Als langjähriger Partner für innovative und nachhaltige Projekte freut sich das Landeszentrum für erneuerbare Energien MV (Leea), gemeinsam mit der IHK Neubrandenburg den zweiten Fachtag „Regional und Nachhaltig“ in Neustrelitz auszurichten. Unternehmerinnen und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am 7. November kostenfrei als Ausstellerinnen oder Fachbesucher*innen anzumelden und sich in der inspirierenden Atmosphäre des Leea zu vernetzen. Das Programm füge ich unten an.
„Dass das Leea und die IHK Neubrandenburg sich für diesen Fachtag zusammentun, zeigt, wie wichtig es ist, Unternehmen und Akteur*innen aus unterschiedlichen Branchen zusammenzubringen,“ betont Robert Grzesko, Geschäftsleiter des Leea. „Unser gemeinsames Ziel ist es, eine Plattform für nachhaltige Ideen und Kooperationen zu schaffen und so regionale und nachhaltige Wertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern.“ Der Fachtag bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit für Vernetzung, Wissensaustausch und den Aufbau neuer Partnerschaften, die eine nachhaltige Zukunft aktiv gestalten.
Spannende Impulse und praxisnahe Themeninseln
Ein vielfältiges Programm mit praxisorientierten Themeninseln und inspirierenden Vorträgen bietet den Teilnehmenden spannende Einblicke in innovative Ansätze und Best Practices. Namhafte Expert*innen wie Jan Bredack (Veganz Group AG), Dr. Nicole Landt (Elektro-Anlagenbau GmbH Neustrelitz), und Luise Beaumont (Beaumont Farm) sprechen über Wege zu mehr Nachhaltigkeit und zu Themen wie „New Work“ und Zukunft der Arbeit, Klimaschutz und authentische Nachhaltigkeitstransformation im Tourismus.
Auf den Themeninseln zu „Bewusster Küche in der Gastronomie“, Energieeffizienz, CO₂-Bilanzierung und Fördermöglichkeiten erhalten die Besucher*innen direkt vor Ort praxisorientierte Einstiegsberatungen und Impulse für ihre eigenen Projekte.
Termin: 7. November 2024, 13 bis 17 Uhr Ort: Landeszentrum für erneuerbare Energien MV (Leea), Am Kiefernwald 1, Neustrelitz
Am heutigen Montag ist die neue Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern zu ihrer ersten Tagung in der Vier-Tore-Stadt zusammengekommen. Das höchste ehrenamtliche Gremium der IHK ist aus der Wahl zwischen dem 1. März und dem 3. April 2024 hervorgegangen. Die in die Vollversammlung gewählten 42 Unternehmerinnen und Unternehmer repräsentieren rund 25 000 Firmen der branchenbezogenen Wahlgruppen Industrie, Handel, Gastgewerbe/Tourismus/ Gesundheitsdienstleistungen sowie sonstige Dienstleistungen.
In ihrer konstituierenden Sitzung wählten die Vollversammlungsmitglieder, sie kommen aus den zur IHK-Region gehörenden Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald, Dr. Wolfgang Blank zum Präsidenten, der damit erneut dieses Amt bekleiden wird. Er ist Geschäftsführer der WITENO GmbH in Greifswald. Seine Präsidentschaft setzt Dr. Blank unter das Motto „Uneingeschränkte Vorfahrt für die Belange der regionalen Wirtschaft und Steigerung der Wertschöpfung in der Region“. Die Legislaturperiode der Vollversammlung endet im Jahr 2029.
Der Wahlausschuss der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern hat am 8. April die abgegebenen Stimmen zur neuen Vollversammlung der IHK ausgezählt. Der Vorsitzende des Wahlausschusses der IHK, Manfred Urban, bewertet das Wahlergebnis in einer ersten Stellungnahme wie folgt: „Die neu gewählte Vollversammlung ist nicht nur ein Spiegelbild der Gesamtstruktur der Wirtschaft der IHK-Region. Diese neue Vollversammlung ist auch eine gute Mischung aus erfahrenen und erstmals im höchsten ehrenamtlichen Gremium vertretenen Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie repräsentieren Firmen, die sowohl international, national und regional wirtschaftlich stark agieren. Das alles zusammen stimmt mich zuversichtlich, dass mit diesem Wahlergebnis sowohl die Kontinuität in der Arbeit dieses Gremiums gewahrt wird als auch neue Aspekte auf die Agenda in der neuen Legislaturperiode der Vollversammlung gesetzt werden. Ich bin mir sicher, dass diese neue Vollversammlung eine starke Stimme für die Wirtschaft im östlichen Mecklenburg-Vorpommern sein wird.“
„20 Jahre EU-Mitgliedschaft Polens – eine Erfolgsgeschichte für unsere bilaterale Zusammenarbeit“ lautete das Kernthema auf dem „Wirtschaftstag Polen“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am heutigen Donnerstag. „In den vergangenen Jahren hat sich die enge Partnerschaft zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Republik Polen stetig weiterentwickelt, so dass heute insbesondere die Zusammenarbeit mit der Wojewodschaft Westpommern auf vielen Ebenen erfolgt. Beiden Seiten sind in der Region eng miteinander verbunden in den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Gesellschaft Wir wollen die Zusammenarbeit weiter ausbauen und stärken. Beispielsweise bei der gemeinsamen Vermarktung von Gewerbestandorten – etwa im ‚Industriepark Berlin-Szczecin‘ in Pasewalk – sehe ich noch viel Potential“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.
