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TSG-Abwehrstratege Saheed Mustapha ist es auch nicht gelungen, die Niederlage gegen die Jenenser abzuwenden. Rechts neben ihm der Neustrelitzer Kapitän Steve Müller.
Den Regionalliga-Kickern der TSG Neustrelitz ist es leider nicht gelungen, Zählbares aus Thüringen mitzubringen. Die Petersen-Elf unterlag heute Carl Zeiss Jena mit 0:2 (0:1) und rutscht damit auf Rang 9 ab.
Die Gastgeber waren in der 24. Minute nach einem langen Pass in die Schnittstelle zwischen Außen- und Innenverteidigung der TSG in Führung gegangen. In der zweiten Hälfte verlegten sie sich auf Konter, während die Gäste mit zunehmender Spielzeit ihre Formation öffnen mussten, um zum Ausgleich und damit wenigstens zu einem Zähler zu kommen. Kurz vor Abpfiff in der 86. Minute fiel dann aus einem schnellen Gegenangriff heraus der zweite Treffer.
Mein Blogfreund und Fußballexperte Matti hatte die Mannschaft begleitet und sprach am Ende vom „alten Lied“. „Unsere Jungs erspielen sich durchaus die Chancen, machen das Ding aber einfach nicht rein.“
Bereits am Mittwoch müssen die Residenzstädter in Auerbach antreten. Die Vogtländer haben heute in Neugersdorf mit 0:1 verloren und werden sich mit Sicherheit vor heimischem Publikum nicht so einfach wegputzen lassen. Sie sind derzeit Tabellenelfter. „Wenn wir die Begegnung auch verlieren, brauchen wir nicht mehr um den heißen Brei herumzureden“, so Mattis Kommentar.
Am kommenden Sonntag ist für die Petersen-Elf das Achtelfinale im Landespokal angesetzt. Die Neustrelitzer werden in Schwerin vom FC Mecklenburg erwartet, einem ambitionierten Verbandsligisten, der in die Oberliga will. Auch kein Spaziergang.