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Strelitzius Blog

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Schlagwort-Archiv: Gastronomie

Amtsschimmel bremst Tourismusprojekt aus

28 Montag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Useriner Mühle, Bauen, Gastronomie, Mecklenburg-Strelitz, Tourismus

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In Useriner Mühle wird derzeit richtig geklotzt. Kaum hat das Investorenehepaar Räder aus Qualzow die Baugenehmgung für seine Bistro-Gaststätte erhalten, gähnt am Useriner See auch schon eine Baugrube.

„Wir hätten ja gern auf einen Keller verzichtet“, verriet mir Stefan Räder heute Vormittag, aber das Gebäude dürfe eine Höhe von 4,50 Metern nicht überschreiten. „Andererseits gibt es aber jede Menge Auflage zur Küche, zum Lager, zu den Sanitäreinichtungen, so dass letztlich sonst kaum noch Gästeraum bliebe. Also führt am Keller kein Weg vorbei, auch wenn sich dadurch die Kosten verdoppeln.“

Während die Räders optimistisch sein können, zu Saison Beginn 2016 auch die ersten Gäste bewirten zu können, stehen die Sterne auf dem benachbarten Campingplatz alles andere als günstig. Hier investiert ein Bekannter der Räders. Dem hat die Baubehörde des Landkreises jetzt mitgeteilt, dass sie die Genehmigung für das Sanitärgebäude nicht erteilen könne. Die mit dem Bauantrag einzureichende Statik stamme von einem brandenburgischen Experten und könne hierzulande nicht anerkannt werden. Da staunt der Fachmann, und der Laie wundert sich. Der betreffende Statiker ist seit Jahrzehnten im Geschäft und geht unter anderem einer Lehrtätigkeit nach, wie zu erfahren war.

„Bald kommt der Winter“, beantwortet Stefan Räder meine Frage, ob denn der Campingplatz noch pünktlich im Früjahr kommenden Jahres eröffnen könne. „Wenn sich das weiter hinzieht mit dem Genehmigungsverfahren, wird es wohl nichts mehr.“ Dabei hätten die Unterlagen wochenlang bei der Behörde vorgelegen.

„Da wird immer viel geredet von Entwicklung, aber wenn man dann etwas entwickeln will, werden einem nur Steine in den Weg gelegt“, schätzte Räder ein. Dessen Geduld in Sachen Gaststätte war auch enorm strapaziert worden.

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Kaffeehus-Chefin serviert auch Kultur

21 Montag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Gastronomie, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Mirow

kaffeehus

Ich bin ja bekennender Fan des Kaffeehus Kittendorf, und das nicht nur, weil dort kredenzter Mosel-Wein meinen Vornamen trägt. In dem Mirower Stadtcafé stimmt vom Ambiente bis zur Torte und vom Service bis zu kulturellen Angeboten einfach alles. Deshalb habe ich mich auch gefreut, heute Morgen einen Flyer von Chefin Christine Kittendorf im Briefkasten gefunden zu haben. Sie kündigt neue Veranstaltungen in ihrem Haus an.

Am 8. Oktober gibt es um 17 Uhr eine plattdeutsche Lesung. Helga Wilhelm trägt zum zweiten Mal Waterkant-Geschichten vor. Am 6. November um 18.30 Uhr sind Erzählungen von und mit Sandra Schümann zu hören. Sie handeln von Liebe, Selbstfindung, Fantasie und Humor, teilweise sind sie auch für Kinder gedacht.

Am 27. November schließlich entführt der Diemitzer Töpfer Frank Verchau in die griechische Mythologie und erläutert die darin verborgenen Aussagen, Bedeutungen und Metaphern. Beginn ist ebenfalls um 18.30 Uhr.

