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Nach der Berlinale-Pause lädt das Wesenberger Kino wieder ein. Und das gleich mit großer Filmkunst. Ab Donnerstag läuft an der Woblitz Quentin Tarantinos achter Streich „The Hateful 8“. Nach Auskunft des Meisters spielen ja alle seine Arbeiten in einem eigenen großen Universum. Muss man nicht verstehen, Tarantino-Fans kommen mit Sicherheit auf ihre Kosten. Ich freue mich auf die Aufführung und muss es nur noch meiner Holden verklickern, die beileibe keine Jüngerin des amerikanischen Multitalents und zweifachen Oscar-Preisträgers ist.

Acht Personen suchen wenige Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in einer Hütte Zuflucht vor einem Schneesturm. Nach und nach wird in dem kammerspielartigen Streifen klar, dass es eine Verbindung zwischen ihnen gibt. Und Tarantino wäre nicht Tarantino, wenn es nicht zur blutigen Abrechnung käme. Versammelt sind Mimen wie Samuel L. Jackson, Kurt Russel, Jennifer Jason Leigh oder Michael Madsen.

Das Meisterwerk ist von Donnerstag bis Mittwoch jeweils um 20 Uhr zu erleben. Außerdem hat Kinochefin Christiane Bongartz mit „Heidi“ (Sonntag 16 Uhr) und „Ich bin dann mal weg“ (Sonntag 18 Uhr) noch zwei Filme am Start, die das Prädikat „Unbedingt anschauen“ tragen.