Seit über drei Jahrzehnten engagieren sich die Soldaten des Systemzentrums 24 der Bundeswehr in Trollenhagen im Müritz-Nationalpark. Auch in diesem Jahr haben die Soldaten wieder tatkräftig angepackt und Projekte realisiert, die sowohl der Natur als auch den Besuchern des Nationalparks zugutekommen.
Zu den diesjährigen Aufgaben gehörte unter anderem die Demontage des maroden Aussichtsturms im Serrahn. Der Turm, der viele Jahre lang den Besuchern einen Blick auf die Moorlandschaft des großen Serrahnsees bot, war baufällig geworden und musste daher aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Dank des Einsatzes der Soldaten kann nun mit den Vorbereitungen für den Bau eines neuen Aussichtsturms begonnen werden.
Die Mitstreiter vom Project-Priepert haben aufgrund vielfacher Nachfragen beschlossen, doch eine Abendkasse für das Event am heutigen Samstag zu öffnen. Somit haben Kurzentschlossene und anreisende Urlauber doch noch die Möglichkeit, am Festival teilzunehmen. Die Vorbereitungen sind auf der Zielgeraden und die Besucher können sich auf einen tollen Musikabend an einem lauen Spätsommerabend freuen.
Der Österreicher Stefan Meingast (Jahrgang 1983) ist neuer Coach der Volleyball-Bundesligisten des PSV Neustrelitz. Damit ist das Team nach dem überraschenden Abgang von Jonathan Kendrick Scott wieder komplett. Meingast hat sich am Mittwoch der Mannschaft vorgestellt und sich anschließend einen ersten Eindruck über die Mannschaft verschafft. Seit heute leitet er das Training und bereitet die Spieler auf den Saisonstart am 21. September in Essen vor.
Marc Lessing, Sportlicher Leiter, freut sich, dass der Verein in der Trainerfrage fündig geworden ist. Er hat den Coach in der PSV-Familie begrüßt und die Aufgabe gestellt, die neuen Spieler schnellstmöglich zu integrieren, die individuellen Stärken der einzelnen Akteure zu erkennen und zu steigern, um die Mannschaft für die kommende Saison zu wappnen. Die Spielzeit 2023/24 hatten die Neustrelitzer auf Platz 5 der Tabelle beendet.
In der Hafengalerie Neustrelitz ist die letzte Ausstellung für dieses Jahr zu sehen. Die Arbeiten stammen vom Kunstraum Oranienwerk. Der Verein aus Oranienburg wurde im November 2015 gegründet. Die Künstlerinnen und Künstler befassen sich mit Malerei, Grafik, Plastik, Kalligrafie, Mode- und textiler Gestaltung, Fotografie sowie Kunsthandwerk.
Sie führen gemeinsame Ausstellungen durch und planen Aktionen, die die Kunst näher in den Alltag führen sollen. Die Werke der Mitglieder zeigen eine Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten: von abstrakt bis naturalistisch, von traditionell bis experimentell.
In der Bachstraße in Burg Stargard läuft aktuell ein größerer Einsatz von Einsatzkräften. In einem der Mehrfamilienhäuser ist vermutlich auf einer Terrasse ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen sind auf das nebenstehende Haus übergegangen, so dass dort gerade der Dachstuhl qualmt und von der Feuerwehr gelöscht werden muss. Nach aktuellem Stand wurden alle Personen rechtzeitig aus den Häusern evakuiert und blieben unverletzt.
Der Bereich ist weiträumig abgesperrt. „Wir bitten mögliche Schaulustige, die Absperrungen zu beachten und die Einsatzkräfte nicht bei ihrer Arbeit zu behindern. Außerdem sollten umliegende Anwohner vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten“, so die Polizei. Zur Schadenshöhe und zur Brandursache ist noch nichts bekannt.
Das Abkochgebot für Trinkwasser in den Orten Neddemin und Ganzkow (Versorgungsgebiet WAZ Friedland) ist aufgehoben. Auch eine zweite Analyse hat keine Beanstandungen ergeben. Am Dienstag, den 27. August, war es zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung gekommen, weil die Hauptleitung bei Bauarbeiten beschädigt wurde. Es war zunächst unklar, ob es dadurch zu Verschmutzungen des Trinkwassers kam. Die betroffenen Kundinnen und Kunden wurden vorsorglich gebeten, das Wasser abzukochen.
