Die Zählerstände können neu.sw zum Beispiel mit der kostenlosen Stadt-App „dein nb“ übermittelt werden.Foto: neu.sw
Ab dem 12. Oktober erfassen die Neubrandenburger Stadtwerke in der Vier-Tore-Stadt und im Umland wieder die Zählerstände für Strom, Erdgas, Fernwärme sowie Trink- und Gartenwasser. Die Daten bilden die Grundlage für die Jahresverbrauchsabrechnungen.
Im Zusammenhang mit den wiederholten Bränden im Hochhaus in der Helmut-Just-Straße 8 in Neubrandenburg führen die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) am morgigen Dienstag, 19. Mai, Arbeiten am Stromanschluss des Gebäudes durch. Im Zuge der Arbeiten kann es zeitweise zu Ausfällen der Ampelanlagen auf der Woldegker Straße kommen. Betroffen ist insbesondere der Kreuzungsbereich zur Umgehungsstraße. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, in diesem Bereich besonders aufmerksam zu fahren.
Im kostenlosen WORKSHOP ENERGIE geht es genau darum! Am 14.04.2026, 18 bis 20 Uhr, im Strandhotel Mirow
Michael Jänsch aus Mirow ist selbständiger Energiereferent, im Auftrag der TELESON, und lädt zu diesem „aufregenden“ Thema ein. „Ich gebe Nutzerinformationen zu den drei Energieträgern, wir besprechen Möglichkeiten und entwickeln Lösungsansätze. Ich selbst bin vollständig auf Strom und sehr weit unabhängig vom Markt. Das wird nicht das Ziel für jeden sein, völlig klar! Aber es gibt einige Möglichkeiten Energiekosten zu senken, und manche davon kosten nicht einmal Geld.“
Eigenheimbesitzer, Freiberufler, Gewerbetreibende die mit Strom und/oder Erdgas arbeiten, aber auch Mieter die zu viel für ihren Strom bezahlen, sollten sich angesprochen fühlen.
Da es nicht zu unübersichtlich werden darf, möchte ich die Teilnehmerzahl begrenzen. Bitte melden Sie sich unter der E-Mail strom.konzept@jaensch-mv.debei miran.
Blick auf ein Umspannwerk der Neubrandenburger Stadtwerke. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
neu.sw senkt die Preise für Strom, Gas und Fernwärme zum Jahresbeginn 2026 erneut. In den kommenden Tagen und Wochen erhalten Kundinnen und Kunden die entsprechenden Informationen per Post. Grund für die Senkungen sind insbesondere die gefallenen Einkaufspreise am Energiemarkt. Die entsprechenden Auswirkungen sind separat im Anhang dargestellt. Darüber hinaus bleiben die Trinkwasserpreise im kommenden Jahr stabil.
Bei den Strompreisen wäre die Senkung noch deutlicher ausgefallen, wären nicht einzelne staatliche Umlagen gestiegen. Bei den Erdgaspreisen wirken sich die erhöhten CO2-Kosten dämpfend auf die Preissenkung aus. Den Wegfall der Gasspeicherumlage ab dem 01.01.2026 haben wir für unsere Kundinnen und Kunden bereits berücksichtigt.
Stadtwerke-Geschäftsführer Vincent Kokert (Zweiter von links) mit den Experten von Siemens im neuen Übergabeschalthaus. Fotos. Stadtwerke Neustrelitz
Die Stadtwerke Neustrelitz haben ein neues Herzstück der Netzversorgung geschaffen. In der Nähe des Krankenhauses an der Bundesstraße 193 wurde heute das neue Übergabeschalthaus symbolisch in Betrieb genommen. Mit dabei Experten der Siemens AG, die modernste Technik verbaut haben.
„Rund fünf Millionen Euro haben die Neustrelitzer Stadtwerke investiert, um den Ausbau des Stromnetzes voranzutreiben“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Vincent Kokert. Thomas Schneider, Abteilungsleiter Netzbetrieb Strom/Fernwärme begründet die Investition: „Durch den weiteren Zubau von Wärmepumpen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur ist der Strombedarf auch in Neustrelitz gestiegen.“
Als Grundversorger sind die Stadtwerke Neustrelitz verpflichtet, für ein stabiles Netz zu sorgen und entsprechend vorausschauend zu investieren.