Bereits am 2. Oktober findet um 17 Uhr das Auftakttreffen zum Offenen Strickcafé statt. Auch gehäkelt, gesponnen, gestickt, geklöppelt darf in geselliger Runde werden. Über weitere Handarbeitstreffen wird sich dann verständigt.
http://www.kaffeehus-kittendorf.de

In Useriner Mühle kann gebaut werden

14 Montag Sep. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Useriner Mühle, Bauen, Gastronomie, Mecklenburg-Strelitz, Tourismus

Das Unternehmerpaar Räder aus Qualzow hat die Baugenehmigung für seine Imbissgaststätte in Useriner Mühle auf dem Tisch. Das schreibt mir Bernadett Räder. „Endlich können wir beginnen.“ Strelitzius hatte bereits im Mai von dem Vorhaben berichtet.

Damit sind die Tage des Behelfsbaus an der Badestelle gezählt. Schon zur kommenden Saison soll hier ein massiv errichtetes Haus stehen. Und um Gäste brauchen sich die Räders keine Sorgen zu machen. Die Saison ist nach Angaben des Paars super gelaufen. Im kommenden Jahr soll auch noch der Campingplatz oberhalb der Gaststätte den Betrieb aufnehmen, in den ein Bekannter der Qualzower investiert.

Strelitzius wünscht den Investoren jedenfalls gutes Gelingen. Es wäre schön, wenn Useriner Mühle endlich aus den Negativschlagzeilen herauskommt.

Tiergartengaststätte jetzt die helle Freunde

21 Freitag Aug. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Gastronomie, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

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Ich habe mir regelrecht die Augen verblitzt. Wer die Neustrelitzer Tiergartengaststätte von früher kennt und sie jetzt mal wieder besucht, wird sein blaues Wunder erleben. Oder eher seine helle Freude. Denn wo es einst ein bisschen schummrig und sehr rustikal war, betritt der Gast heute einen lichtdurchfluteten Raum. Wand-, Balken- und Fensterfarbe sowie der coole Tresen sorgen für einen völlig neuen Eindruck. Da ist den Neustrelitzer Werkstätten des Rehazentrums als Träger, deren Part am Umbau auch ein bisschen Leistungsschau ist, wirklich etwas Gutes gelungen.

„Wir waren schon erstaunt, was die Statik letztlich alles an Veränderungsmöglichkeiten in der Balkenkonstruktion bis hin zur Durchgangshöhe hergegeben hat“, sagte mir Helge Oehlschläger, Geschäftsführer der Werkstätten, bei einem Rundgang durch das Haus. In dem kommt jetzt eine ganze Busladung Gäste unter, nachdem in der ehemaligen Küche weitere Bewirtungsfläche entstanden ist. Die kann, inklusive Flachbildschirm, auf Wunsch durch eine Glastür separiert werden. Und wer hier tagen will oder es einfach nicht sein lassen kann: Kostenloses WLAN gibt es überall in der Gaststätte.

Durch Verlegung der Sanitäreinrichtungen ins Obergeschoss, das durch einen Lift behindertengerecht erreicht werden kann, wurde ebenerdig Platz für die neue Küche geschaffen, in der es augenscheinlich an nichts fehlt und in der man sich richtig bewegen kann. Am stylischen Tresen punktet die Kaffeemaschine, deren Anschaffungskosten im fünfstelligen Bereich liegen.

Meine Holde war bei der Visite nicht dabei, aber bei meiner besseren Hälfte kann die Qualität eines Latte schon über Gedeih oder Verderb einer Gaststätte entscheiden. Gut investiert! Apropos Tresen: Der ist ein bisschen karg und könnte den einen oder anderen Blickfang mehr vertragen. Und die Kuchenvitrine gehört oben rauf und nicht in die Versenkung. Das Bier kommt jetzt aus dem Keller und in drei Sorten auf die Hähne. Darunter in der Saison Hefeweizen vom Fass. Gambrinus, was willst du mehr!

Restaurantleiterin Antje Stoll ist um die neuen Arbeitsmöglichkeiten für sechs Facharbeiter und sieben betreute Kollegen nur zu beneiden. Davon träumt der Wirt gemeinhin. Oben gibt es großzügige Sozialräume, Chefbüro und sogar eine Wäscherei. Der absolute Wahnsinn: eine extra Catering-Küche. Leider kann der tollste Raum, eigentlich ein Studio, im Giebel nicht genutzt werden. Er liegt beklagenswerterweise im Fluchtweg. Was will man machen!

