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Wie schon erwähnt, bin ich zur Zeit nicht wirklich auf dem Posten. Da war bei der Sonntagsküche ein Fitmacher gefragt, der auch noch schnell herzustellen ist. Bin bei meinen Pasta-Rezepten fündig geworden.
Zwei Zwiebeln in dünne Scheiben, drei größere Tomaten in Würfel schneiden. Zwei Dosen Thunfisch über einem Sieb entleeren und den Fisch zerpflücken. Drei Esslöffel Kapern halbieren, da entfaltet sich der Geschmack besser. Dann noch ein Bund Petersilie hacken.
400 Gramm Spaghetti bissfest kochen. Unterdessen in der Pfanne die Zwiebeln in zwei Esslöffeln Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig andüsten, Fisch, Tomaten und Kapern dazu und eine Schöpfkelle von dem Nudelwasser. Fünf Minuten kochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Danach das Grünzeug, zwei Esslöffel saure Sahne und ein paar Spritzer Zitronensaft untermischen.
Spaghett abgießen, auf den Teller geben und mit der Soße überziehen. Parmesan geht immer zu Nudeln! Die Holde hat sich noch ein Glas Rotwein gegönnt. Mal sehen, wie es mir morgen geht. Wenn das Gericht wirkt, melde ich es als Arznei an.

„Spagetti – Tonis“ gethunter Kapernfisch? Hört sich nicht schlecht an. Werde ich auch mal probieren.
Liest sich wirklich lecker, wobei ich mit Tunfisch noch nicht warm geworden bin. Also zumindest mit Dosentunfisch. Aber ich vermute mal, dass man auch Lachs oder was ähnliches nehmen kann, den man vorher zum angaren durch die Pfanne zieht oder dünstet.
Fische haben es eigentlich nicht verdient, zu Ragout verarbeitet werden. Mir täte es in der Seele leid, beispielsweise ein natürlich gewachsenes Stück Lachs zu zerstören, nur um zu einer gehaltvollen Spaghetti-Soße zu gelangen. Dosenthunfisch ist ohnehin schon zerstückelt. Da kann man ihn auch noch ruhigen Gewissens zerpflücken.
Man muss ja nicht gleich Sprengfisch draus machen, aber in 1-cm-Würfel oder so kann man auch Lachs teilen.
Wobei es auch Tunfischdosen gibt, die ein komplettes Stück Fleisch enthalten. Sind aber eher die hochpreisigen. 😉