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Eine der Plantagen, die beschlagnahmt wurden. Foto: Polizei

Rund 4,5 Kilogramm Marihuana, 800 Gramm Haschisch, 57 noch übrig gebliebene Cannabis-Pflanzen und mehr als 200 Ecstasy-Pillen: Gestern haben die Drogenfahnder der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg nach mehr als einem halben Jahr Ermittlungsarbeit einen besonderen Erfolg erzielt. In Neubrandenburg haben insgesamt 40 Beamte fünf Wohnungen durchsucht und dabei neben den erwähnten Drogen auch mehrere zehntausend Euro Bargeld beschlagnahmt sowie drei Tatverdächtige (zwei im Alter von 32, einer im Alter von 21 Jahren) festgenommen.

Den gesamten Donnerstag waren die Kräfte in den Stadtteilen „Ihlenfelder Vorstadt“, „Katharinenviertel“, „Vogelviertel“ und „Reitbahnviertel“ im Einsatz. Dabei wurden auch etliche bereits abgeerntete Töpfe der Großplantagen sichergestellt. Nach derzeitigen Kenntnissen wurden zwei der fünf durchsuchten Wohnungen ausschließlich zum Drogenanbau genutzt.

Während der Durchsuchungsmaßnahmen zeigte einer der beiden 32-jährigen Tatverdächtigen körperliches Unwohlsein, weswegen er ins Klinikum eingeliefert wurde und dort zunächst bis zum Abend mit Polizeibewachung verblieb. Nach der ärztlichen Bescheinigung seiner Gewahrsamstauglichkeit wurde er in eine Haftanstalt überführt. Auch die beiden anderen Tatverdächtigen befinden sich aktuell in Gewahrsam. Alle drei werden noch heute dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Im Zuge der Maßnahmen wurde ein Ermittler leicht verletzt. Den drei Männern aus Neubrandenburg wird unter anderem gewerbsmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.