Die Stadtwerke Neustrelitz bauen das Fernwärmenetz in der Residenzstadt aus. Aus diesem Grund ist die Lessingstraße zwischen Abzweig Rosenweg und Abzweig Sonnenweg in der Zeit vom 27. Juni bis voraussichtlich Mitte August voll gesperrt. Wir bitten um Verständnis. Die Baustelle ist so eingerichtet, dass die Anwohner des Sonnen- und des Weidenweges ihre Grundstücke während dieser Zeit erreichen können.
Für alle weiteren Verkehrsteilnehmer ist eine Umleitung ausgeschildert. Fahrzeugfahrer werden über die Karbe-Wagner-Straße, Strelitzer Chaussee und Woldegker Chaussee geleitet.
Die Stadtwerke Neustrelitz haben ein EM-Orakel. Kune-Kune-Schwein Beatrix kommt groß heraus und wird das Fußball-EM-Orakel 2024. Beatrix erfüllt durch ihre Essgewohnheiten alle Voraussetzungen, die benötigt werden. Wer verfolgen möchte, ob Beatrix den richtigen Riecher hat, kann dies auf den Internetseiten der Stadtwerke und des Tiergartens tun, direkt im Tiergarten oder auf der Facebookseite der Stadtwerke.
Beatrix orakelt zunächst die Vorrundenspiele der Deutschen gegen Schottland, Ungarn und die Schweiz am 13., 18. und 21. Juni jeweils um 11 Uhr im Schweinegehege des Tiergartens. „Wir hoffen dabei auf einen ähnlichen Erfolg wie 2016“, so Stadtwerke-Sprecherin Anett Seidel. „Unser inzwischen verstorbenes Lama Hannes war seinerzeit in die Rolle des Fußball-EM-Orakels geschlüpft und hatte es aufgrund seiner guten Vorhersage-Qualitäten durchaus zu größerer Bekanntheit im ganzen Nordosten geschafft.“
Ein Besuch im Tiergarten der Stadtwerke Neustrelitz lohnt in jedem Fall. Die beliebte Freizeitadresse ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.
Das neue Schaltgebäude an der B 193 nahe dem Krankenhaus in Neustrelitz.
Die Meldung über einen möglichen Stromengpass in Oranienburg hat aufhorchen lassen. Die Stadtwerke Neustrelitz können Ihre Kunden beruhigen. So ein Szenario kann für die Residenzstadt ausgeschlossen werden. Gerade entsteht ein neues Schalthaus in der Nähe des Krankenhauses an der Bundesstraße 193. Derzeit ist dies noch eine leere Hülle, aber bereits im August dieses Jahres, wenn die Technik dafür geliefert wird, verwandelt sich das Schalthaus „in unser Herzstück der Netzversorgung“, beschreibt Thomas Schneider, Abteilungsleiter Netzbetrieb Strom/Fernwärme.
Rund fünf Millionen Euro investieren die Neustrelitzer Stadtwerke in die neue Technik, um den Ausbau des Stromnetzes voranzutreiben. „Durch Wärmepumpen und die Ladeinfrastruktur oder zum Beispiel den Anschluss von Photovoltaikanlagen ist der Strombedarf auch in Neustrelitz gestiegen.“ Als Grundversorger sind die Stadtwerke Neustrelitz verpflichtet, für eine stabiles Netz zu sorgen und entsprechend vorausschauend zu investieren.
Bereits 2022 haben die Planungen mit dem Vorversorger e.dis begonnen. Inzwischen entstand das neue Schalthaus rund vier Kilometer vom Umspannwerk der e.dis entfernt. Leitungen wurden und werden verlegt, damit der Strom in den Neustrelitzer Haushalten landen kann. Läuft alles nach Plan, dann sollen die Arbeiten voraussichtlich Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein.
