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Kleinseenbahn

Die Bürgerinitiative „Pro Schiene“ ist nach wie vor skeptisch, was die Zukunft unserer Kleinseenbahn angeht. „Wir bemühen uns gegenwärtig um den kompletten Text des vom Land bestellten Gutachtens und werden dabei zwischen Verkehrsministerium und Landkreis herumgeschoben. Das alte Spiel“, sagte Christiane Bongartz, Sprecherin der Initiative, auf Nachfrage von Strelitzius.

Mirows Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) hatte am vergangenen Wochenende einen geringen Teil der Expertise in Umlauf gebracht, der auch Strelitzius vorliegt. „In dem Gesamtpapier müssen vom Gutachter empfohlene Veränderungen enthalten sein, die wir nicht kennen“, machte Christiane Bongartz deutlich. Dazu könnte zählen, dass der Bahnverkehr im Winter zu Gunsten eines Busses eingestellt wird.

Die Initiative gehe davon aus, dass das Land die Verantwortung für die Kleinseenbahn an den Landkreis abschieben will. „Pro Schiene“ werde durch verschiedentliche Äußerungen aus dem Mund von Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) darin bestärkt. Pegel habe wiederholt und bereits vor dem Gutachten geäußert, dass für ihn das Modellprojekt Kleinseenbahn beendet ist. Es sollte eigentlich bis 2017 laufen.

Ins Bild passt, dass der Landkeis einen für diese Woche anberaumten kleinen Runden Tisch kurzfristig abgesagt hat. Die Initiative bemüht sich darum, ihn doch stattfinden zu lassen. „Es gibt genug zu bereden“, so Christiane Bongartz.