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Zum Auftakt 2018 in der Strelitzius-Küche gibt es natürlich Fisch. Ich lasse mir meine Traditionen nicht nehmen und habe auch diesmal zum Jahreswechsel einen fangfrischen, filetierten Zander von den Wesenberger Fischern erstanden. Der Fisch ist edel genug, deshalb habe ich ihm einfach nur ein Bett aus Erbsen und Spitzkohl gegönnt und ihn mit einem Klacks sauce hollandaise gekrönt. Mehr muss zu Neujahr nicht sein, schon gar nicht, wenn man die Nacht davor im Restaurant am Weißen See in der Woblitzstadt buffetmäßig schwer verwöhnt worden ist.

Zunächst zwei Zwiebeln klein hacken und in einem größeren Topf in etwas Öl und Butter mit einer Handvoll mageren Schinkenwürfeln andünsten. Den Spitzkohl halbieren, vom Strunk befreien und in feine Streifen schneiden, anschließend ebenfalls in den Topf geben und ca. sechs bis acht Minuten bei mittlerer Hitze schmoren. Dann dürfen noch 150 Gramm TK-Erbsen zum Gemüse dazu, erneut drei Minuten mittlere Hitze. Das gut durchmischte Gemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und warm stellen.

Das Fischfilet habe ich noch einmal geteilt, die vier Stücke beidseitig in einem Mehl-Pfeffer-Salz-Gemisch gewälzt und je drei Minuten auf jeder Seite in Butterschmalz gebraten. Den Fisch auch warm halten. Für die sauce hollandaise habe ich Fertigware genommen und sie mit etwas Sahnemeerrettich verfeinert.

Den Kohl mit den Erbsen auf den Teller, ein gutes Stück Fisch oben drauf, mit der Sauce überziehen und mit Dill garnieren. Ein Highlight gleich am ersten Tag des neuen Jahres, vielleicht auch eine Empfehlung für das erste Wochenende 2018. Guten Appetit!