Schlagwörter
Bruchstraße, E-Mobilität, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schnellladesäule, Stadtwerke

Die Stadtwerke Neustrelitz betreiben im Stadtgebiet elf E-Ladesäulen mit 22 Ladepunkten. Heute wurde in der Bruchstraße der Normallader gegen einen Schnelllader ausgetauscht. Zuletzt wurden im Frühjahr des vergangenen Jahres fünf Ladesäulen in der Residenzstadt in Betrieb genommen. Diese befinden sich am Netto-Discounter in der Karbe-Wagner-Straße, am Tiergarten, in der Luisenstraße Höhe Carolinum, am Bahnhof und auf dem Parkplatz Semmelweisstraße.
Neustrelitz hat pro Einwohner einen Spitzenschnitt an Ladesäulen. Die Stadtwerke setzen auf die Zukunft der E-Mobilität. Weitere Ladesäulen befinden sich auf dem Parkplatz am Leea (darunter eine Schnellladesäule), Am Venusberg, in der Bruchstraße, in der Strelitzer Chaussee bei der AWO-Kita, und am Hafen kann ebenfalls geladen werden.
Außerdem haben die Stadtwerke die Betriebsführung für drei Ladesäulen in Rechlin übernommen. Wesenberg wurde mit einer Schnellladesäule auf dem Parkplatz gegenüber der Tankstelle ausgestattet. Diese wird in der nächsten Woche in Betrieb genommen. Für eine weitere Schnellladesäule sind die Stadtwerke Neustrelitz derzeit auf Standortsuche und haben dabei Feldberg in die engere Auswahl genommen.
Auf dem Stadtwerke-Gelände (Wilhelm-Stolte-Straße) wird geplant, einen Normallader aufzustellen, den sowohl Mitarbeiter als auch die Öffentlichkeit nutzen können. Damit gebe es dann auch in Strelitz-Alt eine Möglichkeit zum Laden des E-Autos. Bei den eigenen Firmenfahrzeugen setzen die Stadtwerke ebenfalls auf E-Autos. Auf dem Firmengelände gibt es 22 Ladesäulen/Wallboxen, die den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.
Hauptkriterien für die Errichtung von Ladesäulen ist die Wirtschaftlichkeit. Wenn Ladesäulen im öffentlichen Raum geplant werden, geschieht dies immer in Absprache mit der Kommune. Dabei wird Wert auf Standorte beispielsweise an touristischen oder verkehrstechnischen Knotenpunkten gelegt, um eine entsprechende Fahrzeugdichte zu garantieren.
Lkw können die Schnellladesäulen ebenfalls nutzen. Das ist auf dem Parkplatz am Leea bereits vorgekommen. Insbesondere die Schnellladesäulen erfüllen die Voraussetzungen, um Lkw wieder aufzuladen. Anders ist es bei der Erdgastankstelle der Stadtwerke Neustrelitz in Neubrandenburg. Die wird derzeit erweitert, damit Lkw sie besser nutzen können (Strelitzius berichtete).
Ich bin der Meinung, das die Stadt Neustrelitz das Geld, welches für die Ladestationen ausgegeben wurde und wird, anderweitig sinnvoller einsetzen könnte.