NVB Verkehrsmeister Felix Demmin zeigt: Die E-Busse können jetzt direkt in einer der Bushallen geladen werden. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
Auf dem Betriebshof der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) ist eine neue Ladeinfrastruktur für die „Grüne Flotte“ in Betrieb gegangen. Eine der beiden Busabstellhallen wurde dafür mit Ladepunkten für bis zu 13 Elektrobusse ausgestattet. Das neue System ersetzt die bisherige provisorische Lösung.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert weiter in den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur. Insgesamt sind derzeit 17 Mobilfunkmasten im Landeseigentum geplant, um die Netzabdeckung in ländlichen Regionen deutlich zu verbessern. Heute wurde der Mobilfunkmast bei Cantnitz (Feldberger Seenlandschaft), den die Funkmasten-Infrastrukturgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (FMI) im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern errichtet hat, feierlich in Betrieb genommen. Damit konnte der Bau des 50 Meter hohen Stahlgittermastes inklusive der Einrichtung der technischen Infrastruktur erfolgreich abgeschlossen werden.
Eine Patientin wird am neuen stereotaktischen Beschleuniger für die Bestrahlung vorbereitet. Foto: DBK Neubrandenburg
Für die Patientinnen und Patienten der Klinik für Strahlentherapie am DBK gibt es mehr als eine gute Nachricht. Vor wenigen Tagen ist der zweite neue stereotaktische Linearbeschleuniger in Betrieb gegangen. Mit den zwei hochmodernen Geräten – der erste „TrueBeam-Beschleuniger“ arbeitet seit Mitte des vergangenen Jahres – ist eine Hochpräzisionsbestrahlung von gut- und bösartigen Erkrankungen mit noch besserer Schonung angrenzender Körperregionen möglich, erklärt Chefärztin Dr. med. Gerlinda Kho.
„In diesem Monat nehmen wir außerdem noch ein Oberflächenabtastsystem in Betrieb, das kleinste Bewegungen beim Patienten registriert und die Bestrahlung dann unterbrechen kann“, kündigt sie an. Mit dem Umbau sind auch die Gänge zu den inearbeschleunigern patientenfreundlicher umgestaltet worden, nun folgt noch der Wartebereich.
Stadtwerke-Geschäftsführer Vincent Kokert (Zweiter von links) mit den Experten von Siemens im neuen Übergabeschalthaus. Fotos. Stadtwerke Neustrelitz
Die Stadtwerke Neustrelitz haben ein neues Herzstück der Netzversorgung geschaffen. In der Nähe des Krankenhauses an der Bundesstraße 193 wurde heute das neue Übergabeschalthaus symbolisch in Betrieb genommen. Mit dabei Experten der Siemens AG, die modernste Technik verbaut haben.
„Rund fünf Millionen Euro haben die Neustrelitzer Stadtwerke investiert, um den Ausbau des Stromnetzes voranzutreiben“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Vincent Kokert. Thomas Schneider, Abteilungsleiter Netzbetrieb Strom/Fernwärme begründet die Investition: „Durch den weiteren Zubau von Wärmepumpen und den Ausbau der Ladeinfrastruktur ist der Strombedarf auch in Neustrelitz gestiegen.“
Als Grundversorger sind die Stadtwerke Neustrelitz verpflichtet, für ein stabiles Netz zu sorgen und entsprechend vorausschauend zu investieren.
Bereits 2022 haben die Planungen mit dem Vorversorger e.dis begonnen. Inzwischen entstand das neue Schalthaus rund vier Kilometer vom Umspannwerk der e.dis entfernt. Leitungen wurden verlegt, damit der Strom in den Neustrelitzer Haushalten landen kann. Im Sommer wurde die Siemens-Technik verbaut, die im Kern aus einer modernen, gasisolierten Mittelspannungs-Schaltanlage vom Typ NXPLUS C 24 mit insgesamt 22 Schaltfeldern besteht.
