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Das Theaternetzwerk Mecklenburgische Seenplatte wird in Neustrelitz ein Bürgerbegehren zum Erhalt der Theater und Orchester GmbH in ihren jetzigen Strukturen anschieben. Das ist das Ergebnis einer Zusammenkunft der Aktivisten am Donnerstagvormittag in Neustrelitz im Gebäude der Deutschen Tanzkompanie, wie Strelitzius von Netzwerkern erfuhr.

Jetzige Strukturen bedeutet Fortbestand des eigenständigen produzierenden Vierspartentheaters. Für das Begehren müssen mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten einer Kommune stimmen. Das sollten für die Residenzstadt knapp 2000 Stimmen sein.

Das Theaternetzwerk sieht sich zu dem Schritt gezwungen, da Minister Matthias Brodkorb (SPD) sich einem Alternativmodell verschließt und unverdrossen an seinen Plänen eines per Fusion entstehenden Staatstheaters Nordost festhält. Ein Vorhaben, das auch in Stralsund auf Widerstand stößt. Hier ist ein Bürgerbegehren für die Eigenständigkeit des Theaters Vorpommern bereits fortgeschritten.

Der endgültige Text zum Volksbegehren soll Anfang kommender Woche in Umlauf kommen. Über das Wochenende geht ein Entwurf allen Netzwerkern für mögliche letzte Korrekturen zu.