Noch mal zurück zu den Gästetoiletten: Im Behindertertenbereich kann man sogar Babys wickeln. Das war Kür, gehörte nicht zu den strengen Auflagen, die sämtlich erfüllt sind, wie Helge Oehlschläger betont.

Leider bin ich Küchenchef Christian Borgwardt diesmal nicht begegnet, der für eine leichte, raffinierte Küche mit saisonalen Einflüssen steht. Wir kennen uns. Der Meister hat sich nicht mit dem Umbau umkrempeln lassen. „Aber er hat in seinem Stil noch zugelegt“, befindet die Chefin, „wir heben uns schon von anderen Restaurants ab.“ Und erzählt mir, dass Borgwardts Saucen, immer wieder reduziert, Tage brauchen. Darüber hinaus sei er ein Verfechter des schonenden Garens im Niedrigtemperaturbereich. Und seine Kräuter wachsen vor der Tür im Biergarten.

Meine Holde wird demnächst in der Tiergartengaststätte Saltimbocca von der Hähnchenbrust mit Tagliatelle an Pfannengemüse verschnabulieren. Ich schwanke noch zwischen dem pazifischen Lengfilet, den Fisch bekommt man auch nicht überall, und den irischen Ochsenbäckchen. Zum Abschluss dann ein karamellisiertes Basilikum-Parfait mit gepfefferten Balsamico-Erdbeeren. Und das alles zu sehr zivilen Preisen!

Wem jetzt der Zahn tropft, hier noch die Öffnungszeiten: Bis Ende August täglich von 11 bis 21 Uhr, im September 11 bis 17 Uhr, Montag Ruhetag. Von Oktober bis Dezember kommt der Dienstag als Ruhetag zum Montag dazu. http://www.tiergartengaststaette.net

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Outlet-Wiederholungstäter zählen am Ende Schiffe

01 Samstag Aug. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Fleesensee, Gastronomie, Handel, Malchow, Mecklenburg-Strelitz

Outlet

Wir gestehen, es erneut getan zu haben. Zum zweiten Mal in diesem Jahr sind wir, diesmal per Internet persönlich eingeladen, heute zum Outlet Fleesensee gefahren. Kann übrigens jeder haben, man muss sich dort nur registrieren lassen.

Stellvertretend muss ich diesmal meine Hamburger Tochter anführen, die trotz mancher Einkaufserlebnisse in der Hansestadt sich durchaus überrascht und angetan von der Idee hierzulande zeigte. Markenklamotten zum Einheitspreis von 9,90 Euro unter freiem Himmel und diesmal auch im Zelt, da freut sich der Käufer. Es ist auch nicht die berüchtigte Rabattschlacht, sondern irgendwie netter. Und weil morgen noch einmal zum preiswerten Einkauf gebeten wird, gebe ich es mal weiter.

Klar im Vorteil beim Angebot sind schlanke Männer und Frauen. Ich spiele in der XXL-Liga, habe aber auch noch ein paar Teile geschossen und mich nebenbei nützlich gemacht als Karton-Keeper. Denn oberste Regel ist, erst einmal alles in einem größeren Behältnis horten. Dann habe ich auch rechtzeitig vor den großen Schlangen eine Umkleidekabine besetzt, und meine Verdienste als Chauffeur waren ohnehin unbestritten.

Um den Kaufrausch am Ende wieder herunterzufahren, sind wir vier Kilometer weiter nach Malchow gefahren. Und kamen pünktlich zur Öffnung der neuen Drehbrücke. Schiffe und Boote zählen entspannt so herrlich.

Also, Leute: Am morgigen Sonntag von 13 bis 18 Uhr ist noch einmal Aktion am Outlet Fleesensee. Ja, und dann vielleicht noch bei dem herrlichen Wetter ans Wasser und die Einkäufe gastronomisch krönen. Mein Tipp: das Hotel Inselhof in Malchow. Die Optik ist schon mal überwältigend, eine Restaurantkritik folgt demnächst in meinem Blog.

