Der Marie-Hager-Kunstverein Burg Stargard e.V. lädt alle Geschichtsinteressierten und Liebhaber alter Ansichten zu einem besonderen Abend ein: Am Freitag, den 11. Juli, um 18.30 Uhr, findet im Marie-Hager-Haus ein Vortrag mit dem Titel „Burg Stargard auf alten Postkarten und Bildern“ statt. Der Abend wird gestaltet vom Diplommuseologen Frank Saß, der mit viel Fachwissen und Leidenschaft eine spannende Zeitreise durch die Geschichte Burg Stargards unternimmt.
Vor genau 100 Jahren zog das Gymnasium Carolinum in sein heutiges Schulgebäude am Glambecker See in Neustrelitz ein. Gegründet wurde die Schule bereits 1795 und trägt seit 1806 den Namen „Carolinum“.
Königin Luise von Preußen starb unerwartet im Jahr 1810 auf Schloss Hohenzieritz, als sie ihren Vater auf seinem Sommersitz besuchte. Das tragische Schicksal der Königin wie auch die Geschichte des Schlossensembles in Hohenzieritz werden am kommenden Sonntag, 15 Juni, um 14 Uhr, bei einem Rundgang durch die Luisen-Gedenkstätte und um den Schlossplatz vorgestellt.
Das ehemalige Technikum ist heute Sitz der Stadtwerke Neustrelitz. Foto: Maria Krüger
Was haben eine russische MIG, das ehemals höchste Bankgebäude Brooklyns und die bayerische Zugspitzbahn gemeinsam? Richtig! Alles wurde unter Mitwirkung ehemaliger Studenten des Technikums zu Strelitz (heute Neustrelitz) erbaut! Aber nicht das – in den 1930er bis 1940er Jahren gab es keinen deutschen Flugzeughersteller, der nicht mindestens eine zweistellige Anzahl ehemaliger Strelitzer beschäftigte! Über 100 süddeutsche Kirchen wären nicht erbaut worden, hätte nicht eine bestimmte Person, nämlich Albert Boßlet, in Strelitz studiert! Auch der Onkel des vormaligen Argentinischen Ministers für Energie, Alejandro Sruoga, war in Strelitz eingeschrieben…
Das Technikum zu Strelitz war die Brutstätte vieler großartiger Ingenieure, Architekten und anderer technisch begabter Menschen! Christian Delhey, Historiker aus Münster, aber mit Mecklenburger Wurzeln, schreibt gerade ein Buch über das „studentische Leben und „Treiben“ am alten Technikum. „Hä? Werden Sie jetzt sagen – das gibt es doch schon!? – und zwar das Buch ‚Das Technikum Strelitz – Max Hittenkofer‘ vom Verein Technikum!“, schreibt mir der Autor. „Jein! So nett das Buch auch sein mag – es ist von Ingenieuren für Ingenieure geschrieben. Es ist nett – reißt aber niemanden vom Hocker, der mit der Materie Technik nicht vertraut ist.“ So werde das Wichtigste, was den damaligen Studenten des Technikums beschäftigte, nicht behandelt: die Freizeit.
Traditionell am Pfingstmontag – in diesem Jahr am 9. Juni – findet bundesweit der Deutsche Mühlentag statt. In Mecklenburg-Vorpommern öffnen aus diesem Anlass insgesamt 25 historische Wind-, Wasser- und Motormühlen ihre Türen, lassen die Flügel oder Wasserräder drehen, Transmissionen laufen und bringen Motoren auf Touren. Dabei laden sie Gäste zu Führungen und kleinen Festen ein. Veranstaltet wird die Aktion vom Mühlenverein Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM).
Am Mittwoch, den 25. Juni, laden die Stiftung Mecklenburg und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zu einem Ortschronistentreffen ein. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr stehen im Kulturquartier verschiedene Kapitel der Strelitzer Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert auf dem Programm.
Jochen Schmidt, Falk Jagszent, Heiko Kärger und Andreas Grund (von links) bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung. Foto: LK MSE
Die ehemalige Stasi-Haftanstalt in der Töpferstraße in Neustrelitz soll auch in den kommenden drei Jahren durch den Verein Erinnerungsort Stasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz e.V. erhalten und betrieben werden.
Am heutigen Mittwoch unterschrieben das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch den Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern Jochen Schmidt, der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, vertreten durch den Landrat Heiko Kärger, und die Residenzstadt Neustrelitz, vertreten durch Bürgermeister Andreas Grund, im Kulturquartier eine entsprechende Absichtserklärung.
Der Erinnerungsort Stasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz öffnet ab Himmelfahrt (29.5.) bis Ende Oktober wieder regelmäßig donnerstags (16-19 Uhr) und sonntags (13-17 Uhr) seine Türen für Besucher, die die Dauerausstellung selbständig erkunden möchten. Jeweils donnerstags um 17 Uhr findet eine Zeitzeugenführung mit Dietrich Conrad statt.
Im Rahmen der Reihe „Dem Antisemitismus die Stirn bieten“ des Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in Mecklenburg-Vorpommern liest der Historiker Benet Lehmann am Mittwoch, den 21. Mai, um 19 Uhr, im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz aus seinem Buch „Esthers Spuren“.
Am Donnerstag, 15. Mai, um 18.30 Uhr, erwartet die Besucherinnen und Besucher im Regionalmuseum (Standort: Franziskanerkloster) anlässlich des 777. Stadtjubiläums eine besondere Reise durch die Geschichte Neubrandenburgs. Ilona Döbbert, bekannt als Mudder Schulten, lädt zu einem unterhaltsamen und informativen Abend ein. Sie nimmt ihr Publikum mit auf einen geistigen Stadtrundgang, der auf Plattdeutsch die Historie der Stadt lebendig werden lässt. Dabei bleibt das Publikum bequem an einem Ort: Mudder Schulten erzählt Anekdoten und liest Geschichten, die von prägenden Momenten und Persönlichkeiten der Stadt handeln.