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Es muss ja nicht unbedingt von Nachteil sein, dem Landkreis durchzurutschen. So kommt Thorben Jagenow vom Einstein-Gymnasium Neubrandenburg wenigstens zu einer eigenen Meldung. Der Elftklässler war zwar bei der Schülerehrung der Besten in der Seenplatte (Strelitzius berichtete) am Montag im Landratsamt gleich 15 weiteren Jugendlichen ausgezeichnet worden, hatte es dann aber nicht in die veröffentlichte Liste der Geehrten geschafft. Weswegen der Wunderknabe heute nachgereicht wird.

Das Einstein-Gymnasium eine der sogenannten MINT-EC-Schulen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. MINT-EC (MINT Excellence Center) ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

Thorben nahm im vergangenen Schuljahr als einer von mehr als 1700 MINT-EC-Schülerinnen und Schüler exklusiv für Deutschland am weltgrößten Chemiewettbewerb des Royal Australian Chemical Institute (RACI) teil. Dabei galt es einen Test mit 30 multiple choice Aufgaben in einer Stunde zu lösen. Die lebensnahen und am Alltag orientierten Aufgaben werden vom RACI in Australien gestaltet, das auch die zentrale Auswertung der Ergebnisse aller Teilnehmenden vornimmt.

Am Wettbewerb nahmen weltweit rund 1 600 Schulen mit 110 000 Schülerinnen und Schülern teil. Davon gelang es nur sieben Schülern aus ganz Deutschland, die zweithöchste Punktzahl zu erreichen. Thorben löste 29 Aufgaben richtig und erzielte somit das zweitbeste mögliche Ergebnis – er gehört zu den Besten im weltgrößten Chemiewettbewerb.