Erfreuliche Neuigkeiten überbrachte der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt dem Vorstand der Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse e.V. Der Verein erhält 178.248,85 Euro im Rahmen des Förderprogramms „Jugend erinnert vor Ort“ aus Bundesmitteln. Das Programm, unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, stärkt die Erinnerungskultur und ermöglicht Jugendlichen deutschlandweit Besuche an Lernorten der NS-Vergangenheit. Mit dem Geld wird das Projekt des Vereins „Alt Rehse revisited. Multimediale Geschichtsarbeit im ländlichen Raum“ gefördert.
Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer hat heute zwei Fördermittelbescheide an die Stadt Neubrandenburg übergeben. Dabei geht es um den dritten Bauabschnitt zum Ausbau der Ziegelbergstraße/Kreuzung Mühlendamm und um die Instandsetzung der Salvador-Allende-Straße stadteinwärts. „Um die Verkehrsverhältnisse der Gemeinden und Kreise zu verbessern, unterstützen wir die Kommunen bei der Erhaltung und dem Ausbau ihrer Infrastruktur finanziell, so wie hier in Neubrandenburg. Mit den nun geplanten Maßnahmen wird sich die Verkehrssicherheit für Auto- und Radfahrerinnen und Radfahrer vor Ort erheblich erhöhen und einen Beitrag zur dauerhaften Erhaltung der Straßeninfrastruktur im Land geleistet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer vor Ort.
In der Stadt ist in der Ziegelbergstraße der dritte Bauabschnitt für den Ausbau geplant zwischen der Mühlenstraße und der Katharinenstraße. Die Fahrbahn wird in einer Breite von 8,15 Metern mit Asphalt befestigt, zudem werden 1,55 Meter breite Schutzstreifen für Radfahrer markiert. Die beidseitigen Gehwege werden in einer Breite von 2,55 Metern mit Betonsteinplatten befestigt. Die Gesamtausgaben des 155 Meter langen dritten Bauabschnitts belaufen sich auf rund 605.800 Euro; die Baumaßnahme wird nach der Kommunalen Straßenbauförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauFöRL M-V) in Höhe von 330.500 Euro durch das Land unterstützt. Die Fertigstellung ist im dritten Quartal 2025 geplant. „Die Ziegelbergstraße ist eine wichtige innerörtliche Verbindungsstraße zwischen dem Friedrich-Engels-Ring und der Woldegker Straße. Derzeit sind die Straßenverhältnisse jedoch nicht zufriedenstellend und vor allem sind keine Anlagen für den Radverkehr vorhanden. Da wird jetzt nachgebessert. Der notwendige Straßenausbau ist Teil einer Gemeinschaftsmaßnahme mit den Neubrandenburger Stadtwerken und deren Tochtergesellschaften, da gleichzeitig alle unterirdisch verlegten Leitungen und Medien erneuert werden müssen“, sagte Meyer.
Die Bundesstraße 192 (Schweriner Damm) kreuzt in Waren (Müritz) in Richtung Neubrandenburg die Bahnstrecke Rostock – Berlin. Die B 192 wird hier aktuell mit zwei nebeneinanderliegenden Brücken über die Gleise geführt. Mit dem geplanten Ersatzneubau wird eine Brücke entstehen. Foto: strassen-mv.de
Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer hat am Donnerstag einen Fördermittelbescheid an die Stadt Waren (Müritz) übergeben. Die Stadt ist an den Kosten für den Bau des straßenbegleitenden, gemeinsamen Rad- und Gehweges beim Ersatzneubau der Brücke über die Bahngleise beteiligt. „Wir unterstützen die Kommunen beim Erhalt und dem Ausbau ihrer Infrastruktur, um nachhaltige Verbesserungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erreichen. Moderne und leistungsfähige Verkehrswege sind eine wichtige Voraussetzung für lebenswerte Gemeinden und wirtschaftliche Entwicklung. In Waren muss die Brücke über die Bahngleise ersetzt werden. Damit Fußgänger sicher unterwegs sein können, unterstützen wir den Bau des Gehweges“, sagte der Minister.