Die Stadtwerke Neustrelitz versorgen die Residenzstadt und Umgebung an 365 Tagen im Jahr mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und Internet. Und natürlich sind die Stadtwerke Neustrelitz auch an allen Feiertagen für die Kunden da. Die Mitarbeiter in den Kundenzentren in der Strelitzer Straße 27 und in der Wilhelm-Stolte-Straße 90 machen aber am Freitag nach Himmelfahrt/Herrentag wohlverdient frei, so er Versorger. „Deshalb bleiben beide Einrichtungen an dem Tag geschlossen. Am Montag ab 9 Uhr sind die Stadtwerke-Mitarbeiter wieder für Sie da.“
Stadtwerke-Geschäftsführer Vincent Kokert, Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann und Hans Dannenberg, Projektentwickler bei den Stadtwerken (von rechts), an der neuen Schnellladesäule.
Ein wenig zugespitzt lässt sich sagen, dass Wesenberg mit dem heutigen Tag im Zeitalter der Elektromobilität angekommenen ist. Auf dem Parkplatz Bresebrink gegenüber der Minol-Tankstelle an der B 198 haben die Stadtwerke Neustrelitz eine Schnellladesäule für E-Autos mit zwei Ladeplätzen in Betrieb genommen. Das werden Einheimische und Touristen, aber auch Transitreisende, die mit E-Autos unterwegs sind, zu schätzen wissen. Der Versorger, der konsequent Elektromobilität voranbringt (Strelitzius berichtete) hat für die Anlage 100.000 Euro investiert. Fördermittel gab es nicht.
Stadtwerke-Geschäftsführer Vincent Kokert würdigte die Mitarbeit der Kommune und besonders ihres Bürgermeisters bei der Umsetzung des Projektes. „Steffen Rißmann hat dem Vorhaben von Beginn an positiv gegenübergestanden und alles in seiner Macht Stehende getan, um für eine zügige Umsetzung zu sorgen. Einer solchen Aufgeschlossenheit begegnen wir nicht überall.“ Dennoch hat die Realisierung des Vorhabens eineinhalb Jahre gedauert. Die Verantwortlichen verwiesen darauf, dass die Säge beim Netzbetreiber e.dis klemme. „Der Part der Stadtwerke war in zwei Wochen erledigt“, ergänzte Projektentwickler Hans Dannenberg.
Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schmetzke, der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund, Stadtwerke-Geschäftsführer Vincent Kokert, Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Patrick Scholz und Stadtwerke-Mitarbeiter Andy Werner (von links).Foto: Stadtwerke Neustrelitz
Die Stadtwerke Neustrelitz betreiben im Stadtgebiet elf E-Ladesäulen mit 22 Ladepunkten. Heute wurde in der Bruchstraße der Normallader gegen einen Schnelllader ausgetauscht. Zuletzt wurden im Frühjahr des vergangenen Jahres fünf Ladesäulen in der Residenzstadt in Betrieb genommen. Diese befinden sich am Netto-Discounter in der Karbe-Wagner-Straße, am Tiergarten, in der Luisenstraße Höhe Carolinum, am Bahnhof und auf dem Parkplatz Semmelweisstraße.
Neustrelitz hat pro Einwohner einen Spitzenschnitt an Ladesäulen. Die Stadtwerke setzen auf die Zukunft der E-Mobilität. Weitere Ladesäulen befinden sich auf dem Parkplatz am Leea (darunter eine Schnellladesäule), Am Venusberg, in der Bruchstraße, in der Strelitzer Chaussee bei der AWO-Kita, und am Hafen kann ebenfalls geladen werden.
Außerdem haben die Stadtwerke die Betriebsführung für drei Ladesäulen in Rechlin übernommen. Wesenberg wurde mit einer Schnellladesäule auf dem Parkplatz gegenüber der Tankstelle ausgestattet. Diese wird in der nächsten Woche in Betrieb genommen. Für eine weitere Schnellladesäule sind die Stadtwerke Neustrelitz derzeit auf Standortsuche und haben dabei Feldberg in die engere Auswahl genommen.
Auf dem Stadtwerke-Gelände (Wilhelm-Stolte-Straße) wird geplant, einen Normallader aufzustellen, den sowohl Mitarbeiter als auch die Öffentlichkeit nutzen können. Damit gebe es dann auch in Strelitz-Alt eine Möglichkeit zum Laden des E-Autos. Bei den eigenen Firmenfahrzeugen setzen die Stadtwerke ebenfalls auf E-Autos. Auf dem Firmengelände gibt es 22 Ladesäulen/Wallboxen, die den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.