Mirow hat sein "Schleuseneck" wieder

01 Samstag Aug. 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Gastronomie, Mecklenburg-Strelitz, Mirow

schleuseneck

Auch solche Dinge kann das Fusion Festival in Lärz bewirken. Nach gefühlten
25 Jahren hat Mirow sein „Schleuseneck“ wieder. Mit Hannah und Manni haben zwei junge Zimmerleute, die sich beruflich verändern wollten, das Mini-Café eröffnet, was schon eine Vergangenheit als Getränkestützpunkt und als Backstube hatte.

„Manni hatte mich hierher zur Fusion gebracht, und da ist uns das Ladenlokal aufgefallen. Wir fanden schade, dass es geschlossen ist, und haben uns kurzerhand dafür entschieden“, hat mir Hannah erzählt. Sie stammt aus Süddeutschland, verweist aber stolz auf eine Mecklenburger Mutter. „Ich bin zu meinen Wurzeln zurückgekehrt.“ Manni konnte ich heute leider nicht kennenlernen. Er kommt aus Gadebusch.

Noch leidet das „Schleuseneck“ in der Retzower Straße 2 natürlich unter der benachbarten Baustelle, aber die ersten Gäste finden schon den Weg hierher. Und was gibt es Interessanteres, als von erhobenem Freisitz aus den Verkehr zu beobachten.

Softeis, Kaffee und selbstgebackener Kuchen sind hier zu haben, aber auch Hot Dogs, Ketwurst und Burger, darunter vegetarische. Geöffnet ist der Winzling dienstags bis donnerstags von 11 bis 18 Uhr, freitags bis sonntags von 11 bis 20 Uhr. Eine Bitte von Hannah gebe ich gern noch weiter. Die Junggastronomen suchen alte Fotografien vom „Schleuseneck“. Vielleicht kann jemand helfen. http://www.schleuseneck-mirow.de

Die Neustrelitzer Gastronomie der Extraklasse : Hier werden Sie gern bedient

27 Samstag Juni 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Gastronomie, Leben, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Cafe 027

Eigentlich war ich der Meinung, das Thema in meinem Blog erschöpfend behandelt zu haben. Aber es gibt offenbar nichts, was man nicht fortschreiben kann, weil Steigerungen am Straßenrand auch neu inspirieren. Wie uns das Café am Markt in Neustrelitz eindrucksvoll vor Augen führt.

Dieser Tage hatte ich würdigende Worte für Gastwirte gefunden, die ihr Publikum mit dem schriftlichen Hinweis anzulocken glauben, dass ihr Lokal geöffnet ist. Im Herzen der Residenzstadt wird nun der Versuch unternommen, den Gast mit Nettigkeit zu betören. Zu unser aller Überraschung steht im Schaufenster geschrieben, dass hier gern bedient wird.

Damit war nun wirklich nicht zu rechnen, das dürfte ein echter Publikumsmagnet sein. Zumal auch noch Anleitung gegeben wird, wie man an die gern arbeitende Bedienung kommt. Es wird nämlich angeraten, hereinzukommen und sich hinzusetzen. Hier wird wirklich nichts dem Zufall überlassen. Und wer des Russischen mächtig ist, sollte sich nicht irritieren lassen. Das mehrfach in dem Schriftsatz verwendete kyrillische I soll ein deutsches N sein.

Um sich nicht der Gefahr auszusetzen, ein notorischer Nörgler zu sein, verteilt Strelitzius auch gleich noch ein Zuckerbrot. Und da braucht er gar nicht weit zu laufen. Nur wenige Schritte neben dem Café am Markt preist das „Basement“ im Fußgängerbereich seine Highlights an. Mir hat bei der Kunde vom Strelitzer Fischtopf derart der Zahn getropft, dass ich es fast nicht mehr an den häuslichen Abendbrottisch geschafft hätte. Mensch, es ist doch so einfach!

