Schlagwörter

, , , , , , ,

Iven Benck. Foto: Franz Frühauf

Eine etwas traurige und eine gute Nachricht gibt es aus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wesenberg. Pastor Iven Benck wird nach gut sechs Jahren Amtszeit in der Woblitzstadt diese im kommenden jahr verlassen. Sein Verabschiedungsgottesdienst findet am Sonntag, den 5. Januar, um 14 Uhr, in der Marienkirche statt. Der Geistliche nutzt die Chance, in die Heimat seiner Familie nach Westfalen zurückzukehren und wird mit seiner Frau und den fünf Kindern in die Kirchengemeinde Lotte nahe Osnabrück übersiedeln.

Die gute Nachricht ist, dass Pastor Bencks Nachfolge derzeit geregelt wird. Wie er mir auf Anfrage bestätigte, wird Wesenberg vermutlich spätestens im Sommer kommenden Jahres einen neuen Pastor haben. Auch die vakante Pastorenstelle in Mirow soll dann wieder besetzt sein. Sie wird derzeit vom Schwarzer Pastor Wilhelm Lömpcke mit betreut, der sich allmählich auf den Ruhestand vorbereitet. Für die Posten in Wesenberg und Mirow gibt es Bewerber, die noch geprüft werden.

Unterdessen haben die Kirchengemeinden Wesenberg und Schillersdorf beschlossen eine Gemeinde zu werden. Der Zusammenschluss tritt mit Beginn des kommenden Jahres in Kraft. Wie aus dem jüngsten Gemeindebrief hervorgeht, steht die Fusion der Kirchengemeinden Mirow und Lärz/Schwarz noch aus. 2020 wird weiter verhandelt. Die Idee, eine große Kirchengemeinde Kleinseenplatte zu bilden, hat nicht die nötigen Befürworter gefunden.

Dazu Iven Benck: „Wichtiger als die organisatorische Einheit ist die geistliche Einheit. Es geht ja nicht darum, eine Monstergemeinde zu schaffen, in der keiner mehr den anderen kennt, sondern um ein gutes Miteinander. Wichtig ist, dass sich die Menschen in unseren Kleinstädten und Dörfern mit unserer Kirche identifizieren können, dass die Kirche vor Ort präsent bleibt, dass Menschen vor Ort sind, die sich für die Kirche engagieren und sie in ihrem kleinen Bereich repräsentieren.“