2. Bauabschnitt im Industriepark Berlin-Szczecin in Umsetzung
Die Stadt Pasewalk beabsichtigt, den Industriegewerbegroßstandort – Industriepark Berlin-Szczecin – mit einer Gesamtfläche von 156 Hektar in mehreren Bauabschnitten zu erschließen. Aktuell befindet sich der 2. Bauabschnitt in der Umsetzung. Die Unternehmen Topregal GmbH und Birkenstock haben sich vor Ort bereits angesiedelt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Erschließung des Industrieparks Berlin – Szczecin mit dem ersten Bauabschnitt (= 50,2 Hektar/Gesamtfläche Industriepark: 156 Hektar) mit rund 12,2 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 13 Millionen Euro. „Der Industriepark bietet ideale Standortbedingungen für Großinvestoren durch die Nähe zur Autobahn A 20 und zur polnischen Grenze. Zudem grenzt der Industriestandort unmittelbar an das Kompetenzzentrum für Flugzeugbau und Flugzeugentwicklung sowie den Sonderlandeplatz Pasewalk-Franzfelde. Die Region diesseits und jenseits der Grenze profitieren gemeinsam von einem starken Gewerbestandort“, sagte Meyer.
Informationen zum Programm Interreg
Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen wird im Wesentlichen über das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen und das Interreg Programm Südliche Ostsee gesteuert. Dafür stehen in der Förderperiode 2021 bis 2027 über acht Milliarden Euro Mittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur europaweiten Umsetzung von Interreg bereit. Dabei geht es um gemeinsame Projekte, wie beispielsweise das „IBN – Informations- und Beratungsnetzwerk“. Ziel es ist, Unternehmen, Institutionen und Einwohner bei der Überwindung grenzüberschreitender Barrieren zu unterstützen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Grenzregion weiter auszubauen. Hierzu wird ein Netzwerk von deutsch-polnisch sprachigen Beratungsbüros im Programmraum geschaffen. Zudem gibt es das Projekt „POLSMA – Pomerania-Region lebt nachhaltiges Management“.
Unter Beteiligung von Partnern wie der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, der IHK Ostbrandenburg sowie der Nördlichen Handelskammer in Stettin wird das Thema „Erreichung von Klimaneutralität in Unternehmen in der Grenzregion mit dem Ziel der Schaffung einer „deutsch-polnischen Kompetenzregion Green Deal“ bearbeitet. Hierbei sollen insbesondere kleine und mittelständige Unternehmen auf die durch die Energiewende entstehenden Transformationsprozesse vorbereitet werden. „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn ist ein wichtiges Element. Mit dem Interreg-Programm haben wir die Möglichkeit, zahlreiche Projekte und Kooperationen zur gemeinsamen Gestaltung einer grenzüberschreitenden Entwicklung zu unterstützen“, sagte Meyer.
Informationen zum Im- und Export in Mecklenburg-Vorpommern
Polen ist der wichtigste Außenhandelspartner Mecklenburg-Vorpommerns. Im Jahr 2023 wurde mit rund 1,8 Milliarden Euro Warenaustausch der bisher höchste Wert erreicht. 2023 wurden aus Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von 756 Millionen Euro in die Republik Polen exportiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 12 Prozent bedeutet. Der Anteil am Gesamtexport Mecklenburg-Vorpommerns beträgt etwa 7,8 Prozent (2022: 6,8%). Polen belegt damit Platz 3 der wichtigsten Exportpartner des Landes. Die Hauptexportgüter waren Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung (140 Millionen Euro), Fahrgestelle, Motoren und Teile für Kraftfahrzeuge (86 Millionen Euro) sowie Kunststoffe (38 Millionen Euro).
2023 wurden von Polen nach Mecklenburg-Vorpommern Waren im Wert von rund einer Milliarde Euro importiert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um ca. 4,6 Prozent bedeutet. Der Anteil am Gesamtimport Mecklenburg-Vorpommerns beträgt ca. 11 Prozent (2022: 9,4%). Polen belegt damit Platz 1 der wichtigsten Importpartner Mecklenburg-Vorpommerns. Die Hauptimportgüter 2023 waren Ölfrüchte (144 Millionen Euro), Weizen (74 Millionen Euro) sowie Eisen-, Blech- und Metallwaren (72 Millionen Euro).