Beidseitig der Bundesstraße B 192 soll ein drei Meter breiter und rund 200 Meter langer kombinierter Rad- und Gehweg entstehen. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit dem Neubau der Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn AG. Die beiden bestehenden Brückenbauwerke haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und können aufgrund von Schäden im Spannstahl nicht mehr instandgesetzt werden. Der Beginn der Brückenbauarbeiten ist für August 2024 avisiert.
Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu den Gleisen erfordert die Maßnahme Sperrungen der Bahnstrecke Berlin – Rostock, die mit der Deutschen Bahn abgestimmt sind. Diese sogenannten Sperrpausen sind abhängig von den durch die DB AG geplanten Arbeiten am Hochleistungskorridor Berlin – Hamburg und Hannover – Hamburg. Die Strecke Berlin – Rostock ist dafür eine Entlastungsstrecke. Durch die vorgegebenen Sperrpausen seitens der DB AG ergibt sich eine Bauzeit von voraussichtlich rund vier Jahren. Weitere Informationen zu den Bauarbeiten unter
Stefanie Beitz, Projektleiterin der Förderberatung zur Transformation des Energiesystems im Leea.
In der gemeinsamen digitalen Informationsveranstaltung von Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) und Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V GmbH (Leea) am gestrigen Donnerstag zu Fördermitteln für Energieeffizienz und Klimaschutz gab Stephanie Beitz, Projektleiterin der Förderberatung zur Transformation des Energiesystems im Leea, rund 60 Interessierten einen komprimierten Überblick über unternehmensrelevante Fördertöpfe und -höhen.
Dies sind als wichtigste die Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW), die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) und die Bundesförderung für effiziente Gebäude-Einzelmaßnahmen für Wohn- und Nichtwohngebäude im Bestand (BEG EM). Vom Land M-V kommen aus EU-Mitteln hinzu die Klimaschutzförderrichtlinien Kommunen und Unternehmen (EFRE) und LEADER (ELER).
Während das EEW von Transformationsplänen über Anlagen- und Prozessoptimierung bis zu Querschnittstechnologien Kosten mit zwischen 25 bis zu 70 Prozent fördert, gibt es bei der Förderung effizienter Wärmenetze (BEW) schon zwischen 40 und 50 Prozent, werden Betriebskosten für Solarthermieanlagen und Wärmepumpen beispielsweise zehn Jahre mit zwischen 0,01 und 0,092 EUR/ kWhth gefördert. Beide Förderprogramme sind nicht kumulierbar mit anderen staatlichen Förderungen. Die BEG EM hingegen kann nach Einzelfallentscheidungen mit anderen Fördermitteln wie aus der Klimaschutzförderrichtlinie Unternehmen in gleichen Maßnahmen kombiniert werden – bis zu einer maximalen Förderquote von 60 Prozent. Einzelmaßnahmen an Gebäuden (BEG EM) können sogar mit bis zu 70 Prozent der Kosten gefördert werden. Förderfähig sind Maßnahmen wie PV-Anlagen und -Speicher, LED-Beleuchtungen, Gebäudenetze zur Wärmeversorgung.
Die im Juni 2023 beantragten Fördermittel in Höhe von 156.952 Euro für den Neubau der Gehwege „Am Priepert See“ und „Zum Wald“ aus dem Förderprogramm ILERL-MV wurden der Gemeinde Priepert jetzt vom Landkreis bewilligt. Die Förderhöhe beträgt 75 Prozent der Kosten. Den verbleibenden Anteil muss die Gemeinde als Eigenanteil beisteuern.
Grundstückseinfahrten sollen durch andersfarbige Pflastersteine kenntlich gemacht werden. In Kreuzungsbereichen kommen taktilische Kennzeichnungen für Sehbehinderte zum Einsatz. Die Gemeinde hatte die Maßnahme bisher nicht in Angriff genommen, um die Anlieger nicht mit den früher geltenden Straßenausbaubeiträgen beteiligen zu müssen.
