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Bild von heute: jede Menge tote Fische auf der Elde bei Buchholz.

Bild von heute: jede Menge tote Fische auf der Elde bei Buchholz.

In dieser übermäßig langen Wärmeperiode haben es die Fische in der Mecklenburgischen Seenplatte schwer. Der Sauerstoff in den Gewässern wird immer knapper, und es mehren sich Meldungen, dass tote Flossentiere an der Oberfläche von Seen und Flüssen treiben. Trotzdem wird jede dieser Nachrichten ernst genommen, wie Strelitzius heute im Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) der Seenplatte in Neubrandenburg erfahren durfte.

Bild vom vergangenen Wochenende, gleicher Ort: Fische, die verzweifelt nach Luft schnappen.

Bild vom vergangenen Wochenende, gleicher Ort: Fische, die verzweifelt nach Luft schnappen.

Die Mirowerin Katrin Büttner hatte mich angeschrieben. Meine Blogfreundin hat in Buchholz an der Elde südlich von Röbel einen Bungalow und dort viele tote Fische auf dem Wasser treiben sehen. Sie hat die Polizei und die Wasserschutzpolizei informiert, sich aber sicherheitshalber auch noch an mich gewandt. Ein Anruf von mir beim Zuständigen im StALU Michael Thomas genügte. Er will Anfang kommender Woche nach Buchholz fahren und persönlich der Sache nachgehen. Bereits morgen sollen Wasserproben entnommen und Pegelstände gemessen werden.

Auch der Experte tippt auf Sauerstoffmangel. Es könne aber auch sein, dass es landwirtschaftliche Einträge in die Elde gegeben habe. Oder beides treffe zu. Für weiteren Informationsaustausch habe ich Katrin Büttner und den Mann vom Amt zusammengebracht. Das hat alles wie am Schnürchen geklappt, was mir die paar Zeilen wert war. Sollte an der Elde Ungewöhnliches geschehen sein, erfahrt Ihr es hier.