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Henry Tesch

Mirows Bürgermeister Henry Tesch will den Abgeordneten der Stadtvertretung in der kommenden Woche brieflich den Vorschlag unterbreiten, die in diesem Jahr erstmals greifende Kurabgabe angesichts der Corona-Krise auszusetzen. Aufgrund der Absage von Sitzungen müsse es notfalls eine Eilentscheidung des Bürgermeisters in der Sache geben.

„Es ist jetzt schon vorhersehbar bzw. spürbar, dass die Buchungen für April und Mai in der Region aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Krise anders aussehen werden als geplant bzw. Reisen verboten, eingeschränkt bzw. untersagt werden (müssen)! Die Absagen von Gruppen- und Klassenreisen bis hin zu Stornierungen bei Individualreisen bestimmen im Moment mehr und mehr den Alltag der Touristiker“, so Tesch gegenüber Strelitzius. Die Unternehmerinnen und Unternehmer kämpften mit ganz anderen Problemen, als sich jetzt um die Umsetzung der erstmaligen Einführung der Kurabgabe zu kümmern.

Gleichzeitig müsse auf den Landkreis und die Landesregierung zugegangen werden, um in Gesprächen herauszufinden, welche Unterstützung für die Ausfälle geleistet werden könne. Der Bürgermeister abschließend: „Dieser  gesamte Ausfall durch die Corona-Krise stellt aus meiner Sicht einen wirtschaftlichen Schaden dar, der nach Möglichkeit im Interesse unserer Tourismusregion bereits jetzt durch einen entsprechenden Härtefall-Fonds des Landes aufgefangen werden muss, damit wir auf einen (Neu)-Start in die Saison gut vorbereitet sind!“