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Klinikum Neubrandenburg. Foto: DBK

Für die Kleinsten gibt es große Unterstützung. Viele Privatpersonen und Unternehmen sammeln aktuell Unterschriften für die Petition, die unter anderem erreichen soll, dass auch künftig sehr kleine Frühgeborene am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum behandelt werden können. Jeden Tag gehen ausgefüllte Listen bei der Mitarbeitervertretung (MAV) des Krankenhauses ein. „Für dieses große Engagement sind wir sehr dankbar“ heißt es in einer Presseerklärung.

Trotzdem fehlen mit Stand vom Dienstagmorgen noch knapp 17.000 Stimmen. Die Mitarbeitervertretung und die Mitarbeitenden wollen deshalb noch mal Gas geben. Gesammelt wird unter anderem vom 21. bis 23. Dezember zwischen 14 und 16 Uhr im Neubrandenburger Marktplatz-Center. Das Klinikum hofft, dass in diesen Tagen noch zahlreiche Listen von anderen Sammlern eingehen und viele Menschen auch die Weihnachtsfeiertage nutzen, um bei Familien und Freunden noch um Unterschriften zu werben. Ausgefüllte Listen (die Formulare gibt es auf der Internetseite des DBK) können mit der Post an die Mitarbeitervertretung geschickt oder an der Information des Krankenhauses abgegeben werden.

Am 28. Dezember will die MAV die letzte Sendung auf den Postweg bringen, die Frist läuft bis einschließlich 29. Dezember. Unterschriftensammler können ihre Listen auch direkt an den
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) senden, die Abgabe ist zudem per Fax (030 227-36053) möglich. Online haben bisher etwa 8800 Menschen unterzeichnet

(https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_10/_07/Petition_139965.nc.html).

In Papierform liegen mehr als 24 000 Unterschriften vor. Die Petition fordert, dass die gesetzlich festgelegten Mindestmengen für medizinische Leistungen durch angemessene Maßnahmen der Qualitätssicherung ersetzt werden.