Heute mal kein Kochrezept, aber etwas Werbung

21 Sonntag Juni 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Gastronomie, Mecklenburg-Strelitz, Wesenberg

Freunde meiner Kochrezepte werden heute vergeblich in meinem Blog nachschauen. Ich bin am Wochenende fremd gegangen. Hatte das Haus voller Gäste und kann deshalb an dieser Stelle nur das Catering der Gaststätte am Weißen See empfehlen. Wels von den Müritzfischern, Ente in Orangensoße oder die Schweinsmedaillons an Spinat und Gorgonzola waren absolut konkurrenzfähig.

Ich schreibe das auch, weil unlängst zu lesen war, mit dem Niedergang der Werlestuben verfüge Wesenberg nun über kein Restaurant mehr. Erstaunlich, dass die Gastronomen hier das so ruhig hingenommen haben. Denn auch die Woblitzwelle tischt respektabel auf. Da waren es schon zwei… Und am kommenden Wochenende steht Strelitzius wieder am Herd.

Lieber offen als Ratatouille

27 Mittwoch Mai 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Schlagwörter

Gastronomie, Mecklenburg-Strelitz

Offen 221

Bestandsaufnahme zwischen Wesenberg und Neubrandenburg: Etliche Wirte der Region haben für ihre Gäste rechtzeitig zu Saisonbeginn etwas ganz Besonderes parat. Und um das herauszustellen, wird sie hinausgestellt: die Tafel mit der Aufschrift „Geöffnet“. Vor die Tür, auf den Bürgersteig oder an den Straßenrand. Vermutlich handelt es sich um Häuser, die sonst meistenteils geschlossen sind. Wofür sie ja dann nicht werben müssen.

Im Zeitalter der Tastatur ist ein Stück Handgeschriebenes ja auch ein Hingucker. Erst recht, wenn der Anbieter auch noch über sich hinauswächst und gar „Gaststätte geöffnet“ mitteilt. Das grenzt schon an Plauderlaune. Mehr Werbeeffekt lässt sich wohl kaum erzielen. Aber auch ein knappes „Offen“ zieht doch geradezu magisch an.

Zudem handelt es sich hier um klare Worte, mit denen allen Tücken der Rechtschreibung aus dem Weg gegangen werden kann. Das wäre mit Cordon bleu oder Ratatouille schon wesentlich gefährlicher. Die lauern dann möglicherweise in orthografisch variierter Form in der Speisekarte. Aber da sitzt der Gast ja bereits.

Offen 227

Botschaft an Herrn Li: Ihrem N droht Gefahr

22 Freitag Mai 2015

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Gastronomie, Leben, Mecklenburg-Strelitz

Buchstabe

Herrn Li ist ein N abhanden gekommen. Das heißt, es droht abhanden zu kommen. Noch hängt es wie am sprichwörtlichen seidenen Faden. Aber der freundliche Mann könnte sein N verlieren, wenn es herabstürzt und es jemand mit nach Hause nimmt. Ein Herr Neumann beispielsweise hätte unter Umständen Verwendung für ein N.

Es könnte natürlich auch passieren, dass es einem Gast des China-Restaurants mit Beherbergungskapazität am Neustrelitzer Markt auf den Kopf fällt. Oder noch schlimmer: Das N zeigt sich von einer seiner spitzen Seiten und bohrt sich ins Haupt eines Gastes. Nicht auszudenken! Der blanke Horror!

Vielleicht hat ja Herr Li einfach so viel zu tun, dass er noch gar nicht bemerkt hat, wie sich seine Pension demnächst auf eine Pe()sion reduziert. Oder aber, er muss erst wieder einen Antrag bei der Denkmalschutzbehörde stellen, um an der wertvollen Hausfassade herumhantieren zu dürfen. Das kann dann dauern, ehe von Amts wegen beschieden wird. Unsereins kann ein Lied davon singen.

Ich war jahrelang Nachbar von Herrn Li und fühle mich ihm deshalb verbunden, auch wenn wir wenig miteinander zu tun hatten. Zumindest sollten erst einmal alle Gäste zu Pfingsten von links die Treppe zum Hauseingang emporsteigen. Sicherheitshalber. Und vielleicht kann auch jemand Herrn Li Bescheid geben, wie es ums sein N steht. Keine Angst, er versteht Deutsch. Und spricht es auch.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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