Bereits 2022 haben die Planungen mit dem Vorversorger e.dis begonnen. Inzwischen entstand das neue Schalthaus rund vier Kilometer vom Umspannwerk der e.dis entfernt. Leitungen wurden verlegt, damit der Strom in den Neustrelitzer Haushalten landen kann. Im Sommer wurde die Siemens-Technik verbaut, die im Kern aus einer modernen, gasisolierten Mittelspannungs-Schaltanlage vom Typ NXPLUS C 24 mit insgesamt 22 Schaltfeldern besteht.
Umweltfreundliches Isoliermedium
Frank Haacker, Leiter der Siemens-Niederlassung Rostock, erläutert: „Das Besondere der von uns gelieferten Anlage: Als Isoliermedium wird ´Clean Air´ verwendet – ein umweltfreundliches Gasgemisch, das ganz ohne SF₆ oder andere fluorierte Gase auskommt und damit den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Stadtwerke nehmen hier in der gesamten Region bei der klimafreundlichen Modernisierung der Energienetze eine Vorreiterrolle ein.“
Die Anlage ist darüber hinaus mit intelligenter Schutztechnik von Siemens ausgestattet, die bei Störungen blitzschnell reagiert und betroffene Bereiche innerhalb von Millisekunden abschaltet. So werden größere Schäden und lange Ausfallzeiten vermieden. Die Technik ist zudem flexibel und kann bei Bedarf erweitert werden. Über eine sogenannte Fernwirkanlage ist das neue Schalthaus direkt mit der Netzleitstelle der Stadtwerke Neustrelitz verbunden – für eine sichere Überwachung und Steuerung von dort.
Mehr als das Dreifache an Strom zur Verfügung
Die Größenordnung der Investition lässt sich anhand eines Beispiels veranschaulichen: Zu derzeitigen Spitzenzeiten – das ist in der Regel der erste Weihnachtfeiertag – werden 11 MWh Strom von den Neustrelitzer Haushalten, Unternehmen etc. gezogen. Mit der Erweiterung steht mehr als das Dreifache an Strom zur Verfügung.
Mit dieser Investition haben die Stadtwerke für die Zukunft vorgebaut und Reserven geschaffen. „Reserven, die unter anderem zur Verfügung stehen, wenn beispielsweise der Transformationsplan umgesetzt wird“, verweist Vincent Kokert. Mit diesem Plan zeigen die Stadtwerke einen Weg auf, wie das Neustrelitzer Wärmenetz bis spätestens 2045 Treibhausneutralität erreicht. Strom dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen, um beispielsweise Wärmepumpen für Tiefengeothermie zu betreiben. Aber auch Neustrelitzer Unternehmen haben höhere Bedarfe angemeldet, und weitere Schnellladesäulen sind seitens der Stadtwerke geplant. Anfragen von Drittfirmen zum Bau von Photovoltaikanlagen müssen ebenfalls bedient werden.
Mit der feierlichen Inbetriebnahme der sogenannten Uckermarkleitung ist heute ein zentrales Infrastrukturprojekt im Stromübertragungsnetz ans Netz gegangen. Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Keller, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz Brandenburg und Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft, haben heute die neue Leitung gemeinsam mit dem zuständigen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz in Neuenhagen bei Berlin offiziell eröffnet.
Die neuen 380-kV-Freileitungen zwischen Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern und Bertikow in Brandenburg erhöhen die Stromtransportkapazität wesentlich. Damit wird ein bedeutender Engpass beseitigt, wodurch deutlich mehr erneuerbare Energien aus Mecklenburg-Vorpommern effizient in das Stromsystem integriert werden können.
Gute Nachrichten für die Kunden der Stadtwerke Neustrelitz. Der Versorger kann zum 1. Januar 2025 die Strom- und Gaspreise senken. Eine Kilowattstunde Strom kostet mit Beginn des nächsten Jahres durchschnittlich rund 3,00 Cent/kWh netto weniger. Bei einem Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh pro Jahr entspricht dies einer Entlastung von derzeit etwa 89 Euro. Beim Gaspreis hat die Senkung folgende Auswirkungen: Eine Kilowattstunde kostet mit Beginn des nächsten Jahres durchschnittlich 1,95 Cent/kWh netto weniger. Bei einem Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 20.000 kWh pro Jahr entspricht dies einer Entlastung von derzeit etwa 460 Euro.
