemeinschaftsprojekte. Im Anhang der komplette Antrag: