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Mit sechs Beamten hat die Polizei am Dienstagmorgen in einem Dorf bei Waren den Haftbefehl gegen eine 51-Jährige vollstreckt, die eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen muss. Es ist polizeilich bekannt, dass die Frau und ihre beiden Söhne der sogenannten Reichsbürgerszene zuzuordnen sind und es in der Vergangenheit bereits durch einen der Söhne zu Tätlichkeiten gekommen war.

Auf das Klingeln der Beamten öffnete der 29-jährige Sohn der Gesuchten die Tür. Eine vernünftige Gesprächsführung war nicht möglich. Als die Beamten das Haus betreten wollten, um die Festzunehmende zu finden, leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand und musste durch die Beamten zu Boden gebracht werden. Dabei wurde niemand verletzt, lediglich der Schlafanzug des Mannes wurde nicht unerheblich beschädigt.

Die 51-Jährige hatte sich im Haus im Badezimmer eingeschlossen, öffnete die Tür jedoch nach Aufforderung. Sie wurde, da sie die – der Ersatzfreiheitsstrafe zugrundeliegende – Geldstrafe nicht zahlte, einer JVA zugeführt. Der handgreifliche Sohn wurde später aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen und durch die Beamten aufgrund des Widerstandes angezeigt.