„Die deutsch polnischen Beziehungen sind für beide Seiten von herausgehobener Bedeutung. In besonderer Weise gilt das für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mecklenburg-Vorpommern und dem Nachbarland.“ Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, stellt das mit Blick auf den am morgigen Donnerstag (4. April, 10 Uhr) in Neubrandenburg stattfindenden „Wirtschaftstag Polen“ fest. Er ergänzt: „Polen nimmt aktuell wieder Platz 1 der wichtigsten Außenhandelspartner unseres Bundeslandes mit einem Volumen von 1,775 Milliarden Euro im Jahr 2023 ein.“
Mit dem von der IHK Neubrandenburg federführend für die IHKs in MV vorbereiteten Wirtschaftstag wolle man auch den 20. Jahrestag des Beitritts Polens zur EU würdigen. „Wir haben als Wirtschaft mit unseren polnischen Partnern aus den Wirtschaftskammern Szczecin und Koszalin diese zwei Jahrzehnte intensiv genutzt, um ein engmaschiges Netz der Kooperation zwischen Unternehmen beiderseits der Grenze durch die Arbeit des Hauses der Wirtschaft in Szczecin und den monatlich stattfindenden Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin zu knüpfen“, so der IHK-Präsident. Dazu wollen auch die Präsidentin der Wirtschaftskammer Nord Szczecin, Hanna Mojsiuk, und der Präsident der IHK Koszalin, Piotr Huzar, Statements abgeben.
„Unternehmer für Freiheit und Demokratie“ – einstimmig positionierten sich die Mitglieder der Vollversammlung der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern in ihrer jüngsten Sitzung am 18. März für ein gemeinsames Bekenntnis zum Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns. „Mit dem Beschluss der Vollversammlung wollen wir als Unternehmerinnen und Unternehmer und gewählte Vertreter der gesamten gewerblichen Wirtschaft der Kammerregion dazu beitragen, in turbulenten Zeiten die Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Deutschland zu stärken. Dies müssen wir tagtäglich untermauern.“, so der Präsident der IHK. Dr. Wolfgang Blank weiter: „Jede Stimme zählt. Der einstimmig gefasste Beschluss ist ein starkes Signal der ansässigen gewerblichen Wirtschaft.“
Der vollständige Wortlaut findet sich auf der Internetseite der IHK unter www.neubrandenburg.ihk.de. Verbreitet wird das Papier auch über die sozialen Kanäle der Kammer. Von der Internetseite ist auch der Download des Dokumentes möglich, sodass es die Unternehmen auf ihre eigenen Internetseiten einbinden und so weiterverbreiten können. Vorgesehen ist außerdem, dass die IHK in Kürze Aufkleber im Format DIN A5 kostenfrei zur Verfügung stellt. Dadurch haben die Unternehmen die Möglichkeit, sich dieser Positionierung anzuschließen und in ihren Firmensitzen öffentlichkeitswirksam anzubringen. Interessenten können sich nach Ostern per Mail an presse@neubrandenburg.ihk.de wenden.
Die IHKs in Deutschland und ihre Mitgliedsunternehmen sind erneut von einem besonders ausgefeilten Phishing-Angriff betroffen. Ziel des Angriffs ist nach aktuellen Erkenntnissen das Erlangen von Daten der betreffenden Unternehmen, darunter Kontoinformationen. Vom Öffnen der in den E-Mails enthaltenen Links oder einer Dateneingabe ist daher dringend abzuraten. Ein gezieltes Blockieren dieser E-Mails seitens der IHK ist technisch nicht möglich, weshalb die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern ihre Mitgliedsunternehmen zu besonderer Wachsamkeit aufrufen. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatten Angreifer mit einer sehr ähnlichen Methode versucht, sich Daten von Unternehmen zu erschleichen.
Auch zahlreiche Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten im Rahmen des Angriffs vorgeblich von den IHKs in MV versendete E-Mails mit dem Betreff Industrie- und Handelskammer Daten Aktualisierung. In der Nachricht fordern die Angreifer unter dem Vorwand einer angeblich erforderlichen Aktualisierung von Kontaktdaten zu einer Dateneingabe auf. Mit Klick auf den in den E-Mails hinterlegten Link öffnet sich ein Webseiten-Formular, das dem Design der jeweiligen IHK nachempfunden ist und neben allgemeinen Unternehmensdaten die Namen von Ansprechpersonen sowie Kontoinformationen abfragt.
Im Internet unter www.neubrandenburg.ihk.de/ihk-wahl ist zu sehen, welche Unternehmerinnen und Unternehmer sich zur Wahl für die neue Vollversammlung der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern stellen. Die Wahl – sie ist sowohl per Brief als auch elektronisch möglich – erfolgt vom 1. März bis zum 3. April. Die Mitglieder der neuen Vollversammlung werden für den Zeitraum 2024 bis 2029 gewählt.
