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Miteinander reden, sich abstimmen, das ist auch gegen die Kieler Adler morgen das A und O. Hier in Aktion PSV-Libero Marian Spasic.

PSV-Coach Dirk Heß hat es nicht so mit den Superlativen. Insofern lässt er sich auch nicht auf „Spiel der Spiele“ ein, wenn es am morgigen Sonnabend um 18.30 Uhr in der heimischen Strelitzhalle gegen den Spitzenreiter der 3. Volleyball-Liga Nord, die KMTV Eagles geht. „Das werden wir sehen“, so sein knapper Kommentar im Vorgespräch mit Strelitzius. „Wir sind als Aufsteiger Tabellenzweiter und müssen uns keinen unnötigen Druck machen. Stattdessen sollen Spaß und Freude unser Spiel bestimmen, und das werde ich den Jungs auch beim Abschlusstraining heute Abend vermitteln.“

Natürlich seien auch die Kieler, denen der PSV Neustrelitz Team Wesenberg im Hinspiel mit 1:3 unterlegen war, zu schlagen, so Dirk Heß. Die Gäste seien aber nicht ohne Grund die stärkste Mannschaft der Liga, stünden ganz oben und ließen ja auch keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie in die 2. Liga aufsteigen wollen. „Wir müssen gegenüber der Hinpartie stärker aufschlagen und eine bessere Annahme zeigen, dann geht vielleicht was“, meint der erfahrene Trainer.

Dem Team wird gegen die Adler der angriffsstarke Sebastian Krause fehlen. Dafür steht unser genialer Zuspieler Ludwig Fentzahn zur Verfügung, der seinerzeit in der Ostseestadt nicht dabei war. „Irgendwie gleicht es sich immer aus“, betont Dirk Heß salomonisch. Er hofft morgen auf einen vollen Neustrelitzer Volleyballtempel. Strelitzius drückt unserer Mannschaft alle verfügbaren Daumen. Man liest sich!