Umweltfreundliches Isoliermedium
Frank Haacker, Leiter der Siemens-Niederlassung Rostock, erläutert: „Das Besondere der von uns gelieferten Anlage: Als Isoliermedium wird ´Clean Air´ verwendet – ein umweltfreundliches Gasgemisch, das ganz ohne SF₆ oder andere fluorierte Gase auskommt und damit den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Stadtwerke nehmen hier in der gesamten Region bei der klimafreundlichen Modernisierung der Energienetze eine Vorreiterrolle ein.“
Die Anlage ist darüber hinaus mit intelligenter Schutztechnik von Siemens ausgestattet, die bei Störungen blitzschnell reagiert und betroffene Bereiche innerhalb von Millisekunden abschaltet. So werden größere Schäden und lange Ausfallzeiten vermieden. Die Technik ist zudem flexibel und kann bei Bedarf erweitert werden. Über eine sogenannte Fernwirkanlage ist das neue Schalthaus direkt mit der Netzleitstelle der Stadtwerke Neustrelitz verbunden – für eine sichere Überwachung und Steuerung von dort.
Mehr als das Dreifache an Strom zur Verfügung
Die Größenordnung der Investition lässt sich anhand eines Beispiels veranschaulichen: Zu derzeitigen Spitzenzeiten – das ist in der Regel der erste Weihnachtfeiertag – werden 11 MWh Strom von den Neustrelitzer Haushalten, Unternehmen etc. gezogen. Mit der Erweiterung steht mehr als das Dreifache an Strom zur Verfügung.
Mit dieser Investition haben die Stadtwerke für die Zukunft vorgebaut und Reserven geschaffen. „Reserven, die unter anderem zur Verfügung stehen, wenn beispielsweise der Transformationsplan umgesetzt wird“, verweist Vincent Kokert. Mit diesem Plan zeigen die Stadtwerke einen Weg auf, wie das Neustrelitzer Wärmenetz bis spätestens 2045 Treibhausneutralität erreicht. Strom dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen, um beispielsweise Wärmepumpen für Tiefengeothermie zu betreiben. Aber auch Neustrelitzer Unternehmen haben höhere Bedarfe angemeldet, und weitere Schnellladesäulen sind seitens der Stadtwerke geplant. Anfragen von Drittfirmen zum Bau von Photovoltaikanlagen müssen ebenfalls bedient werden.
Constance von Buchwaldt und Frank Schmetzke überzeugen sich von der Funktionsfähigkeit der neuen Ladesäulen. Foto: Leea
Auf dem Parkplatz am Weidendamm in Feldberg können jetzt Elektroautos aufgeladen werden. Das Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) hat pünktlich zum Saisonbeginn zwei Ladesäulen in dem Kneippkurort in Betrieb genommen. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt und Leea-Geschäftsführer Frank Schmetzke wurden die Lader jetzt symbolisch eingeweiht. E-Autofahrer haben nun die Möglichkeit, entweder an einer Schnellladesäule oder an einem sogenannten Normallader Strom zu „tanken“.
Stadtwerke-Geschäftsführer Vincent Kokert, MdB Johannes Arlt, Schulleiter Goethe-Gymnasium Torsten Sommer, Stephanie Holter (aconium GmbH), Amtsleiter Dirk Rautmann und Demmins Bürgermeister Thomas Witkowski (von links) bei der feierlichen Inbetriebnahme. Foto: Landwerke MV
Ab sofort geht es flott in der Hansestadt. Im Goethe-Gymnasium Demmin wurde die symbolische Inbetriebnahme des Glasfaser-Projektgebietes „MSE 26_04“ gefeiert. Alle Aktivstandorte, also die Herzstücke des Glasfasernetzes wie PoP-Stationen (Point of Presence) und Multifunktionsgebäude (MfG), sind online, teilte das ausbauende Unternehmen Landwerke M-V Breitband GmbH mit.
Da das Glasfasernetz eine zukunftsfähige, digitale Infrastruktur nicht nur für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für Unternehmen, Verwaltungen, medizinische Einrichtungen und Schule schafft, habe man das Goethe-Gymnasium als Ort für die Inbetriebnahme ausgewählt: „Die Versorgung der Schulen in unserem Verbreitungsgebiet lag uns seit Beginn des Projektes besonders am Herzen“, so Landwerke-Sprecherin Anett Seidel.