Schlagwörter

, , ,

Foto: Polizei

Nach einem Verkehrsunfall am Montagabend gegen 17.35 Uhr auf der
Bundesstraße 104 Nähe Abzweig Neu Käbelich musste die Feuerwehr einen 33-jährigen eingeklemmten Fahrer aus seinem Fahrzeug befreien. Er hatte zuvor mit Pkw und Hänger einen anderen Pkw überholt. Beim Wiedereinscheren bemerkte der Mann im Gegenverkehr einen Fahrradfahrer.

Vermutlich durch das späte Wahrnehmen des Radlers und den damit verbundenen Schreck lenkte der Pkw-Fahrer sein Gespann zu stark ein, so dass es sich aufschaukelte, überschlug und entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung in den Straßengraben schleuderte. Von den 25 im Anhänger transportierten Kälbern verendeten aufgrund des Unfalls sechs am Unfallort. Der Fahrzeugführer verletzte sich bei dem Unfall und musste mittels Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg gebracht werden.

Der Fahrradfahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle und
setzte seinen Weg in Richtung Petersdorf fort. Zustand und
Abtransport der lebenden Kälber wurden durch einen Mitarbeiter des
Veterinäramtes des Landkreises Mecklenburgische-Seenplatte überwacht.
Pkw und Anhänger mussten geborgen werden. Die Bundesstraße 104 musste für zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 41.000 Euro. Zur Bergung waren am Unfallort drei freiwillige Feuerwehren mit 43 Kameraden eingesetzt. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlung aufgenommen. Gesucht werden Unfallzeugen, insbesondere solche, die Angaben zu dem beteiligten Fahrradfahrer machen können. Hinweise hierzu nehmen das Polizeirevier Friedland unter Telefon 039601 300224 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.