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„Ich finde den Film toll, der da mit Kindern und Jugendlichen im Kunsthaus in Neustrelitz entstanden ist“, hat mir eine Wesenberger Leserin gestern Abend geschrieben und mir das kleine Werk geschickt. Ich hatte das von mir im Blog angekündigte Projekt zum 200. Geburtstag von Daniel Sanders in diesem Jahr ein bisschen aus den Augen verloren und bin vom Ergebnis ebenfalls sehr angetan.

Der Streifen „Wortlos“, gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“, ist unter der Regie der Berliner Filmemacher Maximilian Hirsch und Martin Herrmann, beide frühere Neustrelitzer, in nur einer Woche entstanden. Die Kinder und Jugendlichen haben das Drehbuch mit erarbeitet und unter Anleitung der Profis die Technik bedient und gespielt. Die beiden Hauptrollen wurden von Vincent Brusdeylins, derzeit FSJler am Kunsthaus, und Tara Bethke übernommen.

„Mir ist nicht viel Zeit für die Vorbereitung geblieben. Natürlich kannte ich Daniel Sanders aus dem Schulunterricht“, sagte mir Vincent Brusdeylins. Zum Glück habe er schon zu Carolinum-Zeiten mit Maximilian Hirsch und Martin Herrmann zusammengearbeitet, das habe die Aufgabe erleichtert. Ein bisschen Internet-Recherche zu Sanders habe er auch noch betrieben, so Vincent. „Ansonsten habe ich einfach drauflos gespielt. Ein schönes Projekt.“

Damit ist der Auftakt zum Daniel-Sanders-Jahr 2019 vollzogen. Die Stadt will ihren Ehrenbürger, den großen Sprachwissenschaftler, Pädagogen und Demokraten (1819 bis 1897), unter anderem mit einem Festakt würdigen.