Da die Planungsarbeiten vom zuständigen Bauamt in Auftrag gegeben wurden, kann nach der geforderten Baugrunduntersuchung die Ausschreibung erfolgen. Der Baubeginn ist für spätestens Oktober 2024 geplant. Mit Abschluss der Maßnahme sind in Priepert alle innerörtlichen Straßen und Wege saniert
Mit dem Fördermittelbescheid des Ministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vom 14. Dezember 2023 ist die finanzielle Untersetzung des BIWAQ-Projektes NordStart-Akademie in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg für die kommenden Jahre gesichert. Seit 2009 ist das Projekt im Reitbahnviertel, Vogelviertel und der Ihlenfelder Vorstadt tätig. Nach erfolgreicher Antragsstellung kann es nun bis mindestens zum Ende der fünften BIWAQ-Förderrunde im Sommer 2026 fortgeführt werden.
Das Programm BIWAQ steht für „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ und wird vom Bund und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Ziel ist es, die Integration in Arbeit zu fördern und zur Stärkung der lokalen Ökonomie beizutragen. Dabei verknüpft BIWAQ quartiersbezogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen. Projekte wie die NordStart-Akademie in Neubrandenburg entwickeln wirksame Instrumente für die konkreten Bedürfnisse der Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort. Zugleich kooperieren die Projekte eng mit Partnern wie dem Quartiersmanagement, lokalen Vereinen und Akteuren der Wirtschaftsförderung.
NordStart Akademie
Das Projekt NordStart-Akademie wird durch eine Kooperation der Stadtverwaltung Neubrandenburg und der TFA-Akademie GmbH realisiert. Es zeichnet sich u.a. durch folgende Leistungen aus:
§ zentrale Anlaufstelle für Anwohnende mit und ohne Migrationshintergrund § Förderung des interkulturellen Austausches § Unterstützung und Vernetzung der lokalen Unternehmen § Ausbau der vorhandenen Netzwerkstrukturen in den Stadtteilen § Intensive Kooperation mit Jobcenter und Arbeitsagentur
Im Neustrelitzer Rathaus sollen erste Schritte zur Wiederbelebung der Bahnstrecke zwischen der Residenzstadt und Feldberg beraten werden. Foto: Steve Bey
Wie können Fördermittel für ein CO2-armes Verkehrskonzept für Neustrelitz und die Feldberger Seenlandschaft eingeworben werden? Darum geht es in einer Fachkonferenz am Dienstagvormittag im Büro des Neustrelitzer Bürgermeisters Andreas Grund. Auch seine Amtskollegin aus der Feldberger Seenlandschaft, Constance von Buchwaldt, sowie die Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt und Erik von Malottki sind angekündigt. Daneben werden Eisenbahnvertreter am Tisch sitzen. Die Initiatoren sehen die Wiederbelebung der Bahnstrecke zwischen Neustrelitz und Feldberg mit dazugehörigem Zubringerverkehr als wesentlichen Baustein eines klimafreundlichen Verkehrskonzepts. Ziel des Treffens im Rathaus Neustrelitz ist es, die nächsten Schritte zu definieren.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Treffens möchten eine Machbarkeitsstudie starten, um die Projektschritte, Potenziale und Kosten zu ermitteln und am Ende dieses Treffens eine Absichtserklärung dazu unterzeichnen. Christoph Mehlberg aus der Stabsstelle Recht in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft hat Unterlagen zusammengetragen, mit denen ein Antrag auf Fördermittel zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie gestellt werden kann.
Nachdem bereits im letzten Jahr die Planungsleistungen für einen neuen Gehsteig entlang der Hauptstraße „Am Priepert See“ und „Zum Wald“ an das Ingenieurbüro A&S vergeben wurden, hat die Prieperter Gemeindevertretung nun den Durchführungsbeschluss verabschiedet. Damit ist der Weg frei, für 2024 entsprechende Fördermittel einzuwerben. „Mit dem Abschluss der Maßnahme ist der innerörtliche Verkehrswegebau abgeschlossen, und alle öffentlichen Wege sind saniert“, so Bürgermeister Manfred Giesenberg gegenüber Strelitzius. Die geplante Investitionssumme beträgt 194.500 Euro.
Weiterhin wurde ein Förderantrag zur Errichtung eines Fahrrad-Rastplatzes mit einer Ortsinformationstafel und einer Fahrradselbsthilfestation aus dem Leader-Plus-Programm gestellt. Noch in diesem Jahr wird die Altglas-Containerstation neu gepflastert und eingezäunt.