Insgesamt bewerben sich rund 80 Unternehmerinnen und Unternehmer um die 42 zu vergebenden Plätze in den vier Wahlgruppen Industrie, Handel, sonstiges Dienstleistungen sowie Gastgewerbe/ Tourismus und Gesundheitswirtschaft. In den Wahlgruppen sowie den sieben Wahlbezirken – sie orientieren sich an der früheren Landkreisstruktur – wird die Vollversammlung aus Unternehmen aller Branchen und Regionen gewählt. So ist von vornherein gewährleistet, dass die Vollversammlung die regionale Wirtschaftsstruktur widerspiegelt.
Die Vollversammlung ist das oberste Beschlussorgan der IHK. Sie bestimmt die Richtlinien der IHK-Arbeit und beschließt über alle Fragen, die für die regionale Wirtschaft oder die Arbeit der IHK von grundsätzlicher Bedeutung sind. Darüber hinaus legt sie zum Beispiel die Höhe der Beiträge und Gebühren fest, erlässt Satzungen, wählt den/die Präsidenten/-in und den/die Vizepräsidenten/-in und beschließt die Wirtschaftssatzung, in der der Wirtschaftsplan festgestellt wird. Die neu zu wählende Vollversammlung wird Mitte Mai erstmals zu ihrer Konstituierung zusammenkommen. Die Kandidaten sind neben der Veröffentlichung im Internet auch in der im Februar erschienenen Ausgabe der IHK-Zeitung „Faktor Wirtschaft“ veröffentlicht.
Die wirtschaftliche Lage der gewerblichen Wirtschaft im östlichen Mecklenburg-Vorpommern stellt sich zum Jahresbeginn 2024 deutlich schlechter dar als im zurückliegenden Jahr 23. Die zu Beginn des Jahres 2023 noch hohen Auftragspolster sind abgearbeitet, und die Neuaufträge stagnieren auf niedrigem Niveau. Die Gewinne der Unternehmen entwickeln sich angesichts steigender Kosten (Energie-, Rohstoff-, Arbeits- und Transportkosten), aber gleichzeitig geringerer Spielräume für die Preissetzung negativ. Das sind Ergebnisse der Konjunkturumfrage, die die IHK Neubrandenburg vom 18. Dezember 2023 bis 19. Januar 2024 unter der gewerblichen Wirtschaft durchgeführt hat (ausführlich im Anhang). Dabei wurden 836 Unternehmen befragt, und knapp 300 haben geantwortet.
Die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate haben sich nochmals verschlechtert. Nur noch fünf Prozent der Unternehmen erwarten eine Verbesserung, 41 Prozent eine Verschlechterung ihrer Geschäftsentwicklung. Dass die Unternehmen ihre Aussichten als besonders schlecht und unsicher einschätzen, wird daran deutlich, dass viele Unternehmen ihre Geschäfte von mehreren Geschäftsrisiken gleichzeitig bedroht sehen. Das mit Abstand größte Geschäftsrisiko – es wird von 72 Prozent der Unternehmen genannt – sind die Energie- und Rohstoffkosten. Die Erwartung der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Prognosen einer moderaten, konsumgetriebenen Erholung im Jahr 2024 teilen die regionalen Unternehmen zurzeit nicht.
Am laufenden Schülerwettbewerb „Beste Neunte“ der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich in diesem Schuljahr insgesamt 31 Klassen von 26 Schulen aus der Kammerregion. „Das ist sensationell gut. So viele waren es noch nie. Bei 75 allgemeinbildenden Schulen in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald ist das jede dritte“, freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch über die starke Beteilung der neunten Klassen an der diesjährigen und mittlerweile neunten Wettbewerbsrunde. Seit Dezember wetteifern 15 Gymnasial- und 16 Regionalschulklassen um den Titel „Beste Neunte“ in den drei Kategorien: „Beste Neunte“ an Regionalen Schulen / Integrativen Gesamtschulen, Beste Neunte“ an Gymnasien / Kooperativen Gesamtschulen und „Beste Neunte“ mit der größten Leistungssteigerung zum vorherigen Schuljahr.
Mit dem Wettbewerb will die IHK wieder zu guten schulischen Leistungen motivieren. Er soll den Schülern nicht nur die Möglichkeit bieten, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch den Teamgeist und den gemeinschaftlichen Wettbewerbsgedanken in der Klasse fördern. „Wir möchten die Schüler dazu ermutigen, nicht nur individuell, sondern als Team erfolgreich zu sein. Jede gute Note und jede Verbesserung zählt, um das eigene Team nach vorn zu bringen“, so Torsten Haasch.