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Wie angekündigt (Strelitzius berichtete) hat auf dem Biohof in Diemitz das Treffen des erweiterten Vorstands des Fördervereins Diemitz mit der Geschäftsführung der Schwarzer Landprodukte eG stattgefunden. Anlass des Treffens waren Beschwerden von Diemitzer Bürgern über die Verwendung von Glyphosat auf den Feldern rund um Diemitz im Frühjahr.

Die Diskussion war freundlich, aber natürlich auch kontrovers, heißt es seitens des Fördervereins. Grundsätzlich sei bei der Schwarzer Landprodukte eG Bereitschaft zu erkennen gewesen, „das Zusammenleben von Biolandwirtschaft und konventionellem Ackerbau in Diemitz möglichst konfliktfrei zu gestalten und auf Empfindlichkeiten der Diemitzer Rücksicht zu nehmen. Auch in der konventionellen Landwirtschaft seien die Themen Insektenschutz und Artenvielfalt angekommen“, hieß es.

Weiterer Maisanbau, was aus Sicht der Diemitzer „so ziemlich das Unökologischste ist, was man sich denken kann“, sei auf den Flächen in Diemitz nicht geplant. Man werde sich überlegen, wie man die Diemitzer Flächen nachhaltig bewirtschaften und bei Umweltschutzmassnahmen stärker berücksichtigen könne. Der Förderverein wird die Entwicklung genau verfolgen.