Die Erdgastankstelle der Stadtwerke Neustrelitz in Neubrandenburg wird umgebaut. Vom 15. bis zum 25. April ist sie deshalb nicht in Betrieb, teilt der Versorger mit
Die Nachfrage ist in der Vergangenheit besonders bei Lkw-Fahrern gestiegen. Die Anlage in der Ihlenfelder Straße 138 wurde 2015 eingeweiht. Damals richtete sich das Angebot vor allem an Pkw-Fahrer. Jetzt wird mehr Speicher benötigt, um auch die großen Tanks im Lkw füllen zu können.
Alternativ steht die Erdgastankstelle in der Woldegker Chaussee 4 in Neustrelitz zur Verfügung.
Im Beisein der neu.sw Patenklasse vom BIP-Kreativitätscampus überreichte neu.sw Geschäftsführer Ingo Meyer (Mitte) den Spendenscheck an Plant-for-Future-Geschäftsführer Felix Langberg (rechts). Zuvor hatten alle gemeinsam eine Eiche gepflanzt. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
Intakte Ökosysteme schützen und Wälder aufforsten – dafür steht der Verein Plant for Future. Die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) haben ihm jetzt eine große Spende überreicht, ganz genau sind es 10.083,69 Euro. Als regionaler Energieversorger bieten die Neubrandenburger Stadtwerke ihren Kunden verschiedene Naturstromprodukte an, bei denen der Ökostrom zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gewonnen wird. Für jede verbrauchte Kilowattstunde in diesen Tarifen spendet neu.sw 1 Cent für Umwelt- und Naturschutzprojekte. Der Erlös aus 2023 geht nun an Plant for Future.
Die soziale Plattform mit Sitz in Rostock verfolgt das Ziel, Ökosysteme zu schützen und verwüstete Flecken unserer Erde zu renaturieren. Für jeweils fünf Euro pflanzen die Organisatoren einen Baum in unseren heimischen Wäldern und schützen darüber hinaus einen Quadratmeter Primärregenwald im Amazonas vor wirtschaftlicher Ausbeutung und Rodung. Ihr Leitsatz: „Bestehende Wälder erhalten, neue Wälder erschaffen.“
Gemeinsam mit Plant for Future hat neu.sw in einem Wald nordöstlich von Strasburg (Uckermark) bereits rund 2.500 Bäume gepflanzt, in Kooperation mit der Agrargesellschaft Neuensund. Durch sturmbedingte Baumbrüche und Borkenkäferbefall der Fichte sind inmitten des Waldes Lichtungen entstanden, die mit heimischen Harthölzern, wie der Rotbuche, aufgeforstet werden. So soll der natürlichen Waldverjüngung unter die Arme gegriffen und die Regeneration des heimischen Waldes beschleunigt werden.
Die Neustrelitzer Stadtwerke warten am kommenden Donnerstag, 14. März, ihr Glasfasernetz Strelix in Neustrelitz. Aus diesem Grund kann es in der Residenzstadt in der Zeit von 4 bis 6 Uhr zu kurzzeitigen Unterbrechungen von Telefonie und Internet kommen.
Bei der Wartung handelt es sich um planmäßige Arbeiten im Strelix-Netz. Bei Fragen können sich Kunden gern an den Kundenservice unter der Telefonnummer 03981 474-0 oder per Mail an info@strelix.de wenden.
Hannes (vorn) wird als EM-Orakel in Erinnerung bleiben.
Traurige Nachricht auch für mich, der ich ihn persönlich gekannt habe: In der vergangenen Nacht ist Lama Hannes im Alter von 16 Jahren gestorben. Hannes war am 15. November 2007 im Tiergarten Neustrelitz geboren worden und hatte es 2016 als Fußball-EM-Orakel bundesweit in die Schlagzeilen geschafft. So hatte er das Ausscheiden der deutschen Kicker im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich „vorausgesagt“.
„Hannes hatte seit Mittwoch gesundheitliche Probleme und war in tierärztlicher Betreuung“, teilen die Stadtwerke Neustrelitz als Träger des Tiergartens mit. „Gestern ging es ihm besser, so dass wir noch Hoffnung hatten. Aber, leider hat er es nicht geschafft…“