Die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) senken die Preise für Strom und Gas zum Jahresbeginn 2025. In den kommenden Tagen und Wochen erhalten Kundinnen und Kunden die entsprechenden Informationen per Post. Grund für die Senkungen sind insbesondere die gefallenen Einkaufspreise am Energiemarkt.
Strom
Die Strompreise sinken um rund 15,7 Prozent für einen Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 2 000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Das liegt insbesondere daran, dass neu.sw den Arbeitspreis noch einmal deutlich senken konnte. Neben den günstigeren Einkaufspreisen tragen auch die verringerten Netzentgelte einen Teil dazu bei. Der Grundpreis bleibt gleich.
Das neue Schaltgebäude an der B 193 nahe dem Krankenhaus in Neustrelitz.
Die Meldung über einen möglichen Stromengpass in Oranienburg hat aufhorchen lassen. Die Stadtwerke Neustrelitz können Ihre Kunden beruhigen. So ein Szenario kann für die Residenzstadt ausgeschlossen werden. Gerade entsteht ein neues Schalthaus in der Nähe des Krankenhauses an der Bundesstraße 193. Derzeit ist dies noch eine leere Hülle, aber bereits im August dieses Jahres, wenn die Technik dafür geliefert wird, verwandelt sich das Schalthaus „in unser Herzstück der Netzversorgung“, beschreibt Thomas Schneider, Abteilungsleiter Netzbetrieb Strom/Fernwärme.
Rund fünf Millionen Euro investieren die Neustrelitzer Stadtwerke in die neue Technik, um den Ausbau des Stromnetzes voranzutreiben. „Durch Wärmepumpen und die Ladeinfrastruktur oder zum Beispiel den Anschluss von Photovoltaikanlagen ist der Strombedarf auch in Neustrelitz gestiegen.“ Als Grundversorger sind die Stadtwerke Neustrelitz verpflichtet, für eine stabiles Netz zu sorgen und entsprechend vorausschauend zu investieren.
Bereits 2022 haben die Planungen mit dem Vorversorger e.dis begonnen. Inzwischen entstand das neue Schalthaus rund vier Kilometer vom Umspannwerk der e.dis entfernt. Leitungen wurden und werden verlegt, damit der Strom in den Neustrelitzer Haushalten landen kann. Läuft alles nach Plan, dann sollen die Arbeiten voraussichtlich Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein.
Auch die Stadtwerke Neustrelitz passen ihre Preise an. Neustrelitz nimmt dabei eine Sonderrolle ein. Anders als bei umliegenden Versorgern kommen die Stadtwerke von einem niedrigen Preisniveau und bleiben auf niedrigem Preisniveau. „Unsere Strom-Arbeitspreise haben auch während der Energiekrise dank unserer Einkaufspolitik die Strompreisbremse – die erst bei einem Strompreis der 40 Cent/kWh überschreitet greift – gar nicht oder nur minimal überschritten“, so Anett Seidel von der Unternehmenskommunikation auf Anfrage.
„Bei unseren Strompreisen für Überlandkunden senken wir jetzt erneut ab 1. Februar 2024 den Preis um 1,81 Cent. Bei einem Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 2500 kWh pro Jahr entspricht dies einer Entlastung von etwa 45 Euro. Diese Preissenkung wird durch eine Reduzierung der Netzentgelte möglich (neuer Arbeitspreis 30,86 Cent/kWh, alter Arbeitspreis 32,67 Cent/kWh). Unser Classic-Produkt (Stadt) kostet mit Beginn des nächsten Jahres 0,56 Cent (ein halber Cent!) mehr aufgrund des nach wie vor teuren Strompreises und der steigenden Netzentgelte. Bei einem Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 2.500 kWh pro Jahr sind das Mehrkosten von etwa 17 Euro (neuer Arbeitspreis 45,21 Cent/kWh, alter Arbeitspreis 44,65 Cent/kWh)“, so die Sprecherin weiter.
Den Gaspreis senken die Stadtwerke Neustrelitz mit Beginn des nächsten Jahres um 1,23 Cent. Bei einem Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von rund 20.000 kWh pro Jahr entspricht dies einer Entlastung von etwa 263 Euro. Die Kosten für Erdgas sind erstmals seit längerer Zeit wieder gesunken und machen eine Preisanpassung möglich.