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Gegen Union Fürstenwalde hatten die in Blau spielenden Neustrelitzer zuletzt auf eigenem Platz kein Rezept gefunden.
Es ist nicht die erste Ansprache gewesen, die Trainer Achim Hollerieth vor den Regionalliga-Fußballern der TSG Neustrelitz gehalten hat. Aber vielleicht zeigen die Worte, die der Coach zu Beginn der Trainingswoche an die Kicker gerichtet hat, endlich mal Wirkung. Irgendwie muss doch auch die längste Serie von Misserfolgen ein Ende haben.
Vielleicht morgen Abend in Babelsberg. Hollerieth hat seinen Jungs noch einmal eingeschärft, dass sie absolut nichts mehr zu verlieren haben und deshalb auch keine Angst vor Fehlern auf dem Feld zu haben brauchen. Es gehe lediglich darum, die eigene Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Spielers und damit des Teams auch tatsächlich abzurufen.
„Das ist bislang höchstens mal phasenweise geschehen“, hat Cotrainer Volker Piekarski beim wöchentlichen Vorgespräch mit Strelitzius eingeschätzt. Er habe den Eindruck, dass die Mentalität in der Neustrelitzer Truppe vor dem morgigen Punktspiel des Schlusslichtes beim Tabellensiebenten stimme und damit zumindest eine wichtige Voraussetzung gegeben sei, auch erfolgreich Fußball zu spielen.
Noch nicht zum Zug gekommen ist der im Winter zum Team gestoßene Hoffnungsträger für die Offensive Solomon Okoronkwo. Er hat seine Rot-Sperre abgesessen und alle hoffen nun, dass sich das einstellt, was sich der Verein von dem Nigerianer verspricht. Tore, Tore, Tore… Auch Mehmedalija Covic kann wieder spielen, ein Fels in der Defensive. „Wir hoffen, die richtigen Rezepte zu haben, um die Babelsberger gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen“, so Piekarski. Nur müssen die auch umgesetzt werden. Man darf gespannt sein!
