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Das Dorf Seewalde in der Gemeinde Wustrow ist bei der schrittweisen Erschließung des denkmalgeschützten Gutsgeländes auch weiterhin auf Spenden angewiesen. Das geht aus einem Begleittext zum aktuellen Seewalde-Kalender hervor, den ich an dieser Stelle bereits gewürdigt habe. Jede Spende bis 3000 Euro wird über eine Stiftung in der Höhe verdoppelt.
Im zurückliegenden Jahr konnte die Außenhülle des Westflügels im Gutsbereich mit Hilfe von Spenden und EU-Fördermitteln saniert werden. Es gab rundum neue Fenster und Türen, der große Giebel wurde verputzt und die Fundamente wurden trockengelegt.
In Eigenleistung der Seewalder wurde der alte Boden im 150 Quadratmeter großen Säulenraum herausgeschafft und eine Schüttdämmung für den neuen Boden eingebracht. Hier soll ein Laden-Bistro als Dorfmittelpunkt und Begegnungsort entstehen. Besucher des Weihnachtsmarktes in Seewalde haben einen ersten Eindruck davon bekommen. Die Fußbodenheizung läuft und in den ersten Monaten des Jahres soll die Küche eingebaut werden, für die ebenfalls eine Spende eingegangen ist. Ein großes Projekt ist noch das Fliesen des Hauptraumes.
Scheune soll zum Festsaal werden
Weiterentwickelt wurde im zurückliegenden Jahr auch die Kulturscheune, in der unter anderen Veranstaltungen der Jahresempfang des Amtes Kleinseenplatte stattgefunden hat (Strelitzius berichtete). Bevor sie sich aber tatsächlich zum Festsaal und Bewegungsraum gemausert hat, braucht es ebenfalls neue Fenster, Türen und ein Tor. Im nächsten Schritt sollen dann die sechs Holzsäulen durch ein Tragwerk in der Decke ersetzt werden, um den Saal uneingeschränkt nutzen zu können.
„Die bisher erhaltene Hilfe ermutigt uns sehr, die Entwicklung des Dorfes Schritt für Schritt voranzubringen“, heißt es in dem Schreiben. Laden-Bistro und Kulturscheune kämen nicht nur dem Dorf Seewalde, sondern der ganzen Region zugute.