Eine erste Analyse ergab keine Auffälligkeiten. Die Trinkwasserqualität sollte aber in Absprache mit dem Gesundheitsamt mit weiteren Probenahmen überwacht werden. Das Ergebnis der zweiten Beprobung liegt nun vor. Damit konnte die Einhaltung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung bestätigt werden. Das Gesundheitsamt hat daher das Abkochgebot mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das Trinkwasser kann wieder ohne Einschränkung genutzt werden. Die Stadtwerke Neubrandenburg danken den betroffnene Kunden für ihre Geduld und ihr Verständnis.
Über 5.000 Denkmaltüren öffnen sich deutschlandweit immer am 2. Sonntag im September, so auch die der Jahn-Kapelle. Die Mitglieder des Klein Vielen e.V. freuen sich von 13 bis 17 Uhr auf Besuch und über Gespräche bei Kaffee und Kuchen rund um die Kapelle.
Es besteht letztmalig die Möglichkeit, sich die Ausstellung von vier großformatigen Bildern von Karin Camara Die vier Elemente anzuschauen. Die Lehre von den vier Elementen hat 2000 Jahre lang die Menschen in Europa geprägt, bevor sie von der modernen Wissenschaft aufs Abstellgleis geschoben wurde. Vielleicht können sie uns dennoch Hilfestellung sein, das Verhältnis Mensch und Natur neu zu definieren.
Kuscheldecken und andere Textilien mit Geschichte sind am 8. September, dem Tag des offenen Denkmals, von 11 bis 18 Uhr in der Kirche Ankershagen zu sehen. Gisela Putzier (Rumpshagen) und Gudrun Jensen (Vechelde) werden das große Kirchenschiff schon zum dritten Mal mit farbenfrohen Patchworkarbeiten aus Stoff „einkleiden“. An ihrer Seite ist in diesem Jahr die Potsdamer Produktdesign-Studentin Sonja Beckmann. Alle Quilts und textilen Objekte in der Ausstellung haben eins gemeinsam: Sie sind nachhaltig hergestellt. Die Ausstellung „Quilts und textile Objekte“ wird unterstützt vom Förderverein Dorfkirche Ankershagen e.V..
Hemden, Sommerkleider, Schlafanzüge, Boxershorts, Tischdecken, Bettwäsche und Jeans wurden unter den Händen von Gisela Putzier und Gudrun Jensen zu Quilts. Sie sind Andenken zum Anfassen und erinnern zum Beispiel an einen besonderen Menschen oder vergangene Zeiten. Gelegentlich arbeiten die Quilterinnen mit eingefärbten und überfärbten Stoffen.
Mit Domenico Müllensiefens preisgekröntem Roman „Aus unseren Feuern“ kommt eine der wichtigsten neuen ostdeutschen Stimmen erstmals auf eine Theaterbühne. Schauspieldirektor Maik Priebe hat den Stoff für die Bühne bearbeitet, seine Inszenierung feiert am Samstag, 28. September, im Schauspielhaus Neubrandenburg Premiere.
Sie sind jung und sie sind müde, sie sind wütend, sie rauchen. Doch sie leben im Jetzt. Aber bevor Heiko, Thomas und Karsten vor Langeweile sterben, legen sie lieber Feuer. Der eine soll den elterlichen Schlachthof übernehmen, der andere will nach Amerika auswandern. Der Dritte, Heiko, muss in dunklen Gängen Kabel verlegen und saufen lernen. Als er Jana trifft, verliebt er sich in sie. Doch das Glück kommt einfach nicht näher, und Heiko wird Bestatter. Eines Tages wird er an eine Unfallstelle gerufen und dann fängt seine Geschichte noch einmal von vorn an. Ein grandioser Arbeiter- und Nachwenderoman über drei Freunde, die ihre Herkunft nicht als Urteil und ihre Klasse nicht als Schicksal hinnehmen wollen.